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Das Auto war Symbol und Ausdruck eines neuen deutschen Selbstbewusstseins. Die filmische Auseinandersetzung damit zeigt unterschiedliche Ansätze. Das Auto schlechthin ist der Mercedes. Eine neue Klasse rückt ins Blickfeld, die Trümmerzeit wird zurückgelassen. Die neue Aristokratie kürt ihre Helden: die Rennfahrer, deren Denken, wie in Rennen behauptet wird, zu einer technischen Funktion wird, und die sich als Symbole des Sieges von denen, die Macht haben, vereinnahmen lassen.

(Text: Viennale 2006)

  • Regie:Alexander Kluge, Paul Kruntorad

  • Kamera:Fritz Schwennicke

  • Autor:Hans Neuffer

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