Salt

 USA 2010

Salt

Thriller, Action 20.08.2010 100 min.
6.40
Salt

Eine CIA-Agentin wird von einem feindlichen Agenten beschuldigt, ein russischer Schläfer zu sein und muss in einem verzweifelten Wettlauf gegen die Zeit ihre Unschuld beweisen.

Zu Beginn ihrer Karriere legte CIA-Agentin Evelyn Salt (Angelina Jolie) einen Eid auf ihre Ehre und ihr Vaterland ab. Als Salt jedoch von einem Überläufer beschuldigt wird, eine russische Schläferin zu sein, muss sie fliehen. Um einer Verhaftung zu entgehen, das Leben ihres Mannes zu schützen und dabei ihren Kollegen von der CIA immer einen Schritt voraus zu sein, muss Salt sich voll und ganz auf ihre Fähigkeiten und ihre jahrelange Erfahrung als verdeckte Ermittlerin verlassen.

KRITIK

Angelina Jolie als Altlast des Kalten Kriegs? So angestaubt sieht sie doch noch gar nicht aus.

Ein russischer Überläufer identifiziert jedenfalls CIA-Agentin Salt als sogenannte Schläferin, die seit vielen Jahren nur darauf wartet, zum Schaden der USA endlich Gewichtiges beitragen zu können. Fortan wird sie von ihren Kollegen argwöhnisch beäugt und jeder alte Spionagefilm-Profi glaubt bereits zu wissen, wie es nun weitergeht: Salts hektische Flucht vor den eigenen Leuten wird bestimmt so lange ausgeschmückt, bis das angekündigten Staatsbegräbnis stattfindet, an dem hohe internationale Würdenträger beteiligt sind. Normalerweise wäre so ein Staatsakt schließlich das ideale Finale, um die wahren Drahtzieher durch die fälschlich Beschuldigte zu entlarven, indem sie ihnen die Attentats-Pläne versalzt.
Doch es kommt alles ganz anders, denn das ereignisreiche Begräbnis geht bereits nach 45 Minuten über die Bühne und ab nun nimmt die Handlung einigen unerwartete Wendungen, bis wir uns zuletzt in einem Szenario finden, dass man in einem amerikanischen Action-Film schon lange nicht gesehen hat. Endlich dürfen die Russen wieder zeigen, welche Gefahren noch von ihnen ausgehen.
Obwohl die Handlung also alte Zeiten heraufbeschwört, ist die Wahl der Hauptdarstellerin absolut zeitgemäß. Eigentlich sollte Salt laut Drehbuchautor Kurt Wimmer ursprünglich ein anderes Geschlecht haben und mit Vornamen "Edwyn" heißen, doch nach der geschickt vorgenommenen Geschlechtsumwandlung behauptet Angelina Jolie sich locker als "Evelyn" in der nach wie vor männerlastigen Domäne des Spionage-Thrillers: sie kämpft ungehemmt ganz ohne weibliche Zurückhaltung und hält ihr (kunst)blutig geschlagenes Gesicht selbstbewusst in die Kamera - so erfüllt sich auch endlich ihr vor ein paar Jahren mehr im Scherz geäußerte Wunsch, dass sie gerne James Bond spielen würde.

franco schedl

Details

Angelina Jolie, Liev Schreiber, Chiwetel Ejiofor, Daniel Olbrychski, Kevin O'Donnell u.a.
Phillip Noyce
James Newton Howard
Robert Elswit
Kurt Wimmer, Brian Helgeland
Sony Pictures

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Geht so - 1

    Würde ich den Film kurz beschreiben, dann würde ich sagen, Salz ohne Pfeffer gespielt von einer bekannten Frau, auf den Spuren von James Bond, im Kampf gegen das System, überlebt alles, sogar Stürze, sieht immer gut aus, ist geschminkt, hat Gutes Haar, wollüstige Schlauchbootlippen und ist tougher als jeder US Soldat, sie kann und weiß mehr, alles geht gut aus, sie denkt in 3 Sekunden mehr als andere in 5 Jahren Studium, und das ganze soll aber trotzdem cool wirken was es tut, aber rein Mal vom Faktor Logik, Oh Je.

    23 Songs hat der Film Soundtrack und kein einziges Lied hat mir gefallen. Nun wäre ich jetzt ein Fan von Jolie würde ich sage, he super. Früher um 2007 war es ja so dass eigentlich Terry George und Peter Berg die Regie übernehmen würden, aber beide haben dann abgesagt, es wurde dann kurzfristig Phillip Noyce, der ja kein Unbekannter ist. Der wollte dass TOM Cruise die Hauptrolle spielt, der Film hätte „Edwin A.Salt“ heißen sollen, aber der konnte nicht da er schon beschäftigt war, und außerdem wäre das zu ähnlich gewesen seine Rolle, denn er spielt ja bald in „Mission Impossible 4“ den Ethan Hunt. Ja auf was ein Schauspieler alles schauen muss, dafür Jolie, ja der ist es egal, die schießt, tötet, aber nur kurz und Ihre Kinder in echt wissen das, aber die dürfen glaube ich eh nicht mehr TV gucken oder ins Kino gehen.

