Seabiscuit - Mit dem Willen zum Erfolg

 USA 2003
Drama 140 min.
7.30
Seabiscuit - Mit dem Willen zum Erfolg

Drei Männer und ein Pferd sorgen für spektakuläre Siege im Pferderennsport.

Die wahre Geschichte einer amerikanischen Legende: Der wohlsituierte Autohändler Charles Howard (Jeff Bridges) verliert durch den Börsencrash im Jahre 1929 sein ganzes Vermögen. Zusammen mit dem halbblinden Ex-Preisboxer Red Pollard (Tobey Maguire) und dem eigensinnigen "einsamen Flachländler" Tom Smith (Chris Cooper) will er gegen die schlechte Stimmung im Land kämpfen und plant aus seinem unscheinbaren Vierbeiner "Seabiscuit" einen Star zu machen.
Vier Jahre harte Arbeit liegen hinter ihnen, als das Unmögliche wahr wird: Seabiscuit gewinnt ein Rennen nach dem anderen - ganz Amerika verfolgt seinen spektakulären Siegeszug im Jahr 1938, als er zum Rennpferd des Jahres gekürt wird.

Details

Tobey Maguire, Jeff Bridges, Chris Cooper, Elizabeth Banks, William H. Macy,Gary Stevens, Chris McCarron
Gary Ross
Gary Ross, Lauren Hillenbrand
UIP

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken

  • UNGLAUBLICH SCHÖN!!!
    Ich ging ohne allzu große Erwartungen in den Film, aber als ich rauskam war ich einfach überwältigt. Es stimmt schon, dass er ansich ein typischer amerikanischer Sportfilm war, von der Grundstory her. Aber durch die wunderschönen Neben- und Hintergrundgeschichten hob er sich deutlich von anderen Filmen dieses Genres ab. Es war nicht einfach nur ein Außenseiter-wird-zum-Star-Film, sondern gibt einem wirklich zu denken. Die Besetzung war grandios und jede Nebenfigur hatte ihre Aufgabe, wie z.B auch George, der 2. Jockey und Freund von Red, der im Gegensatz zu ihm schon immer ein Starjockey war. Ich würde sagen die 2. Stunde ist Sportfilm und der Rest ein berührendes romantisches Drama um Pferde, Menschen und absoluten Willen.

    Schwer den Film zu beschreiben, aber auf jeden Fall sehenswert!!!

  • Einfach nur gut - Teil 4 der Filmkritik
    Der Film ist jung und alt zu empfehlen, ist spannend und überzeugend und einfach wunderbar als Geschichte und Film anzusehen und bringt einen dazu nur von einem Reitstall zu träumen der bald mein eigen sein wird wenn 10 Millionen Euro da sind.

    90 von 100

  • Richtig romantisch - Teil 3 der Filmkritik
    Sicher ist er kein Robert de Niro oder Al Pacino, aber irgendwie hat er einfach so richtig perfekt in die Rolle gepasst, wie kein anderer. Mich hat einzig alleine gestört, das man z.B nicht sah, wie er um seinen Sohn getrauert hat, das man da nur Ausschnitte sah, aus der ganzen Vorgeschichte überhaupt.

    Denn die erste Dreiviertelstunde ist etwas patriotisch aber nicht zu übertrieben, und man hört eine Stimme aus dem Off die ein bisschen von der Vergangenheit erzählt die damals wohl sehr schlimm gewesen ist.
    Die ganze Geschichte der Industrialisierung bis hin zum Aufbau nach dem Börsenkrach und dazu 3 Geschichten die dann zu einer verwoben wurden, das ging etwas schnell und auch unbeholfen, da viele Einzelheiten fehlten, und die ganze Romantik dahin war, aber mit dem Auftauchen und den ersten Siegen des Pferdes im Film war alles wieder vergessen.

    Der Film wirkt fürchterlich sympathisch und bei jeder schönen Szene bin ich aufgesprungen den Leuten die
    ¿ Die Rocky Horror Picture Show ¿ sahen nachgemacht.
    Leider wollten das einige andere Leute nicht so ganz. Leider. Lauter Langeweiler

    Sehr gut hat mir Chris Cooper gefallen, der schon mal einen Oscar gewonnen hat, der auch hier sehr gut reingepasst hat und mich an Robert Redford erinnert hat, nur das er hier nicht so ein Flüsterer war, sondern eher ein lauterer welcher, aber nicht ein Schreihals. Er hat sich meiner Meinung nach im Film zu wenig mit Pferden beschäftigt und kam mir oft vor wie ein Arbeitsloser Krämer.

