Peau d'ange - Engel weinen nicht

 F 2002
Drama, Romanze 80 min.
5.70
Peau d'ange - Engel weinen nicht

Die junge Angèle erträgt die schwersten Schicksalsschläge mit Engelsgeduld, denn sie scheint nicht von dieser Welt zu sein.

Die junge Angèle (Morgane Moré), Tochter verarmter Bauern, tritt als Haushälterin in die Dienste eines großbürgerlichen Arztes und seiner arroganten Gattin, deren Schikanen sie jedoch mit fast überirdischer Gelassenheit erträgt. Als sie den jungen Chemiker Grégoire (Guillaume Depardieu) kennen lernt, ist es für sie die große Liebe. Doch nach einer Nacht will Grégoire scheinbar nichts mehr von ihr wissen und flüchtet sich in eine Vernunftehe mit der attraktiven Unternehmerstochter Laure (Karine Silla). Aber Angèle glaubt fest an ihre Liebe, und selbst als sie unschuldig ins Gefängnis muss, erträgt sie ihr Schicksal mit Engelsgeduld, denn Angèle ist nicht von dieser Welt.

Details

Morgane Moré, Guillaume Depardieu, Magalie Woch, Karine Silla, u.a.
Vincent Perez
Alexandre Azaria
Philippe Pavans de Ceccatty
Vincent Perez

Kritiken

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User Kritiken

  • Kein Engel, keine Haut
    Wieder einmal hat es Guillaume Depardieu versucht, als eigenständiger Schauspieler neben dem übermächtigen Vater Gérard zu bestehen. Mit diesem Film ist das nicht geglückt. Ein unausgegorenes Machwerk voller Widersprüche, das die Grenze des Unerträglichen überschreitet. Es klaffen eklatante Diskrepanzen zwischen den Szenen im Film und dem Anspruch des Regisseurs. Grégoire kann nicht lieben, weil er immer noch an seiner verstorbenen Mutter hängt. Doch zu ihrer Beerdigung kommt er zu spät, sie tritt nie auf. Wieso das Verhältnis so eng ist erfährt man nie. Er defloriert das Dienstmädchen Angèle (Morgane Moré), das ihm zugelaufen ist und erwacht unter Tränen. Man fragt sich: warum? Ihr Name gibt zwar einen Hinweis zum Titel, aber was es damit auf sich hat, erfährt man nicht. Wenn man sucht, findet man einen Hinweis zum Duft ihrer Haut. Grégoire heiratet die Tochter eines Konzernchefs, obwohl er sie nicht liebt und besucht Angèle im Gefängnis, wo sie unschuldig sitzt. Natürlich unschuldig. Sie liebt ihn, will aber nicht mit ihm gehen. Ja geht’s noch?!
    Schließlich kommt sie frei und bleibt doch bei den Nonnen des Gefängnisses. Renommierte Stars wie Dominique Blanc sowie Valeria Bruni-Tedeschi leisten wohl Aufbauhilfe für Regisseur Vincent Perez.
    Bestenfalls kann man bei Angèle mit viel Wohlwollen von einem Käthchen-Effekt reden. Vieles wird klischeehaft dargestellt: nachdem die beiden auf dem Bett nach hinten wegkippen sieht man nur die sich verkrampfenden Hände der beiden, danach Angèle in der Dusche sitzend. Alles klar? Man sehnt das Ende herbei! Engel mögen nicht weinen. Ich aber schon! K.V.