    Eigentlich war es Amy Pascal als Verantwortliche von Columbia Pictures die dem Noyce die Jolie vorschlug. 2007 las diese ja das Skript, und dann reiste alles in Roma Haßland, nach Frankreich, und habe den Autor Brian Helgeland unter die Arme gegriffen. Da fand man dann den Namen Evelyn Salt raus, ja und was mich wundert, dass in den Staaten im CIA dort sich keiner wundert, wieso die Alte wie ein Gewürz heißt. Also wenn bei uns einer heißt, Salz Schmidt, oder Salz Hofbauer, oder Salz Bergwerk, ja da würde sich schon wer wundern oder?

    So um 2009 hat man dann bestätigt dass dass Liev Schreiber die Rolle des Ted Winter, Evelyn Salts Freund und Kollegen, spielen würde, der meiner Meinung nach recht gut in das Geschehen rein passt, obwohl als Wolverines Bruder sehe ich ihn lieber, da passt das Böse irgendwie besser rein, hier spielt er ja den Guten Typen. Übrigens was auch schön ist im Film er hat ein überraschendes Ende, was eh selten zu sehen ist.

    130 Mille hat der Film gekostet man hat aber eine Steuergutschrift sogar bekommen was eh selten ist, Also 110 Mille hat der Film gekostet und in New York, wo sonst wurde er gedreht, in Washington D.C. natürlich auch. Und auf der Interstate 787 bei Albany hat man die Verfolgungsjagden gemacht.

    Was ich persönlich an Jolie mag, die ist so wie Jackie Chan, die macht alles selber, auch den Sprung vom Hubschrauber aus 10 Meter Höhe macht sie selbe natürlich gesichert. Den überschlag, das runterspringen, ja alles eigentlich. Die Frau ist irre, eine Kopfverletzung hat sie sich zugezogen, warum Spital, aber nichts war Ihr passiert. Ohne sie hätte der Film keine 180 Mille weltweit eingespielt, was ja eh nicht viel ist.

    Die schwierigste Szene war folgende: Also die Salt von ihren Verfolgern in eine Ecke gedrängt, sie wird ja des Mordes beschuldigt Also sie wird ja beschuldigt dass sie den Russischen Präsidenten töten soll. Sie wagt Also so einen super Sprung von einem Autobahnzubringer, ca. 5 Meter hoch, und landet auf einem Truck auf dem Highway darunter.

    ja Hohlig - 3
    Die Vertragsparteien verpflichteten sich zu beiderseitig gleichen zahlenmäßigen Begrenzungen ihrer nuklear-strategischen Waffensysteme. Hierzu gehören die landgestützten Interkontinentalraketen (ICBM) mit Reichweiten über 5.500 Kilometer, die U-Bootgestützten ballistischen Raketen (SLBM), die schweren Bomberflugzeuge vom Typ B-52 und B-1 der USA und Tu-95 und M-4 der Sowjetunion und ihre Nachfolgemuster, sowie jede Art von Bombern, die mit Marschflugkörpern (ALCM, Air-Launched Cruise Missiles) oder mit ballistischen Luft-Boden-Raketen (ASBM, Air-to-Surface Ballistic Missiles) von mehr als 600 Kilometern Reichweite bewaffnet sind, sowie nicht auf Marschflugkörpern bestückte ballistische Luft-Boden-Raketen (ASBM, Air-to-Surface Ballistic Missiles) von mehr als 600 Kilometern Reichweite.

    Ja ist aber eh unwichtig. Ja was kann ich noch dazu sagen, ja der Film ist unlogisch er ist nett, er ist einfach gut gemacht aber er ist nicht so spannend, Mystery gab es wenig, Verschwörungstheorien die zum CIA passen wie der Spiegel zum Ei gab es auch wenig, Jolie sah Sexy aus und hat wenig Titten, keiner muss essen, aufs Klo oder kotzen, jeder ist gesund und Liev Schreiber sieht auch dauernd gut aus.

    Die Handlung ist auch einfach. Die CIA-Agentin Evelyn SALT (Angelina Jolie) wird von einem russischen Überläufer beschuldigt, sie sei eine Spionin im Auftrag Russlands. Die sorgt sich aber primär um ihren deutschen Ehemann, der unerreichbar ist, trickst ihre Kollegen aus und flieht. Damit macht sie sich natürlich umso verdächtiger, vor allem weil ausgerechnet jetzt Staatsmänner aus befreundeten Ländern zur Beerdigung des US-Vizepräsidenten anreisen und ein Attentat befürchtet wird. Na Ja jedenfalls wird sie von Chiwetel Ejiofor gejagt, der den PEABODY spielt, Ihr Freund TED WINTER gespielt von Liev ist auch ein Verfolger, und August Diehl spielt Ihren Spinnensammelnden Ehemann MICHAEL MIKE KRAUSE. Ja und der Bösewicht der sie beschuldigt ist übrigens VASSILY ORLOV im Film, ist ne lange Story, aber der hat auch einiges darauf.