    Sehr schön waren vor allem die Aufnahmen von den Pferden, die sicher nicht sehr einfach waren, die alle sehr echt aussahen und es auch waren. Die Geschichte überhaupt ist ja ein Hammer. Die Story von einem Pferd das die ganze Usa damals bewegt hat, die Menschen mitgerissen hat wie ein Babe Ruth beim Baseball.
    Einfach irre, diese ganze unschmalzige spannende und wunderschöne Romantische Geschichte zu sehen wie die Leute damals reagierten, wie sie sich untereinander behandelt haben, wie man sieht wie die Familien und Leute zusammen halten, einfach grandios. Da liegt sehr viel Gefühl drinnen.

    Sehr gut hat auf alle Fälle Tobey gepasst, auch wenn er mir in der Rolle als Spiderman besser gefallen hat. Hier wirkt er einfach zu strange. Denn er hat rote Haare. Aber das ist nur eine Tatsache an die man sich sehr schnell gewöhnt. Ich habe ihm die Geschichte als Jockey sehr wohl abgenommen und er hat auch recht gut gepasst, nur hat er in einigen Szenen eher einfach gewirkt, nichts besonderes, wie der Bäckerlehrling aus dem Asylantenheim nebenan, aber dann wiederum hat er einfach durch die Liebe zu seinem Pferd Seabiscuit einfach alles gegeben. Wenn auch wenig, aber es hat für den Film gereicht, und war sehr gut. Fast zufriedenstellend.

    Sehr schön ist es ja das es dieses Pferd wirklich gab. Das diese Geschichte total fasziniert und einen in ein richtiges Heularama versetzt wo schon wieder mal einige Tapeten als Taschentuchersatz herhalten müssen, aber das macht ja nichts, im dunklen Kino sieht man das eh nicht wenn einer von der Mauer da was runterkratzt, und die Geräusche haben eh einige als Großangriff der Ratten interpretiert.
    Die Geschichte überzeugt nicht immer aber alleine die Szenen mit dem Pferden, wo man mitfiebert das der Titelheld, Black Beauty Nr. 2 gewinnt, wie man sieht wie er leidet, das Pferd kann sich heute noch wo wir in dieser technischen Zeit leben, Herzen zu Tränen rühren, und nicht nur Kinder sondern uralte Leute zu Luftsprüngen und Jubelschreie animieren.

    Der Film regt an reiten zu gehen, macht einfach irre Spaß, man fiebert und der Film ist so schön altmodisch inszeniert worden. Der Film hat auch eine wunderbare Message, einfach alles zu machen was man sich vornimmt da man sowieso viel mehr schafft als andere einem zugestehen, da der Rest der Menschheit sowieso nicht weiß wer du bist und was du schaffen kannst.

    Der Film ist j

  • Fantastisch gut gemacht - Teil 2 der Filmkritik
    Leider konnten die Eltern das nicht miterleben, auch nicht wie er sich als Boxer in billigen Schaukämpfen verdingte, denn sie starben bald.

    Die Zeit der Prohibition war vorangeschritten, Glücksspiel und Alkohol waren verboten, wenige Leute hatten Glück und waren glücklich die meisten brauchten eine Ablenkung und so wurde die Grenzstadt geboren, viele fuhren nach Mexiko wo es alles gab, Sex, Geld, und Alkohol.

    Dorthin verschlägt es CHARLES der seine Trauer versucht in Pferdewetten zu vergessen.
    Dort lernte er seine zukünftige Frau MARCELA kennen, die ihn von Anfang an gut leiden konnte und sich in ihn verliebte. Ein Wort ergab das andere, und sie heirateten ein halbes Jahr später.

    RED war noch immer Boxer und nebenbei arbeitete er als billige Kraft in Ställen um Pferde im Kreis herumzuführen. Er hat leider keinen Job bekommen, er war mal sogar Jockey, aber er ist ein bisschen zu groß gewesen, und durch seine Liebe zum Alkohol und seinen Schlägerein hat er bald jeden Job verloren, auch hatten die Leute kein Geld ihn zu bezahlen, und so blieb er meistens in ärmlichen Verhältnissen und versuchte so durchzukommen.

    Es dauerte nicht lange, da hat CHARLES mitten in der Wildnis TOM entdeckt, und das gerade in einer Zeit wo er sich entschieden hat eine Pferderennbahn zu kaufen um das nächste Projekt in Angriff zu nehmen, Geld zu machen, mit Pferdewetten, da sehr viele Leute dem Wetten verfallen waren.

