The Grinder

The Grinder

United States,

SerieKomödie

Dean Sanderson (Rob Lowe), auch bekannt als The Grinder, hat viele Jahre lang erfolgreich einen Anwalt im Fernsehen gespielt. Nach dem Ende der Serie zieht er in seine Heimatstadt zurück, um mit der gesammelten TV-Gerichts-Erfahrung die Anwaltskanzlei seiner Familie zu übernehmen. Schnell muss er allerdings feststellen, dass im wirklichen Leben nichts so ist, wie es im Fernsehen erscheint. Wo Dean vor laufender Kamera bis zu einem gewissen Grad stets eine Rolle verkörperte, wird er nun ganz unmittelbar mit den Menschen vor Gericht konfrontiert.

Staffeln / Episoden1 / 22

Min.21

Start09/29/2015

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  • Schauspieler:Rob Lowe, Fred Savage, Mary Elizabeth Ellis, William Devane, Hana Hayes, Connor Kalopsis, Steve Little, Natalie Morales

  • Regie:Jarrad Paul, Andrew Mogel

Als Hauptdarsteller der Anwaltsserie „The Grinder“ ist Dean Sanderson jr. berühmt geworden. Nun, da keine weiteren Folgen mehr produziert werden, kehrt der Star in den Schoss seiner Familie zurück, die eine Anwaltspraxis führt. Zwar hat Dean selber weder Anwaltspatent noch eine tiefergehende Ahnung von der Jurisprudenz, doch hindert das den Fernsehanwalt nicht daran, sich vor Gericht ungefragt in echte Fälle einzuschalten – dies ebenso zur Begeisterung der anwesenden Juristen und des Publikums wie zum Entsetzen seines jüngeren Bruders Stewart, der das Studium tatsächlich absolviert hat.
Als Dean von einem Paar erfährt, dem wegen seiner Liebe der Job gekündigt wurde, wittert er eine Gelegenheit, sich und die Kanzlei mit einem gesellschaftsrelevanten Fall zu profilieren. Stewart lockert über Nacht das Datingverbot im Hause Sanderson, als ihm bewusst wird, dass er sich verhält wie eine Figur in der Fernsehserie „The Grinder“ – der ewig zaudernde, kleinmütige Pincus. Dass dieser ebenso notwendig ist wie der Part des strahlenden Helden, leuchtet ihm erst spät ein.
Zwar freut Dean sich darauf, dass die neue Juristin der Kanzlei seinem Charme erliegen wird. Gleichwohl verdächtigt er sie, für ein Informationsleck verantwortlich zu sein. Dean erfährt, dass es Todd war, der sich verplaudert hat – doch behält er diese Entdeckung für sich, um seinen Irrtum nicht zugeben zu müssen. Eine Suche nach dem Schuldigen ist auch bei den Sandersons zu Hause in vollem Gange, als im Fernsehspeicher plötzlich eine Serienfolge fehlt.
Stewart verdächtigt seine hochnäsigen Nachbarn Lyle und Vanessa, lediglich zu ihnen zum Essen zu kommen, damit sie den Fernsehstar in der Familie kennenlernen können. Der Verdacht zerschlägt sich fürs Erste, bis Stewart und seiner Frau später bei einem von Lyle und Vanessa organisierten Benefizdinner die Enttäuschung darüber entgegenschlägt, dass Dean sie nicht begleiten konnte. Dean ist derweil fleissig bemüht, sich bei Claire gutzustellen – und lässt sich sogar dazu hinreissen, den Arbeitsaufwand einer Recherche zu leisten.
Dean ist es leid, dass Frauen sich nur wegen seiner Serienhauptrolle auf ihn einlassen. Sein kleiner Bruder Stewart weiss die Lösung: Er kontaktiert Gail Budnick, die ihn vor seiner Zeit als Fernsehstar kannte. Und schon nach kürzester Zeit profiliert Dean sich bereits als neuer Vater von Gails Sohn. Damit reissen die Überraschungen nicht ab. Nachdem Stewart und Debbie ihrem Sprössling erlaubt haben, eine Freundin mit nach Hause zu bringen, müssen sie auch bei der Tochter nachgeben. Die Sorgen der Eltern erweisen sich als berechtigt.
Der kleine Ethan ist im Schultheater in der Crew untergekommen. Dean findet, der Bub sollte sich damit nicht zufriedengeben, und trainiert mit ihm für eine Sprechrolle. Als Ethan die Rolle nicht bekommt, geht Dean der Sache nach und trifft auf einen alten Widersacher, dem er einst selbst eine Rolle weggeschnappt hat. Todd, Mitarbeiter in der Anwaltskanzlei, stiehlt den Laptop des Theaterregisseurs und erwirkt ein Vorsprechen in Anwesenheit des Schuldirektors.
