Robin Hood (2010)

 USA/GB 2010
Drama, Abenteuer, Action 14.05.2010 ab 12 148 min.
6.70
Robin Hood (2010)

In seiner fünften Zusammenarbeit mit Russell Crowe wirft Ridely Scott einen etwas anderen Blick auf die Sage um den Rächer aus dem Sherwood Forest.

Im England des 13. Jahrhunderts begegnen Robin Hood und seine Plünderer im kleinen Dorf Nottingham einem schweren Korruptionsfall, verschuldet von einem despotischen Sheriff. Im Kampf gegen diesen initiiert die Gruppe um Robin Hood einen Aufstand gegen den Staat und den neuen König, der die herrschenden Machtverhältnisse für immer verändern wird. Ursprünglich nur an ihrem eigenen Überleben interessiert, kann Robin Hood England vor einem drohenden Bürgerkrieg bewahren und zurück zum Ruhm führen. Und ob Dieb oder Held, ein Mann aus bescheidenen Verhältnissen wird zum ewigen Symbol der Freiheit für die Menschheit.

Details

Russell Crowe, Cate Blanchett, Mark Strong, Matthew Macfadyen, Kevin Durand u.a.
Ridley Scott
Marc Streitenfeld
John Mathieson
Brian Helgeland
UPI
ab 12

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken

  • 2,5 Stunden ohne Höhepunkte...
    ...ja, die rolle des robin steht im nicht schlecht, schauspielerisch gibt es auch kaum etwas zu kritisieren - auch cate blanchett passt gut in die rolle, aber wie man einen 2,5 stündigen film so monoton inszenieren kann ist für mich ein rätsel...

    FAZIT: russell c. und cate b. spielen gut, bzw. so gut wie es das drehbuch zuläßt, wobei auch die anderen darsteller jeweils gut in ihre rollen passen. mehr positives zu berichten wäre schwer. langatmig und langweilig, ohne zu berühren oder zu ergreifen plätschert der film, ohne auch nur einen hauch von spannung aufkommen zu lassen, schmerzhaft monoton dahin...

  • Senil
    Und schon wieder ein Film zum aus dem Kino laufen.
    Ridley Scott sollte sich (am besten gemeinsam mit Martin Scorsese) in ein Pflegeheim für senile Regisseure begeben, wo er in Erinnerung an frühere Meisterwerke schwelgen kann.
    Und wo Sie sich gegenseitig Ihre anscheinend monströsen Eier schaukeln können.
    Sein Robin Hood ist emotionslos, langweilig, ganz einfach nicht unterhaltend.
    Das Setting ist erstklassig, nur die Figuren und die Geschichte geht einem dermaßen a
    am Arsch vorbei.
    Anscheinend nur etwas für dauerlabernde, kontaktgestörte Einzelkinder wie Tuvok.

  • Bester Robin bisher - 1
    Vorwort:

    Ich bin einer von den Robin Hood geschädigten Kindern. Oder so wuchs ich auf. Es gibt Glaube ich 98 Verfilmungen wenn mich nicht alles täuscht, diese hier hat es mir am meisten angetan, weil ich die Crew noch aus meinem Lieblingsfilm „Gladiator“ kenne. Nun nicht persönlich, sondern halt vom Kino. Als ich hörte dass ein 170 Millionen US $ Film produziert wurde dachte ich, Oh Meine Güte, schon wieder. Denn bis jetzt war der 1991 gedrehte Kevin Costner Robin mein absoluter Liebling gewesen gefolgt von den alten Verfilmungen, voran Erroll Flynn mein absoluter Lieblings Robin. Und da ich mir sowieso jeden Film anschaue im Kino, schleifte ich meine Holde in altertümlicher Ritterausrüstung vom letzten Ritterfest auf der Ruine, ich natürlich auch in alter Kluft, ins Kino und freute mich einen 130 Minuten schönen Abend zu verbringen.

    Wer ist Robin Hood eigentlich in Wirklichkeit gewesen?:

    Da ich ja gerne viel schreiben vor allem über meine Vorbilder, ich bin immer noch der Meinung dass ein Robin Hood denken richtig ist, wenn auch nicht christlich denn solche Vorbilder und Stars fehlen heute völlig. Wir Leben in einem Politischen Drecks Zeitgefüge, regiert von Verbrechern und Wahnsinnigen die sich Regierung nennen und da fehlt eben der eine oder andere der dagegen Auftritt wie früher.

