Blick von einem Aussichtspunkt auf Athen mit einem Fernrohr und Dekorationen.

Sag mir Mnemosyne

D, GR, VAE, , 2014

Filmessay als posthume Hommage für den 2009 verarmt und vergessen verstorbenen Großonkel der Regisseurin.

Blick von einem Aussichtspunkt auf Athen mit einem Fernrohr und Dekorationen.
Min. 55
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«Ein Zeichen sind wir, deutungslos», so beginnt Friedrich Hölderlins «Mnemosyne». Als posthume Hommage für den 2009 verarmt und vergessen verstorbenen Großonkel entstanden, begibt sich Lisa Sperlings Filmessay an jene Orte, wo der unbekannte Verwandte wirkte. Von wenigen Tagebucheinträgen ausgehend, gelingt hier neben anderem das Kunststück, zeitliche und emotionale Distanz in eine filmische Kontemplation über Möglichkeitsformen des Erinnerns umzumünzen und gleichzeitig die korrupte griechische Baugesetzgebung in einem einzigen Wellenbild zu versinnbildlichen.

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