    Irgendwie bin ich mit dem Film nicht so ganz zufrieden wie gesagt. Der Film hat wenig Feingefühl, viel Action, ist wenig genau, hat eine Menge was cool ist, aber irgendwie fehlt der Charme, die durchgehende Spannung, dauernd wird gerannt und schön geguckt, aber nie so richtig geblutet. Der Film setzt zwar Paranoia vor den Russen ein aber nicht so gekonnt wie in anderen Filmen, und wenn man sich überlegt, was in dem Film wirklich funktioniert, Na Ja der Film ist sehr hanebüchen.

    Nur kurz am Anfang ist die Jolie verletzlich und blutet im Gefangen Folter Lager in Nordkorea, aber sonst ist sie die toughe Überfrau die alles checkt. Was jetzt nicht heißt dass ich den Film nicht mag, nein gar nicht, ich mag den Film aber leider ist er zu übertrieben und Jolie dauernd zu sehr im Mittelpunkt, das war nicht so ganz gut aber mir hat der Film dennoch gefallen und darum vergebe ich

    70 von 100 Punkten.

    Re:Geht so - 1
    . Ich habe keine Ahnung wie man so was macht aber Ich glaube ich würde das auch machen mit einer Sicherung und für 15 Mille Gage. Salts Verfolger nehmen die Spur in einem SUV auf und errichten eine Straßensperre, womit Salt gezwungen wird, mitten auf einer sechsspurigen Durchgangsstraße zu drastischen Fluchtmitteln zu greifen. Und springt so von einem Autodach auf das andere und dann überschlägt sie sich, ja die Frau ist echt super.

    In dem Film hat sie Kämpfe eingesetzt was sie gelernt hat wie Muay Thai, und sie hat das gut hinbekommen, ja die Frau ist einfach super. Die Action wurde sehr lange trainiert. Wer jetzt nach dem Film Kalter Krieg Freak geworden ist und Angst hat dass die Russen angreifen dem sei eines gesagt. Früher und das ist kein Schmäh, ja fast keiner, es gibt halt Leute die das sagen, so um 1980 – 1990 haben verdeckte Agenten als ganz normale Bürger in westliche Länder sich einschleusen lassen, als Teil eines Netzwerks von Geheimagenten, die unter falschem Namen 15 oder 20 Jahre oder sogar länger ein ganz normales Leben führen. Das nennt man Schläfer, so was gibt es heute noch. Bitte nicht zu verwechseln mit den Typen die im Schlaflabor arbeiten. Nach ihrer Aktivierung sollten diese Schläfer dann den „Tag X“ vorbereiten, eine Kette von Sabotageakten und terroristischen Angriffen innerhalb der USA, die Auslöser für einen groß aufgezogenen Krieg mit Russland sein würden. Und das wäre dann der Weltkrieg wahrscheinlich gewesen von denen Nostradamus spricht. Derartige russische Schläfer wurden in den vergangenen Jahren in Estland und Kanada aufgedeckt. Die gab es wirklich, allerdings gibt es sehr wenige Daten die bekannt sind, für diese These. Aber es gibt so was echt. Und der Giftmord an dem ehemaligen FSB-Offizier Alexander Litvinenko in London im Jahr 2006 ist bis heute unaufgeklärt. Auch das waren Terroristen oder Schläfer. Vor kurzem z.B. wurde eine friedliche Gruppe von US-amerikanischen Gesetzeshütern verhaftet und beschuldigt, Angehörige eines Spionagerings zu sein, der verdeckt unter falscher Identität lebte, um Aufträge für Russland ausführen zu können.

    Tja wer weiß was dahinter alles steckt. Jedenfalls Melissa Boyle Mahle war die CIA Beraterin für den Film, die selber seit 16 Jahren dort arbeitet im CIA, und darum war der Film auch sehr glaubhaft. Und da Jolie mit Chiwetel auch befreundet ist, hat sie sich gefreut dass er mit spielt, ja und der Regisseur glaubt an die Schläfertheorien.

    Und wer sich über den Namen wundert, ja dem sei gesagt dass S.A.L.T. ne Abkürzung ist. Die SALT-Verträge (Verträge zur nuklearen Rüstungsbegrenzung) erhielten ihren Namen durch die Gespräche zur Begrenzung strategischer Rüstung (Strategic Arms Limitation Talks) von 1969 bis 1979. Diese Verträge wurden zwischen den USA und der UdSSR geschlossen. Wichtigstes Ergebnis der Verhandlungen ist der im Mai 1972 unterzeichnete ABM-Vertrag.

  • Absolut hohl!
    Hab schon lange keinen Film der (angeblichen) Kategorie A mehr gesehen, der dermaßen schlecht ist.

    Gute Schauspieler
    Guter Regisseur
    Gutes Budget
    Mieses Drehbuch

    Die handelnden Figuren lassen in keinem Augenblick eine Motivation erkennen die ihre Handlungen begründet.
    Sie handeln einfach - warum weiß man nicht

    Gottseidank hab ich für diese dünne Suppe kein Geld für Kinokarten ausgegeben.