    Natürlich gibt es keine handfesten Beweise über die Figur des Robin, aber das macht ja nichts, es ist genügend da, um sich ein Bild zu machen und immerhin sehr viele Verfilmungen zu starten. Übrigens in Cannes ist der Film gestartet, recht ungewöhnlich für einen Blockbusterfilm, dessen Skript schon oft umgeschrieben wurde.

    Hätten mehr Leute von uns damals im 13. Jahrhundert gelebt, würden wir heute nicht so blöd nachfragen wer Robin ist.

    Also es gibt da eine Menge Gerüchte wer der Typ ist. Aus 1225 stammt angeblich ein Vermerk dass von einem Robert Hod ganze 32 Schilling eingezogen worden waren. 1226 wird angeblich sein Besitz verkauft, Und er hat den Beinamen Hobbehod gehabt. Das bedeutet im alten Englisch heute so was wie Gesetzesbrecher.
    Natürlich gibt es mehrere Leute des gleichen Namens, damals haben die Leute auch halt so geheißen, ohne dass sich Familien für den Namen eines Stars entschieden um den Ihrem Sprössling zu geben.

    Dann gibt es einen ist Robert Fitzooth, Earl of Huntington (1160 – 1247), dessen Länder wurden enteignet. Und der Typ wurde in Loxley geboren.

    Dann gibt es einen Robert de Kyme (etwa 1210 – 1285), der war Angelsachse. Der Typ ist damals in den Sherwood Forrest geflohen. Und ein Robert de Kyme hat Ansprüche auf eine Grafschaft in Huntington getätigt.

    Dann gibt s noch einen. Roger Godberd terrorisierte in den Jahren nach der Montfort-Rebellion (1265) als Anführer einer Geächtetenschar die Grafschaften Nottinghamshire, Derbyshire und Leicestershire. Der soll dann 1276 im Knast gestorben sein, in Newgate. Diebstahl und Mord waren sein Vergehen.

    Dann gibt es noch einen Robert Hood (1290 – 1347), den kennt man aus den sogenannten Wakefield Rollen. Der hat ne Rebellion gegen König Edward den 2. angezettelt. Der soll damals in de Barnsdale Forest geflüchtet sein.

    Auf alle Fälle zu empfehlen, 6
    Ich glaube hätte man das bisschen Pathos im Film weg gelassen und mehr gezeigt wie arm das Volk war, wie schwer es ohne Arzt zu Leben ist, mehr von dem Landleben gezeigt nicht nur dauernd Russell und Cate im Film dann wäre der Film ein Super Hit geworden, was nicht heißt er ist schlecht, nein er ist mein Lieblings Robin Hood bis jetzt.

    Natürlich ist der Film für FSK 16 geeignet, nicht für FSK 12 wie man oft lesen kann und sieht, ich bin eher dafür so was für Erwachsene oder Teenager zeigen zu lassen als für Kinder da müssen die Kinos noch dazu lernen und wenn wir schon beim nörgeln sind, mir hat der Film um 30 Minuten zu wenig gedauert. Ich Liebe lange Filme die ein großes Epos darstellen.

    Eine Szene fand ich gut. Marion Loxley ist nicht mehr das schüchterne, weltfremde Prinzesschen von einst. Und das zeigt, auch damals gab es Wanzen und Emanzen. Apropos von den Kostümen meine Güte die sehen ja herrlich aus, ich kann verstehen wieso sich so viele Frauen Klamotten kaufen ich bin auch Klamottensüchtig nach solchen alten Soffen. Die wurden in Italien angefertigt übrigens.

    Übrigens ursprünglich war Christian im Gespräch für Robin. Übrigens Vanessa Redgrave ist die Mutter von Natasha Richardson der Schauspielerin die gestorben ist. Starb am 18.3.2009 an einem Autounfall. Vanessa ist seit 2006 mit Franco Nero zusammen. Die wäre bald die Eleanor von Aquitanien geworden aber Eileen Atkins hat die Rolle bekommen und passt sehr gut, ja Redgrave ist irgendwie noch nicht über den Tod der Tochter hinweg.

