Programm 2: Nanga Parbat

 
Dokumentation 
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- Tod am Nanga Parbat. Die Messner Tragödie

Im Frühjahr 1970 bricht eine deutsche Expedition auf, um den Nanga Parbat über seine schwierigste Route zu bezwingen: Die größte Fels- und Eiswand der Welt, die 4500 Meter hohe Rupalwand. Einer der Gipfelstürmer, Günther Messner, kommt dabei unter mysteriösen Umständen ums Leben; die Namen der anderen sind bald vergessen. Ein damals noch Unbekannter wird aber durch seine Überschreitung des Nanga Parbat weltberühmt: Reinhold Messner, der ältere Bruder. Die erste Besteigung eines 8000ers wird damit für Reinhold Messner für immer mit dem Tod seines Bruders verbunden sein. Der Film versucht, die Hintergründe der Tragödie zu beleuchten. Dem Filmemacher Ludwig Ott stand dabei bislang unveröffentlichtes Film- und Fotomaterial von der Extremsituation des Aufstiegs auf über 8000 Meter Höhe zur Verfügung. Dazu Aussagen von ehemaligen Expeditionsteilnehmern, die sich zum Teil erstmals vor der Kamera zu den tragischen Geschehnissen äußern. Einen der Teilnehmer dieser Expedition, den bekannten deutschen Bergfilmer Gerhard Baur, haben wir zum Festival eingeladen.

D 2004, Ludwig Ott, 44 min

Gasherbrum - der leuchtende Berg:

Der exzentrische deutsche Regisseur Werner Herzog war wie kein anderer geeignet, Reinhold Messner und Hans Kammerlander auf einer ihrer extremsten Touren zu begleiten. Werner Herzog gelang mit diesem Film eine beeindruckende Dokumentation der Mammutleistung von Hans Kammerlander und Reinhold Messner, die im Sommer 1984 zwei Achttausender, den Gasherbrum I und den Gasherbrum II, in einem Zug bestiegen. Der Film enthält darüber hinaus eine berührende Episode zum Tod von Messners Bruder Günther.

D 1985, Werner Herzog, 45 min

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