The Hollow Crown

The Hollow Crown

United Kingdom,

SerieDramaHistorie

Preisgekrönte BBC-Produktion, in der herausragende Bühnenstücke über die englischen Monarchen und ihre Kämpfe um den Thron von William Shakespeare aufwändig fürs Fernsehen inszeniert werden. Die Reihe hat ihren Namen nach einem Zitat aus dem Stück "Richard II.", in dem die Toten der Thronstreitigkeiten beklagt werden, die ihr Leben für die "bedeutungslose Krone" verloren.

Staffeln / Episoden2 / 7

Min.114

Start06/29/2012

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  • Schauspieler:Benedict Cumberbatch, Sophie Okonedo, Hugh Bonneville

Die erste Staffel erzählt den Aufstieg und Fall der drei englischen Könige in den Jahren von 1398 bis 1422. Alles beginnt mit dem legitimen aber inkompetenten und eigensüchtigen König Richard, der mit irischen Rebellen zu kämpfen hat. Sein Cousin Henry Bolingbroke lässt ihn ermorden und folgt ihm als Heinrich IV. auf den Thron. Er hat große Schwierigkeiten mit seiner eigenen Schuld an Richards Tod, mit dem Bürgerkrieg und mit seinem vergnügungssüchtigen Sohn, der ihm als Heinrich V. auf den Thron folgen soll.
1399: Henry Bolingbroke, Herzog von Hereford, erhebt schwere Vorwürfe gegen Thomas Mowbray - unter anderem soll er in den Mord an dem Herzog von Gloucester verwickelt sein. Die Parteien tragen ihren Streit vor König Richard II., als er sie aber nicht versöhnen kann fordern sie einander zum Duell. Währenddessen will die Witwe des Toten Bolingbrokes Vater, Johann von Gaunt, dazu bringen den Mord zu rächen – aber der will die Rache allein Gott überlassen. Das Duell wird von Richard kurz vor Beginn abgebrochen, die Kontrahenten werden verbannt und Richard beschließt einen Feldzug gegen irische Rebellen – nur fehlt ihm dazu Geld. Da hört er, dass der vermögende Johann von Gaunt im Sterben liegt. Doch mitten im Feldzug taucht Bolingbroke auf. Mit einer eigenen Armee, mit der er den schwächlichen und genusssüchtigen König zu schlagen gedenkt.
1402: Nachdem Heinrich IV durch Gewalt das Königtum an sich gerissen hat will er seine Herrschaft durch Verhalten und Taten legitimieren. Das ist bitter notwendig denn der geplante Kreuzzug ins Heilige Land kann nicht stattfinden, solange die Unruhen an den Grenzen zu Schottland und Wales anhalten. Von tiefen Schuldgefühlen geplagt behandelt er Henry Percy und Thomas Percy, die Earls von Northumberland und Worcester, die ihm auf den Thron verhalfen, sowie Edmund Mortimer, den Earl von March, der sich als rechtmäßiger Erbe Richards II sieht, schlecht. Sie verbünden sich mit den Schotten und Walisern zu einer Rebellengruppe. Henry 'Hotspur' Percy, der Sohn des Earls von Northumberland zieht den Zorn des Königs auf sich, als er sich weigert, die meisten der Gefangenen aus Schottland auszuliefern bevor nicht sein Schwager Edmund Mortimer aus der walisischen Gefangenschaft freigekauft wird. Der König lehnt das ab, weil er Mortimer für unloyal hält und seine Ansprüche auf den Thron fürchtet. Zudem macht ihm sein Sohn Hal Sorgen, der zusammen mit dem dicken alten Sir John Falstaff durch die schmutzigsten Kneipen zieht. Sein Verhalten zieht den Zorn des Adels auf sich und stellt seine Familie in Frage. Bis er die Möglichkeit bekommt zusammen mit seinem Vater gegen die Rebellen zu kämpfen - in der Schlacht bei Shrewsbury.
1403: Mit der Schlacht von Shrewsbury sind die Rebellen vorerst geschlagen und Heinrich IV kann Thomas Percy, Earl of Worcester, hinrichten lassen, der vom besten Freund zum besten Feind wurde. Der junge Henry Percy ist in der Schlacht gefallen. Aber die Gegner des Königs spinnen ihre Intrigen fort. Und haben in dem Erzbischof von York einen neuen starken Verbündeten. Falstaff und Prince Hal gehen getrennte Wege. Falstaff wird immer kränker und verliebt sich in eine Prostituierte. Als er von einer zweiten Rebellion hört tritt er wieder der Armee bei um sein Land zu verteidigen. Hal hingegen kann seine Gewohnheiten nicht abschütteln und enttäuscht seinen Vater erneut. Dann wird Heinrich krank und scheint zu sterben. Hal glaubt er sei nun König und verschwindet mit der Krone als der König erwacht ...
Nach dem Tod seines Vaters bekommt Heinrich V eine Gesetzesvorlage unterbreitet, die den Erzbischof von Canterbury und den Bischof von Ely in große Sorgen versetzt, da sie eine große Beschlagnahme eines beträchtlichen Kirchenvermögens ermöglicht. Der Erzbischof will die Aufmerksamkeit des Königs auf einen Krieg gegen Frankreich lenken und erklärt ihm ausführlich seinen Anspruch auf den französischen Thron und die Notwendigkeit einer Invasion. Als Heinrich seine Ansprüche dem Dauphin von Frankreich meldet, weist der diese zurück und schickt ihm herablassend eine Kiste voller Tennisbälle. Heinrich beschließt die Eroberung Frankreichs, die ihn zur Schlacht von Agincourt führt.. Doch schon vor seiner Abfahrt gilt es das erste Mordkomplott -von den Franzosen beauftragt- aufzudecken ...