    Und ursprünglich sollte Russell 2 Rollen spielen, Robin und den Sheriff. Rhys Ifans wäre beinahe der König geworden doch Danny Huston spielte ihn, leider merkt man wenig von ihm die Szenen waren kurz. Ach ja, die Rolle der Maid Marion war schwierig. Zuerst wollte man Sienna Miller, dann wurde sie abgelöst von Scarlett Johansson, Emily Blunt, Angelina Jolie, Zooey Deschanel und Natalie Portman, doch das wurde alles verworfen. Nach Miller wollten es Annabelle Wallis, Rachel Weisz, Kate Winslet, Nicole Kidman, Naomi Watts, Marion Cotillard and Charlize Theron wurden aber dann wurde es doch Cate. Ja schon schwierig eine Frau zu besetzen.

    Wie mir der Film gefallen hat? Nun ich finde er ist einer der besten die ich je sah, und der Beste Robin Hood den ich bis jetzt sah er hat mir gut gefallen, leider gab es einige Kritikpunkte, einiges hat gefehlt, der Film war spannend, am Set war Russell Crowe oft so was wie ne Zicke sagt man, ich finde die Rollen super besetzt, der Film ist spannend und ein großes Familienepos dass man sich nicht entgehen lassen sollte.

    Ach ja wer hier in der Schreiberei eine Handlung vermisst, ist absichtlich. Kann man eh nachlesen. Es geht einfach nur darum wie Robin von Palästina kommt am Weg nach England, Richard Löwenherz stirbt, er gibt sich als Robin von Loxley aus, trifft in Nottingham auf Marian, verliebt sich in sie, dann muss er gegen König John kämpfen und mit ihm gegen die Franzosen die England angreifen und den Rest bitte, schaut selber im Internet nach. Bin schon zu müde zum schreiben.

    96 von 100 Punkten.

    Russel Crowe paßt gut- 5

    Störend an dem Film wenn ich gerade dabei bin viel zu schreiben ist dass der Film die Rollen, die Nebenrollen zu kurz ersetzt hat. Z.B. man erfährt wenig über den Sheriff von Nottingham nicht so wie im Kevin Costner Film, man erfährt wenig über Prinz John, lustig die Szene als er nackt vor seiner Mutter steht, seine Freundin, die Kuh aus Frankreich in seinem Bett, ja dass war lustig, da erfährt man aber eher wenig das fand ich schade man erfährt auch wenig über die Waffenbrüder von Robin oder Richard Löwenherz, der die Crew damals bei einer Schlacht in den Block legen ließ.

    Da hätte ich gerne mehr von Richard gewusst. Übrigens Mark Strong spielt wieder mit, natürlich einen Bösewicht und ich muss sagen, kein anderer hätte Vielleicht besser gepasst, nun er sah mir zu modern aus, hatte ne Glatze, sah eher aus wie ein Motorradrocker aber irgendwie passt er als Drecksau Godfrey, Französisch Sprechender, Spion und Verräter, nein einfach gut die Rolle, zu wenig aber an Charakter Bildung hatte er.

    Über Robin selber brauche ich nicht viel zu sagen über Cate nicht viel, über Max von Sydow kann man nicht viel sagen außer er ist immer super. Aber was anderes, der Soundtrack. Meine Güte ich Liebe die Musik, ja es war kein Ohrwurm dabei wie in anderen Filmen, dafür waren die wichtigen Schlacht und Liebesszenen so kurz sie auch waren mit sehr intensiver Musik durchsetzt, so dass es automatisch deinen Tränenkanal zum Heulen anregt und schon flößen die Wäscherchen und kamen die Freunde Taschentuch und Leintuch.

    Übrigens der Typ der Little John spielt ist Kevin Durand, 1,98 Meter groß, 110 Kg schwer, ja dem möchte ich nicht so begegnen und er hat ne 1,5 Meter große Axt, ja der passt für die Rolle, sah aber eher aus wie ein Säufer und so im Film eingeflochten wirkt er auch sehr gut, obwohl er wenig Text hat. Die ganze Zeit dachte ich an meinen Lieblingsfilm „Der 13. Krieger“ wo der große Rothaarige Typ mitspielt, der war auch so um die 2,2 Meter oder so. War er nicht.

