Papadopoulos & Söhne

 GB 2012

Papadopoulos & Sons

Komödie 19.07.2013 109 min.
6.10
Papadopoulos & Söhne

Ein reicher Engländer mit griechischen Wurzeln verliert auf Grund der Finanzkrise einfach alles: ihm bleibt nur ein altes Fish-and-Chips-Restaurant in einem fiesen Eck von London.

Harry Papadopoulos hat es geschafft. Dem
englischen Geschäftsmann mit griechischen
Wurzeln bleibt kaum etwas zu wünschen
übrig: eine riesige Villa, Auszeichnungen
ohne Ende, der Lebensstil der oberen
Zehntausend. Alles seins. Doch kurz bevor er
den Deal seines Lebens abschließt, bricht die
Finanzkrise aus und die Banken fordern die
sofortige Rückzahlung aller Kredite. Harry
verliert über Nacht alles. Ihm bleibt nur
ein kleines, vernachlässigtes Fish&Chips-
Restaurant in einer fiesen Ecke Londons,
das aber zur Hälfte seinem Bruder Spiros
gehört, mit dem er kaum noch zu tun hat.
Flankiert von seinen Kindern, die sich statt
für Finanzgeschäfte wahlweise mehr für
Grünzeug oder die sexy Jungs von nebenan
interessieren, zieht Harry beim reichlich
chaotischen Onkel Spiros ein. Mit wohl
oder übel geeinten Kräften beschließen sie,
das Restaurant wieder auf Vordermann zu
bringen. Misstrauisch beäugt von Harrys
altem Rivalen Hassan von der Dönerbude
gegenüber und unterstützt von der
bezaubernden Anwältin Sophie wollen die
Papadopoulosens das Unmögliche möglich
machen.

Details

Stephen Dillane, Ed Stoppard, Georgia Groome
Marcus Markou
Stephen Warbeck
James Friend
Marcus Markou
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Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Rudimentärer Neuanfang
    Ein Bankrott ist ein erstes Thema und so wird es auch hier abgehandelt, trotz überzuckertem Happy End. Es ist hier eher melo. Vater Papadopoulos läuft fast bis zum Schluss mit einem Zitronengesicht ohne Zucker herum. Bis die schöne Sophie (Cosima Shaw) ihn sich endlich krallt. Schon bald ist jedem klar, dass es am Ende ein glückliches sein wird. Leider gibt es unterwegs nicht viel zu lachen. Ein Finanzberater ist ein alberner Affe, Onkel Spiros (George Corraface, der einzige, der wie ein Grieche aussieht) soll wohl für gute Laune sorgen, ist nett aber fad (außerdem stirbt er auch noch!). Das Liebesverhältnis der Tochter Kathie (Georgia Groom) mit einem arabischen Nachbarn wäre ausbaufähig, bleibt aber in skizzenhaften Andeutungen stecken. Retro auf Papadopoulos Jugend und das Grab seiner Frau gehen in Richtung melo. Und die finale Erkenntnis vom ‘Erfolg, der das Glück ist, das man spürt‘, bleibt ähnlich vage wie der plötzliche Kuss für Sophie auf der Parkbank. Zuvor haben die beiden eine Szene, die aus dem üblichen Handlungsbrei herausragt: sie schildert den attraktiven Genuss der legendären Chips, ihm läuft das Wasser im Mund zusammen. Kann aber auch sein, dass der ältere Herr wegen Sophie säftelt. Nur diese Szene fand ich gut! Ansonsten verläuft die Handlung eine Stufe aufwärts, zwei abwärts.
    Trotz F.F.E. bleibt der Film am Ende fade und farblos. Selbst die Völkerverständigung kommt zu kurz.