Paris, Paris - Monsieur Pigoil auf dem Weg zum Glück

 F 2008

Faubourg 36

Komödie, Musikfilm / Musical 28.11.2008 120 min.
6.60
Paris, Paris - Monsieur Pigoil auf dem Weg zum Glück

Mit Hilfe eines ehemaligen Starkomponisten stellen ein paar Unterhaltungskünstler eine Show auf die Beine, wie sie Paris noch nie gesehen hat.

Mitte der 30er Jahre in Paris. Die Belegschaft des Musiktheaters "Chansonia",
kämpft darum, das geschlossene Haus mit einer eigenen Show wieder zu eröffnen
- allen voran die drei Freunde Pigoil (Gérard Jugnot), Milou (Clovis Cornillac) und
Jacky (Kad Merad). Als Pigoil das Sorgerecht von seinem Sohn Jojo (Maxence
Perrin) entzogen wird, bricht für den arbeitslosen Bühnenarbeiter eine Welt
zusammen. Die Show muss zum Erfolg werden, denn nur so hat er eine Chance,
seinen Sohn zurückzubekommen. Mit der jungen
Sängerin Douce (Nora Arnezeder) finden sie einen
echten Star - doch auf Douce hat nicht nur Milou,
sondern auch Galapiat, der Obergangster des Viertels, ein Auge
geworfen. Nach einem anfänglichen Reinfall holen sich Douce und die
Männer des "Chansonia" Hilfe vom legendären Monsieur Radio (Pierre
Richard), einem ehemaligen Starkomponisten.

Details

Gérard Jugnot, Clovis Cornillac, Kad Merad, Nora Arnezeder, Pierre Richard, u.a.
Christophe Barratier
Reinhardt Wagner
Tom Stern
Christophe Barratier
Constantin

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Faubourg 36
    Die Geschichte eines Varieté Theaters aus den 30er Jahren zu erzählen liegt nicht gerade im Trend der Zeit. Doch Regisseur Christophe Barratier hat noch zahlreiche Nebenhandlungen eingebaut. Klar, es geht um viel Musik und Chansons, aber auch noch um Streik, Arbeitskampf, Gewerkschaft und die rote Revolution. In dieser tollen Ensemble Leistung schält sich ganz allmählich dann ein Vater-Sohn Drama und eine Love Story heraus. Natürlich ist Gérard-M. Mathieu-Jugnot die alles tragende Figur. An seiner Seite eine Reihe anderer Prominenter wie Pierre Richard. Und es gibt viel Glamour, Glitzer und Tra la la. Aber jedes Mal wenn die Handlung mit etwas zuviel Pathos daherkommt und bevor der Zuckerguss die Oberhand gewinnt, schlägt die Realität z. B. in Form des faschistoiden Kapitalisten blutig zu. Dem muss man natürlich mit einem Mord entgegentreten. So geht das Ganze dann in Richtung Märchen. Ganz unterhaltsam, aber ohne großen Anspruch.