    Was auch neu ist, der Sheriff von Nottingham ist gar nicht der Feind von Robin wie in sonst anderen Filmen, ja das war auch neu, aber nicht übel, wenigstens war er ein blöder versoffener Arsch und dass ist doch auch eine gute Rolle für so ein Schwein wie den Sheriff, der lieber an Geld denkt und an sein als an das des anderen.

    Übrigens dass Dorf Nottingham die Burg, die haben sie lange gesucht und auf einem Privatgrundstück gefunden alles andere wurde aufgebaut und dass hat sicher sehr lange gedauert. In den Shepperton Studios wurden Sets gebaut, die man brauchte, um das London dieser Ära auferstehen zu lassen, nicht zuletzt den Tower of London. Die Gemächer, die Lady Marion und Sir Walter bewohnen – darunter die große Halle, die Schlafzimmer, die Küchen und Sattelkammern – wurden alle von Grund auf neu errichtet.

    Übrigens die paar Schlachtszenen die man sah, das waren gar nicht so wenige, die hat man nicht so einfach drehen können, man hat einen Hubschrauber eingesetzt, viele Kameras, eine Steadicam und eine Wescam, und so hat man dann 1.500 Komparsen und Schauspieler gut Filmen können und man merkt dass der Aufwand sich gelohnt hat.

    Der Strand bei der Schlachtszene war in Wales 130 Pferde kamen zum Einsatz und ich muss sagen, es ist doch super wenn man reiten kann wirklich, Also ich Glaube ich fange wieder mal an mit dem Sport, ist wirklich ne coole Sache. Übrigens hat Crowe der ja reiten kann, vorher trainiert, Bogenschießen gelernt, und 200 Pfeile am Tag verschossen auf eine lange Zeit, Na Ja kann er ja, muskulös ist er ja, sieht man in einer Szene, er hat sich halt Muskelmasse antrainiert.

    Ridley Scott ist echt super, 4
    So und jetzt malm ein bisschen wie ich den Film sehe und noch mehr:

    Nun ich schweife kurz ab von der Produktion zu meiner Lieblingsschauspielerin. Meine Alte sagt immer wenn sie mich verlässt, was sie ja sofort tun würde, dann für Russell Crowe, Gregory Peck, George Clooney, Brad Pitt, Jason Statham, Jet Li, Dolph Lundgren wie er jünger war, Steve McQueen was ich gut verstehen kann den mag ich auch, sie würde mich auch verlassen für Charlton Heston, James Stewart, für den ich sie auch verlassen würde, oder eben noch 88 andere gute Schauspieler. Ich bin da bescheiden, ich würde sie für Sandra Bullock verlassen ja natürlich für Cate Blanchett, die Filmkönigin Elisabeth Taylor in Jungen Jahren, dann für Marilyn Monroe, und Vielleicht noch 28 andere, sonst eh niemanden Also sehr bescheiden was Männer sind im Gegensatz zu Frauen und bei dem Thema:

    Der Film setzt die beiden in eine Art Bescheidenheit wie man es wenig kennt denn die Dialoge sind sehr kurz gehalten, Also nicht so viel Geplapper wie sonst, und ich bin da echt dankbar, weil dass ganze dann viel besser wirkt, und viel emotionaler ins Hirn sich einbrennt. Will sagen, dadurch dass Crowe und Blanchett nicht so viel plaudern oder die Szene wo sie erfährt dass Ihr Schwiegervater oder Vater getötet wurde, in kurzen Worten, in kurzen Gesten sieht man einen größeren Schmerz als in anderen Filmen bei anderen Frauen.

    Nun Cate hat es echt darauf, sie wirkt auch sehr echt, sie wirkt als wäre sie in echt eine altertümliche Maid. Nun, ich bin ja noch nebenbei Mittelalterfan und ich träume immer davon wie super die Zeit war. Natürlich nicht jetzt das Fehlen von Zahnärzten und Drogeriemärkten mit Tampons mit Kirschgeruch, dass fehlen von Sauna und Thermalbad oder Mineralwasser mit Mangogeschmack, und man darf nicht vergessen damals gab es kein Scheißhaus das ist dir redet wie in Japan und dir den Hintern föhnt, ja da musste man auf viel verzichten aber wenn ich mir so denke, damals war dein Besitz deiner, bis auf die Zeit wo es Irre Könige gab, ja es war nicht einfach aber teilweise viel einfacher als heute viel ehrlicher man war damals wirklich Mann oder Frau es brauchten nicht viel Worte, sondern eher Taten.