Dean hat es satt, von aller Welt wie ein Star behandelt zu werden. So besteht er denn auch darauf, einen Strafzettel zu erhalten, als ihn ein Polizist nach dem Überfahren eines Stoppschilds als Grinder erkennt. Und weil normale Bürger ihre Strafzettel gerne anfechten, findet er sich wenig später vor Gericht wieder. Stewart versucht derweil, sein Auto rechtzeitig für ein Wochenende mit seiner Frau aus der Werkstatt zurückzubekommen. Und Debbie ist bemüht, ihre offensichtlich untaugliche neue Assistentin nicht zu entlassen, obwohl diese es darauf anzulegen scheint.
Dean führt im Haus Sanderson das Thanksgiving-Fest wieder ein. Nur weiss er nicht, welch traumatisches Ereignis einst dazu führte, dass die Familie den Feiertag nicht mehr begeht. Dean erinnert sich daran, wie er als Sexsymbol einst gezwungen wurde, für seine Szenen oben ohne vor der Kamera zu stehen. Dadurch von neuem Mut beseelt provoziert Dean an der üppig gedeckten Tafel der Sandersons einen Showdown.
Der Regisseur der Spinoff-Serie „The Grinder: New Orleans“ bittet Dean um einen Auftritt, mit dem Mitch Grinder aus der Serie scheidet. Der TV-Star ist in der familieneigenen Anwaltskanzlei zwar zufrieden, jedoch nicht glücklich darüber, die „Grinder“-Serie an den Schauspieler Timothy Olyphant als seinen Bruder in der Show abzugeben. Stewart kann ein Lied davon singen, wie es sich anfühlt, von seinem Bruder ausgebootet zu werden. Nur zu gerne unterstützt er den Regisseur in der Hoffnung auf eine Rückkehr Deans zur Schauspielerei.
Mit der aufblühenden Liebe zwischen Timothy Olyphant und Claire steigert sich auch Deans Eifersucht. Deshalb versucht der Quereinsteiger der Jurisprudenz, seinem Nebenbuhler und Nachfolger als „Grinder“-Hauptdarsteller einen Fall von Vandalismus anzuhängen. Ein Reporter hat sich zwar an Stewarts Fersen geheftet, mach sich jedoch auffällig viele Notizen über Dean. Stewart findet heraus, dass der Schreiberling seinen Bruder in die Pfanne hauen will.
Stewart und Debbie fassen es nicht, als auch noch Deans Double auftaucht, um bei den Sandersons zu leben, und setzen den grossen Bruder vor die Tür. Dean kommt bei Dean senior unter, während sein Double Debbie zu ihrer Begeisterung als Assistent zur Hand geht. Auch in der Kanzlei hat der TV-Anwalt einen schweren Stand. Als die Konkurrenz mitbekommt, wie mit dem Grinder umgesprungen wird, versucht eine Kanzlei Dean abzuwerben.
Dean beginnt für die Konkurrenten der Familienkanzlei zu arbeiten und trifft bei seinem ersten Gerichtsfall, einem Scheidungsprozess, ausgerechnet auf seinen Bruder Stewart. Dieser pocht darauf, dass Dean kein Anwaltspatent hat – doch findet die neue Kanzlei des Grinders ein Schlupfloch, um den TV-Star gleichwohl vor Gericht auftreten zu lassen. Weil Dean sich verabschiedet hat, glaubt der linkische Todd, es sei nun an ihm, mit Claire zu flirten.
Timothy Olyphant, der in der neuen TV-Serie den Grinder spielt, kreuzt in der Kanzlei auf, um Claire zu treffen. Als er sich mit seiner vermeintlichen juristischen Erfahrung ins Tagesgeschäft der Kanzlei einmischt, verliert Dean die Geduld. Die beiden liefern sich einen erbitterten Kleinkrieg, welcher der beiden Schauspieler über mehr juristische Erfahrung verfügt. Ein Schauprozess soll die Frage ein für alle Mal klären. Nicht ohne Grund fragt sich Claire: „Ist das das dämlichste, was ich je erlebt habe?“
Nach einem verbockten Geschäftsessen verknurrt Stewart seinen Bruder zum Besuch bei seiner Therapeutin. Der Schuss geht allerdings nach hinten los: Mit seiner Vorliebe für dramatische Gesten therapiert Dean danach nicht nur Stewarts Familie, sondern auch den zuvor vergraulten Geschäftspartner, den sich die Kanzlei der Familie zu sichern hofft. Von Dean dazu angehalten, in ihrem Leben das Steuer wieder selbst in die Hand zu nehmen, lässt Stewarts Ehefrau sich dazu hinreissen, ihren Job aufzugeben.