    Da traf er TOM und beide verstanden sich sehr gut und er stellte ihn als Trainer ein. Ein Jockey fehlte noch, und TOM hat RED entdeckt und so kamen sie zusammen, und gründeten ein besonderes Trio.

    Die Zeit war damals reif für was neues, für Sozialhilfe. Viele Menschen die arm waren, wurden von anderen Leuten gepflegt und aufgepäppelt in speziellen Lagern oder Gastfamilien, so auch RED der bei den HOWARDS unterkam.

    Durch viele Zufälle hindurch kam TOM auf ein kleines Pferd, einen Hengst, 15 Handbreit Stockmaß, eigentlich sehr klein für ein Pferd, das noch dazu als Rennpferd dienen soll. Wenn er wüsste was er da für eine Goldgrube in den Händen hält, dann hätte er sich viel mehr eingesetzt, anfangs schon, aber das kam erst mit der Zeit. Er sah dass dieses Pferd ein besonderes war. Ein Pferd das sehr wild war, unzähmbar, das man töten wollte, und das niemand zureiten konnte. Doch TOM hat es geschafft das Pferd ein bisschen zu beruhigen, den Rest übernahm RED, der sich mit ihm anfreundete.

    SEABISCUIT, ein ganz besonderes Pferd, das sie in der nächsten Zeit so lange trainierten bis es mehrere Rennen gewann. Doch TOM ist mit dem nicht zufrieden gewesen, er wollte noch unbedingt eines haben, das es gegen War Admiral laufen kann, und gewinnen kann, dem schnellsten und besten Pferd in den ganzen Usa das schon jedes namhafte Rennen gewann, doch der Besitzer RIDDLE will nicht.

    Und wie es weitergeht, das seht Ihr wenn ihr ins Kino geht.
    Also anfangs dachte ich, meine Güte schon wieder ein Film, so wie ¿ Tin Cup ¿ oder die unzähligen langen Sportfilme, ein Film der 137 Minuten geht, der sich um den Pferdesport dreht. Doch schon nach den ersten Bildern, die auch viele grandiose Landschaftsaufnahmen enthielten, wurde ich eines besseren belehrt, und genauso wie meine Freundin spürte ich dieses angenehme leichte Gefühl in der Herzgegend das einen guten Film erwartet hat, und der kam auch. Ein grandioses Meisterwerk wie ich gleich zu Beginn sagen kann.

    Nicht lange dauert es und man identifiziert sich mit der Geschichte so gut als wäre es mein Nachbar. Jeder der einzelnen Charaktere ist sehr gut ausgefallen. Z.B Jeff Bridges, er hat ein typisches altes Gesicht, ein Gesicht das in Filme passt die von einer Zeit handeln an die man sich nicht mal erinnern kann da sie schon lange zurück liegt. Er spielt sehr souverän, sein Lächeln, sein Gang, das zeugt alles davon das er irgendwie das Method Acting drauf hat. Sicher ist er k

  • suuuuuuper - Teil 1 der Filmkritik
    Seabiscuit ¿ Mit dem Willen zum Erfolg



    Die Geschichte fängt mit einigen Rückblenden an. Sie fängt 1910 an, als der Einwanderer CHARLES HOWARD ( Jeff Bridges ) Fahrräder repariert. Er ist arm aufgewachsen, er ist mit 21 Cent in die Staaten gekommen, das hört man später im Film als er über sein Leben rückblickend erzählt. Er hat sich alles selbst aufgebaut. Es war die Zeit in der Autos groß in Mode waren, sie kamen ziemlich groß raus. Den Anfang hat wohl Henry Ford gemacht, der mit der Erfindung des Automobiles zu Wohlstand, Reichtum und Ruhm kam, doch eines hat noch mehr gebracht. Die Erfindung des Fließbandes.

    Mit dem Fließband hat alles angefangen, die Autos wurden immer in größerer Menge hergestellt. CHARLES hat lange versucht sich mit dem Gedanken des Rades auseinander zusetzen. Doch sehr wenige haben sich dafür interessiert. Es war auch die Zeit, in der Pferdefuhrwerke aussterben, in der Pferde sehr teuer waren und viel unverlässlicher und langsamer als Autos waren.

    Ungefähr zur gleichen Zeit reitet ein alternder Haudegen, einer der letzten Cowboys, den selten gewordenen Beständen von Wildpferden hinter her. TOM SMITH ( Chris Cooper ), ein einsamer Cowboy. Er lebt eher in der Wildnis als sich dem System in einer Stadt zu unterwerfen. Er liebt Pferde, er arbeitet mit Ihnen das ganze Leben.