    Tja der Film wird auf alle Fälle in meine Lieblingsriege aufkommen, gleich nach meinen Lieblings Schlacht und Mittelalterfilmen „Excalibur“ und „Braveheart“ und kurz vor „Ivanhoe“ und „Die Ritter der Tafelrunde“. Was mir an dem Film auch gefällt, er ist nicht so kindisch wie Vielleicht viele andere, er kommt mir vor wie die Verfilmung mit Sean Connery, so richtig ein Film mit Darstellern die erfahren sind, was natürlich daran liegt dass ein sehr erfahrener guter Regisseur wie Ridley Scott den 136 Minuten Film gemacht hat, Zeit abgestoppt übrigens.

    Was mir als sehr gute Wahl auffiel ist dass in dem Film keine Frau ein Schwaches Wesen war, dass darauf wartet dass sie ein Prinz in schwarzen Schwulen Hosen rettet und sie auf einem weißen Schimmel in die Burg führt, dafür gab es ein Pferd dass Robin reitet, das Pferd vom getöteten König Richard Löwenherz, dass einen sehr langen schönen Schwanz hatte, einen Schweif und das ist wieder ein Zeichen wo man seiht, he Ridley du Regisseur wieso trickst du denn dass dauernd Russell im Mittelpunkt ist und so glorifiziert wird?

    Tja, wen haben wir da noch? Die Rolle von Eleanor von Aquitaine - Witwe von Henry II und alternde Mutter von Richard und John, eine der erbittertsten Frauen der Herrscherhäuser der westlichen Welt - wird von Dame Eileen Atkins gespielt. Und ich kenne sie aus „Unterwegs nach Cold Mountain“. Definitiv eine sehr unterforderte Person die ein extrem großes Potential besitzt und auf alle Fälle große Aufmerksamkeit verdient, und meiner Meinung nach auch eine sehr gute Wahl für den Film war.

    Anders aber sehr gut- 3
    Der längste Text über Robin hat 456 lange 4 Zeilige Strophen übrigens. Es geht um Robin wie er vertrieben wird, seine Gefährten findet und wie er Mitglied am Hofstaat wird und zum Schluss wird er verraten und getötet. Die Serie aus den 80 er Jahren aus England, die unvergleichliche mit der schönen Musik von Clannad erzählt davon.

    Was kann an über den Film sagen die Produktion usw.?:

    Nun wer sich noch an den Film „Gladiator“ aus dem Jahr 200 erinnert, in dem einen Waldstück von Anfang an, dass ist der Kielder Forest, da haben die den Film gedreht und jetzt den Robin Hood Film. Das Dorf Nottingham wurde aus dem Boden gestampft in der Nähe von Guilford in Surrey. Und wer sich interessiert wie es zu dem Film kam. Bei den Dreharbeiten zu Sir Ridley Scotts „American Gangster” ging Produzent Brian Grazer auf Russell Crowe zu und fragte ihn, ob er sich vorstellen könne, die Hauptrolle in einem neuen „Robin Hood”-Film zu spielen. Ja und den Rest kann man sonst wo nach lesen. Und da sieht man Mal wieder, bis ein guter Film zusammen kommt vergeht sehr viel Zeit.

    Als sie den Film begannen zu drehen haben sie sich gleich für Russell entschieden. Der wollte aber nur den Film drehen wenn er eigene Akzente setzen kann. Natürlich haben die zugesagt und sie mussten sich auch zusammen reden weil sie einen Gladiator Robin Hood machen wollten was eine sehr gute Entscheidung war wie ich persönlich feststellen muss.