Zu Stewarts Verdruss vertieft Dean seine Psychotherapie. Mit grossem Brimborium arbeitet er daran, fortan kein grosses Brimborium mehr zu veranstalten: Auf einem Scheiterhaufen verbrennt Dean im Kreise seiner Vertrauten und in Anwesenheit seiner Therapeutin alles, was ihn an sein Vorleben als Serienstar erinnert. Stewarts Vater droht derweil ein Platz auf der Anklagebank. Die Sandersons glauben, Dean senior könne die Klage gegen seine Person alleine bewältigen – Stewart hat als einziger Vorbehalte, die er bald bestätigt sieht.
Dean senior erlebt sein blaues Wunder, als er sich vor Gericht selbst verteidigt. Der Ankläger, schon auf den ersten Blick als Grünschnabel erkennbar, ist zu aller Überraschung perfekt vorbereitet. Mehr und mehr vermutet Stewart, dass dieser Cory Manler Hilfe hat, dass ihm ein erfahrener Anwalt heimlich zuarbeitet. Damit steht er allein auf weiter Flur: Dean junior, seine neue Freundin Jillian, Dean senior sowie Ehefrau Debbie glauben, dass Stewart sich in eine Verschwörungstheorie verrenne. Seit Dean junior sich nicht mehr als Anwalt aufspiele, versuche Stewart, für das fehlende Drama zu sorgen.
Dean senior willigt ein, Stewart beim Verfahren wegen Amtsmissbrauchs helfen zu lassen – aber nur wenn sich Dean junior beteilige. Der Fernsehstar hat sich jedoch an der Universität eingeschrieben, um dort ein Jurastudium zu beginnen. Stewart bleibt nichts anderes übrig, um mit Hilfe der Psychotherapeutin Jillian und Deans Fernsehregisseur von einst dafür zu sorgen, dass Dean in sein Alter Ego zurückverfällt.
Hinter der Verwüstung der Anwaltskanzlei steckt Stewart, der die „Grinder“-Figur in seinem Bruder wieder zum Leben erwecken will, um die Firma zu retten. Als Dean die Ermittlungen aufnimmt, bedarf es einiger Hilfestellungen durch Stewart, um ihn auf den richtigen Weg zu bringen. Dean erinnert sich an seine Anfangstage als Schauspieler, als er für die Liebe die Karriere an den Nagel hängen wollte und nur auf Drängen eines Freundes für „The Grinder“ vorsprechen ging.
Um den bevorstehenden Auftritt von Dean Sanderson sr. zu optimieren, der wegen Amtsmissbrauchs angeklagt ist, zieht Dean jr. ein Gremium zurate, das er für unfehlbar hält: eine Fokusgruppe von Durchschnittsmenschen aus dem Shoppingcenter. Damit nicht genug motiviert er auch die Familie seines Bruders Stewart, sich die Einschätzung ihrer Mitmenschen zu Herzen zu nehmen. Während in Dean jr. langsam Zweifel am Vorgehen aufkommen, bringt es tatsächlich eine neue Erkenntnis ans Licht.
Sowohl Stewart als auch seine Frau Debbie haben den Hochzeitstag vergessen. Weil sie das nicht zugeben wollen, behauptet Stewart, einen Tisch in einem ausgebuchten Lokal reserviert zu haben, und Debbie erfindet ein vermeintliches Geschenk. Als die Mutter von Stewart und Dean jr. zu einem Überraschungsbesuch auftaucht, gibt Letzterer die Anwältin Claire als seine Verlobte aus. Und Dean sr. angelt sich mittels eines veralteten Porträts ein Date mit einer jungen Sexbombe. Sie alle treffen beim chronisch ausgebuchten Nobelitaliener aufeinander, wo reiner Wein eingeschenkt wird.
Dean hat sich mit der Familie eine Episode von „The Grinder“ angeschaut, in welcher der Staranwalt einen Fall durch eine Idee löst, die ihm ein Nebenschauplatz eingegeben hat. Deshalb glaubt er nun, die bevorstehende Niederlage im Fall wegen Amtsmissbrauch abwenden zu können, indem er sich auf Nebensächlichkeiten konzentriert. So verteidigt er den Exfreund von Stewarts Tochter, der unter Verdacht steht, das Büro des Rektors verwüstet zu haben. Derweil wundert sich Stewart, weshalb ihm stets etwas dazwischen kommt, wenn er die aussergerichtliche Einigung mit den Ankläger seines Vaters abschliessen will.
Dean hat herausgefunden, wer den Ankläger im Hintergrund beratend unterstützt: der Anwalt der Gegenseite im allerersten Fall von Dean als „richtigem“ Anwalt. Der Fernsehstar übernimmt die Verantwortung, seinen Vater zu verteidigen. Sich anfänglich noch mit den Stichwortkarten seines Bruders behelfend gibt Dean keine gute Figur ab. Erst als er seine ganze Erfahrung zahlreicher Fernsehdramen in die Waagschale wirft, läuft Dean zur Hochform auf. Doch sein Kontrahent ist nicht untätig geblieben und hat Deans Strategie anhand der Folgen von „The Grinder“ studiert.