Raus aus Amal

 Schweden 1998

Fucking Åmål

Independent, Tragikomödie, young 89 min.
7.70
film.at poster

Für die hübsche Elin, Teenager in einer schwedischen Kleinstadt, wird das Leben turbulent, als sich eine Mitschülerin in sie verliebt.

Åmål ist eine kleine, ziemlich langweilige schwedische Stadt, für erlebnishungrige Teenager ist das Leben hier eine Qual.

Elin ist der Schwarm der Schule, die Jungs liegen ihr zu Füßen, ihre Mitschülerinnen bewundert sie Agnes dagegen ist Aussenseiterin, kümmert sich weder darum, in die Schulclique aufgenommen zu werden, noch stört sie ihr Ruf, lesbisch zu sein.

Eines Tages jedoch ist nichts mehr so wie es war. Aus Übermut und um sie zu provozieren, küsst Elin Agnes, und in diesem Moment spürt sie, wie sich in ihr ein Knoten öffnet, den sie bisher unterdrückt hat. Elin hat sich in Agnes verliebt...

Details

Alexandra Dahlström, Rebecka Liljeberg, Mathias Rust, Erica Carlson, Steefan Hörberg, Josefin Nyberg, Ralph Carlsson, Maria Hedborg, Acel Widegren, Jill Ung
Lukas Moodysson
Ulf Brantås
Lukas Moodysson

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • ausgezeichnet!
    'fucking amal' ist einer der besten filme, die ich in letzter zeit gesehen habe. die natürliche beleuchtung und die kameraführung, die von einigen kritisiert wurde, hat imho nur zur unmittelbarkeit des filmes beigetragen.

    ich habe noch nie einen film gesehen, der ein solches thema mit soviel charme, humor und spannung rüberbringt. für jene die das noch zulassen können ist das wirklich kino zum mitlachen und -weinen mit einem sehr unaufdringlichen ende, daß einem mit dem gefühl des leisen thriumphes und einem grinsen im gesicht zurückläßt. 9/10

    [korrektur zur filmbeschreibung: ich hatte nicht den eindruck, daß agnes sich in ihrer außenseiterrolle wohl fühlt und daß es ihr nichts ausmacht, daß ihre mitschüler einen verdacht in hinsicht auf ihr geheimnis haben, ist schlichtweg falsch.]

  • oscars 2000; so wie immer
    es gibt sie nun mal die oscars, da kann man nichts dagegen machen.
    der gewinner dieses jahr heißt ´american beauty´.es ist sicher nicht der beste film dieses jahr gewesen (´boys don´t cry´, ´fight club´,´der sechste sinn´, ´alles über meine mutter´, ´limbo´,´blair witch project´, und und und waren besser), aber auch nicht der schlechteste. damit hat die oscarjury immerhin schon mal besser gewählt als letztes jahr, wo der klischeebeladene antikriegsschrott ´soldat james ryan´ und die nette aber etwas bescheuerte romanze ´shakesp. in love´ die oscars abgeräumt hatten.
    die besten männlichen hauptdarsteller dieses jahr
    - jim carrey und edward norton - waren nicht nominiert, also konnten sie auch nicht gewinnen.
    für mich heißt die siegerin des abends ganz klar
    hilary swank. was sie in ´boys don´t cry´ geleistet hat war schauspielkunst mit echter relevanz, und keine frau hatte dieses jahr eine bessere rolle. das hat sogar oscar bemerkt. ich war überrascht! alles in allem war die show unterhaltsam. schade nur, daß es keine kategorie für den ´schlechtesten film´ gibt. dann hätte
    ´die matrix´ vielleicht noch einen fünften oscar bekommen und hätte ihn mehr als verdient.

    Re:oscars 2000; so wie immer
    Naja, Oscar für den schlechtesten Film gibts natürlich keinen, aber immerhin den Golden Raspberry Award. Allerdings auch hier keine Auszeichnung für "Matrix": Die "Goldene Himbeere" für den schlechtesten Film des Jahres hat "Wild Wild West" eingeheimst.

  • sehr empfehlenswert
    für alle, die gerne mal etwas abseits vom "kino-mainstream" sehen wollen. gleichzeitig aber überhaupt nicht mühsam (wie manch ein französischer film), sondern unterhaltend und berührend.

  • schade, fast zu kurz
    Solche Filme sind für mich oskarverdächtig und nicht so ein komerzieller Scheiß, wie es ansonsten oft der Fall ist. Ich war sehr gerührt von der authentischen und einfühlsamen Art dieses Filmes. Ich denke man hätte ihn inhaltlich noch ein wenig ausbauen können oder jene Inhalte, die vermittelt wurden, länger und nicht so komprimiert darstellen. Aber es ist wahrscheinlich schwer Spitzenkino noch länger zu machen, ohne an Qualität einzubüßen.
    Trotz der Kürze- einfach genial

  • voll nett....
    Auch wenn mir das Wort "nett" normalerweise nicht so sonderlich liegt, so trifft es im positiven Sinne auf diesen Film doch zu.
    Selten eine so subtil, liebevolle wie auch "grausame", Darstellung sämtlicher Phasen, die man so im Alter zwischen 11-15 durchläuft, im Kino gesehen.
    Nebenbei ist der Film erfrischend anders als sämtliche anderen "Teenie"Stories, enthält eine Vielzahl an winzigen Katastrophen in ihrem vollen Ausmaß, und schafft es, eine stilvolle Masturbationsszene anstelle platter political correctness zu zeigen.

  • Raus aus Amal
    Es stimmt vielleicht, dass Kameraführung, Ausleuchtung und Material nicht dem Standart einer mainstream-Grossproduktion entsprechen - wer solche Filme jedoch an diesen Massstäben misst, wird jedoch ohnehin von einer Entäuschung zur nächsten stolpern. Die Stärke und Qualität dieses Films liegt darin, Kleinstadt-tristess und die chaotischen Zeit der Pubertät auf glaubwürdige und wertfreie Art zur Abwechslung einmal aus lesbischer Sicht zu zeigen. Ein Film zum mitfiebern / mitlachen / mitweinen der nie ins Moralisiernende oder Schulmeisterliche abrutscht und auf humorvolle Art fesselt. Von mir aus kann die Regie ruhig noch ihre technischen Schwächen haben wenn dabei öfter solche Filme entstehen.

  • Raus aus Amal
    Echt süß - die kleinen Schwedinnen. "La Boum" auf realistisch - und das ist das Problem: daß das Leben "oarsch" ist haben wir schon vorher gewußt. Ansonsten genau wie das Leben selbst. - Meistens beschissen, aber ein paar Lichtblicke. Fazit: Eine "körnige" (Filmqualität) Angelegenheit mit passabler 80er-Jahre - Musik (stilmäßig) unterlegt. - Tip an den Regisseur: ÜBEN!!!

    Re:Raus aus Amal
    Gar nicht wahr !!

    Fucking Amal ist definitiv der coolste Teenager Film seit ewig. Die beiden Hauptdarstellerinnen sind extrem genial (man denke an die o