    Der Film ist natürlich anders als die alten Robin Hood Verfilmungen weil Brian Helgeland mit Ethan Reiff das Drehbuch so geschrieben hat, dass man den Beginn des Mythos Robin sieht und versteht. Wie er von den Kreuzzügen zurück kam, dieses Mal ohne Morgan Freeman, aber wieder mit einem Blinden im Film wie in der Kevin Costner Verfilmung aus 1997, dieses Mal gespielt von Max von Sydow als Ersatzvater für Robin. Diese Idee fand ich sehr gut. Sie bringt neuen Wind in die ganzen Geschehnisse und zeigt den Robin von einer anderen Seite, so wie wir ihn nicht kennen und man hat auch viel mehr die Möglichkeit Aspekte zu setzen und Fixpunkte dem Film zu zuweisen.

    Was ich sehr gut an de Film fand ist die die

    Magna Charta:

    Zu zeigen. Das war so was wie ein großer Freibrief – und ist eine von Johann Ohneland zu Runnymede in England am 15. Juni 1215 unterzeichnete Vereinbarung mit dem revoltierenden englischen Adel. Sie gilt als die wichtigste englische verfassungsrechtliche Rechtsquelle. Ein bedeutender Teil der Magna Charta ist eine wörtliche Kopie der Charter of Liberties Heinrichs I., welche dem englischen Adel seine Rechte gewährte. Die Magna Charta verbriefte grundlegende politische Freiheiten des Adels gegenüber dem englischen König, dessen Land seinerzeit Lehen des Papstes Innozenz III. war. Der Kirche wurde die Unabhängigkeit von der Krone garantiert. Das Dokument wurde vom König nur auf erheblichen Druck der Barone angenommen.

    Und sie ist immer noch Teil der Gesetze von England, und auch Grundlage der Gesetze der USA übrigens. Wer sich wundert übrigens in dem Film Ähnlichkeiten mit „Gladiator“ zu erkennen, ja das war beabsichtigt wie gesagt. Da spielt auch ein Vater mit wie damals, die Liebe von Vater zu Sohn dann der Konflikt in der Familie, eine Sehr starke Frau gespielt von Cate Blanchett die so was von auch passt, einfach ein Wahnsinn die Frau. Nur der Hund, den damals der Kämpfer im alten Rom hatte, der fehlte heute, taucht aber im Abspann bei den Credits als gezeichnetes Hündchen wieder auf.

    Ja und ganz toll, weil ja 2009 Cate und Russell auf einer Briefmarke in Australien verewigt wurden haben sich die beide dann eben für diese Rolle zusammengeredet, und ich muss es wieder und wieder sagen, Cate ist eine absolute Bereicherung für den Film.

    Wirklich gut gemacht - 2
    Ich habe Mal den 1912 er Film Glaube ich gesehen kann aber auch der mit Douglas Fairbanks aus 1922 gewesen sein, und ich muss sagen irgendwie haben die ganzen alten und der neue Ähnlichkeiten. Es gab damals nicht so viel Kitsch wie in den 30 er – 70 er Jahren bei Robin Hood.

    Bis heute gibt es so viel über Robin Hood zu lesen man glaube es kaum. Übrigens wer des Bogenschießens mächtig ist, wenn man einen Pfeil mit den anderen Pfeil treffen würde, dass wäre ein Robin Hood Strauss.

    1261 bis 1296, ja da kennt man die Zeit des Robin Hood, da taucht er auf der Name. Und erst ab 1377 lassen sich die Schriften nachweisen. Nun schon lange her, da kann viel Mist in die Erzählung geflossen sein. Wer weiß was man über die heutigen Politiker sagen würde. In Wirklichkeit alle Verbrecher sind sie in 100 Jahren Vielleicht Heilige.

    William Langland verfasste eine Sammlung der Storys um Robin. In drei mittelalterlichen schottischen Geschichtswerken finden sich Hinweise auf Robin Hood und seinen Gefährten Little John. Andrew Wyntoun erwähnt in seiner um 1420 verfassten Chronik die beiden Geächteten unter den Jahren 1283-1285, Walter Bower in seiner in den 1440-Jahren entstandenen und auf John Forduns Werk aufbauenden Scotichronicon unter dem Jahr 1266. Schließlich verlegt John Major in seiner Historia majoris Britanniae (1521) die Notiz über Robin Hood in die Zeit der Gefangenschaft des englischen Königs Richard Löwenherz beim deutschen Kaiser Heinrich VI von 1192 bis 1194.