    War der Film anfangs wie ¿ Trucks ¿ ändert er sich jetzt in ein bisschen vom ¿ Der Pferdeflüsterer ¿.

    TOM hat viel mit Pferden zu tun, er trainiert sie, er hilft Ihnen, und eines hat er sogar später gerettet, kurz bevor sie es erschießen wollten. Es hat leider einen gebrochenen Fuß gehabt, doch mit so einfachen Dingen wie eine Weißdornwurzel, kann man auch diese Sache heilen.

    Die POLLARDS, eine reiche Familie, der Vater in großen Geschäften tätig, die Mutter am Landsitz als Haufrau, sie hatten immer Geld. 5 Kinder, RED ( Tobey Maguire ), einer davon, damals schon ein Genie, er sieht ein Pferd, und versteht sich besser mit Ihm als mit Menschen. Die Zeit war damals sehr ruhig und eher normal, nicht so hektisch wie heute. RED hat mit seinem Vater sehr gerne zu Tisch gegessen, und danach Gedichte rezitiert, und wenn er eines konnte, oder mehrere, die der Vater ausgesucht hat, dann hat er was geschenkt bekommen, so auch dieses Mal und zwar ein Pferd, ein eigenes Pferd.

    Die Zeit vergeht, die Wirtschaftskrise kam, gegen 1929, als der schlimme Tag war, in dem Amerika 10 Milliarden $ an Aktien verlor, wo in kurzer Zeit 25 % Arbeitslosigkeit in den USA war, wo die Leute zusammenwuchsen, und all Ihr Hab und Gut packten, um fortzuziehen, da fängt die Geschichte eigentlich so richtig an. CHARLES selbst hat Geld gemacht, sehr gut und sehr viel, indem er vom Radverkauf auf Autoverkauf umstieg, da das damals das beste Geschäft war, und einen einträglichen Sinn für das Geschäft hat er immer schon gehabt. ANNIE HOWARD seine Frau hat nie arbeiten müssen seit sie bei ihm war, und sein 6 jähriger Sohn ist eine richtige Leseratte, den CHARLES niemals dazu bewegen konnte was anderes zu machen, bis an diesen schicksalhaften Tag im Jahre 1933 wo FRANK sich einen Laster vom Vater borgte damit er ausprobiert diesen zu fahren und leider einen tödlichen Unfall erleidet. Daraufhin verlässt ANNIE Ihren Mann und zieht zu Ihren Eltern.

    TOM hat das Leben fast schon aufgegeben, er lebt eher nur noch mit Pferden zusammen als mit Menschen.
    RED wiederum ist mit seiner Familie zu Besuch bei einer Rennbahn. Dort werden die Eltern, verarmt, Ihren Landsitz verkauft Zeuge wie er gelobt wird, in höchsten Tönen da er einfach ein Talent für Pferde hat.
    Er reitet sie, er mistet sie, er versteht sich mit Ihnen. Für die Eltern ist eines klar, sie geben ihm alle Bücher mit die er so liebte, und geben ihn in die Obhut seines Lehrers. Er soll in den folgenden Jahren für ihn sorgen.
    Leider konnten die Eltern das nicht miterleben, auch nicht wie er sich als

  • war ganz annehmbar
    anfangs leicht verwirrend - weil 3 einzelschicksale vorgestellt werde, die später miteinander verwoben werden - blüht dieser film erst nach dem ersten drittel richtig auf.
    die erzählweise besticht durch einfache, stille und poetische haltung.
    tobey maguire beweist nach spider-man, daß er zur ernstzunehmenden schauspielelite gehören wird.
    jeff bridges war vielleicht ein bißchen "too good" im film (oder vielleicht war charles howard im richtigen leben wirklich immer so gütig und verständnisvoll?), aber die rollen waren durchwegs gut besetzt.
    empfehlenswert für pferdeliebhaber, jockeys und solche, die es noch werden wollen oder diejenigen, die mal einen ruhigen, nachdenklichen abend verbringen wollen.

  • Ganz gut
    Typisch amerikanischer "Man-kann-alles-schaffen"-Film , wie die meisten Sportfilme.

    Trotzdem sticht der Film aus der Masse der Sportfilme heraus:

    Erst einmal v.a. dadurch, daß es um ein Pferd geht.

    Dann durch das Motiv der "Zweiten-" bzw. "Dritten-Chance" in Verbindung mit dem historischen Umfeld der Wirtschaftsdepression.

    Und dann natürlich durch die Schauspieler, allen voran natürlich Tobey Maguire.

    Trotz 140 min nie langweilig, aber kein "must see"-Film - außer für Fans von Pferdesport und Maguire.