    Wenn es nun um die Authentizität geht, und ja, die ist schwer, da müssen wir bis 1450 waren, da gibt es einige Fragmente. Dann war 1510 ein Text der in Antwerpen gedruckt ist und heute noch existiert, und man nimmt an dass die Story sich um 1400 – 1450 abspielte.

    Ein gewisser irische Bischof Thomas Percy (1729–1811) hat auch ein paar Balladen beigesteuert. So ab 1800 ungefähr, oder früher aber auch später, keine Ahnung jetzt war die ganze Story auf 40 Balladen angewachsen. Der Antiquar Joseph Ritson (1752–1803) sammelte Ende des 18. Jahrhunderts alle ihm bekannten Balladen und gab sie im Jahr 1795 als Anthologie heraus, eigentlich das was ich Mal vor hatte, nur ist mir da wer zuvor gekommen. Das ganze heißt natürlich nicht dass es Beweise gibt, übrigens wer auf Mittelalter abfährt wie ich und einen Orgasmus bekommt wenn er ein Ritterfest besucht der weiß Vielleicht dass der Roman über Ivanhoe von Walter Scott (1771–1832), aus der Story beeinflusst wurde, dessen Verfilmung mit Robert Taylor bis jetzt die Beste Ritterverfilmung war, oder einer der besten die es gibt.

    Und in dem Buch gibt es so viel über Robin zu lesen, obwohl nur Nebenfigur und aus diesem Grund her, stammen so viele Storys über Robin, Also aufgrund des Ivanhoebuches wo Robin als Nebenfigur auftaucht, hat sich fast jeder Robin Hood Autor orientiert. Aus den Storys wurden dann Theaterstücke gemacht, in englischen Maifesten hat die Story Einzug gehalten Vielleicht mit ein Grund wieso der Film jetzt im Mai ins Kino kommt.

    Übrigens aus 1283 von Adam de la Halle gibt es eine Story über den Maikönig und die Maikönigin, die haben übrigens Robin und Marian geheißen. Das war damals eine Hirtenromanze. Ja man hat sich halt viel auf den Feldern erzählt in langen Englischen Nächten. Wer sich noch an die schöne Serie aus den 80 er Jahren erinnert, wo Robin einen Pfeil abschießt und sagt dort werde ich begraben dieser Teil der Sage kommt aus dem 18. Jh.

  • holzaufzüge vs. magna charta
    ettroisfoisnon | vor 0 Minuten
    holzaufzüge vs. magna charta
    der etwas andere blick auf das klassische robin hood thema entpuppt sich leider als fader, tendenziöser historienmummenschanz mit postdemokratisierungsversuchen a la mel gibson's braveheart.
    aus dem adligen der in die wälder ging um sich den dieben und den 'wahren werten' des volkes anzuschliessen, wird ein mann aus dem volk, der aus dem wald, in die welt geht, um eben jene welt (oder besser england) mit einer 'magna charta'...

    holzaufzüge vs. magna charta 2
    der etwas andere blick auf das klassische robin hood thema entpuppt
    sich leider als fader, tendenziöser historienmummenschanz mit postdemokratisierungsversuchen a la mel gibson's braveheart. aus dem adligen der in die wälder ging um sich den dieben und den 'wahren werten' des volkes anzuschliessen, wird ein mann aus dem volk, der aus dem wald, in die welt geht, um eben jene welt (oder besser england)
    mit einer 'magna charta' zu einem freieren, gerechteren, besseren ort zu machen.
    war robin hood einst ein paradoxes märchen, in dem der protagonist harmonisch seinen platz hatte, so wird bei scott's version krampfhaft versucht eine glaubwürdige 'echte' gar realistische transformation des stoffes zu liefern, an der insbesondere rüssel crowe komplett scheitert.

    ach, gut zu wissen, dass dieses 140 minütige erklärmodell as sequel geplant war (bei erfolg 2011 teil 2) und uns in einem jahr einen weiteren versuch bescheren wird robin hood in die realität zu überführen.

    ps. es gibt in diesem film keine holzaufzüge, umrankte lianen oder multilevel baumdach-wohnungen; das ist der wahre skandal dieses machwerks.