Slumdog Millionär

 GB/USA 2008

Slumdog Millionaire

Drama, Romanze 20.03.2009 120 min.
8.00
Slumdog Millionär

Danny Boyle kreiert die Elemente des Abenteuer-, Liebes- und Gangsterfilms zu einem berauschenden Mix und verliert dabei niemals den Blick für die humorvollen Seiten, die das Leben zu bieten hat.

Für Jamal Malik (Dev Patebpist es der größte Tag seines bisherigen Lebens: Nur noch eine Frage trennt ihn vom 20-Millionen-Rupien-Hauptgewinn in Indiens TV-Show "Wer wird Millionär?". Doch was in aller Welt hat ein mittelloser Youngster aus den Slums von Mumbai in dieser Sendung verloren? Und wie kommt es, dass er auf alle Fragen eine Antwort weiß?

Dabei geht es Jamal nicht um das Geld, sondern einzig und allein darum, einen glühenden Fan der Sendung, seine große Liebe Latika (Freido Pinto), in der flirrenden Millionenmetropole Mumbai wiederzufinden.

Details

Dev Patel, Anil Kapoor, Irrfaan Khan, Madhur Mittal, Freido Pinto, u.a.
Danny Boyle
A.R. Rahman
Anthony Dod Mantle
Simon Beaufoy, Vikas Swarup
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Kritiken

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User Kritiken

  • so viel an Emotion - Teil 1

    Uff das wird ne lange Filmkritik, zu Beginn möchte ich mal die ganzen Auszeichnungen bekannt geben die der Film dieses Jahr bekommen hat, und zwar die wichtigsten

    Hier die Auszeichnungen:

    Slumdog Millionär konnte 2009 acht der zehn Oscar-Nominierungen in Siege umsetzen (wobei nur neun Siege wegen der Doppelnominierung in der Kategorie „Bester Song“ möglich waren). In allen vier Nominierungssparten für den Golden Globe Award wurde er ausgezeichnet, gewann den britischen BAFTA Award und hat u. a. die British Independent Film Awards für die beste Regie, den besten Newcomer und den besten britischen Independentfilm erhalten.

    Oscars 2009
    • Bester Film
    • Beste Regie
    • Bestes adaptiertes Drehbuch
    • Beste Kamera
    • Beste Filmmusik
    • Bester Ton
    • Bester Schnitt
    • Bester Song („Jai Ho“)
    Außerdem war er nominiert in den Kategorien:
    • Bester Tonschnitt
    • Bester Song („O Saya“)
    Golden Globe Award 2009
    • Bester Film – Drama
    • Beste Regie für Danny Boyle
    • Bestes Drehbuch für Simon Beaufoy
    • Beste Filmmusik für A. R. Rahman
    Screen Actors Guild Awards 2009
    • Bestes Ensemble
    BAFTA 2009
    • Bester Film
    • Beste Regie
    • Bestes adaptiertes Drehbuch
    • Beste Filmmusik
    • Beste Kamera
    • Bester Ton
    • Bester Schnitt
    • Nominierung: Bester britischer Film
    • Nominierung: Bester Hauptdarsteller – Dev Patel
    • Nominierung: Beste Nebendarstellerin – Freida Pinto
    • Nominierung: Bestes Szenenbild
    British Independent Film Awards 2008
    • British Independent Film Award in der Kategorie Bester Britischer Independentfilm
    • British Independent Film Award in der Kategorie Regie für Danny Boyle
    • British Independent Film Award in der Kategorie Vielversprechendster Newcomer für Dev Patel
    • Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch für Simon Beaufoy
    • Nominierung in der Kategorie Beste technische Leistung (Kamera) für Anthony Dod Mantle
    • Nominierung in der Kategorie Vielversprechendster Newcomer für Ayush Mahesh Khedekar


    Wer jetzt noch immer nicht der Meinung ist dass es einer der besten Filme aller Zeit ist, dass so was heute noch möglich ist, also den kann wenig überzeugen, denn das was hier ausgezeichnet wurde ist ein Filmkunstwerk aller Erster Sahne, und höchster Güte, von einem Regisseur der gar nicht so besonders ist, der aber stets sehr gute Filme macht und ich bin froh dass dieser Film existiert, ich bin froh dass es dieser Regisseur geschafft hat mir einen Abend und meinen mir beisitzenden Leuten zu schenken, ich muss dem Typen noch unbedingt schreiben.

    Wieso eigentlich kam es zu diesem Film?:

    Also da war mal der SIMON Beaufoy, kennt keine Sau, der hat das Drehbuch zu dem Film geschrieben das eigentlich vorher ein ROMAN war, der hieß – Rupien / Rupien – und war von Vikas Swarup. Und der hat das wiederum geschrieben weil er bei einem Bildungsprojekt in Indien teilgenommen hat und so seine Idee entwickelt hat, aber das Buch interessiert mich nicht unbedingt, das Lesen überlasse ich meiner Besseren Hälfte die hat kleinre Hände als ich, und kann besser putzen und Seiten umblättern.

    Warum der Name der Hauptperson von Ram Mohammad Thomas auf Jamal K. Malik umgeändert wurde weiß ich nicht. Im Buch hat in seine MAMA auf der Straße ausgesetzt, er wuchs im Waisenhaus auf und bei einem katholischen Priester hat er englisch gelernt. Im Film ist Latika seine Freundin, im Buch die Hure Nita. Ja sein Bester Freund im Buch ist Salim. Im Film ist wenig von Kinderprostitution zu sehen und zu hören, macht aber nichts man kann sich das vorstellen, das reicht. Leider ist in Indien Kinderprostitution und Kinderbettelei ein Riesen Problem. Ich habe schon oft genügend Filme gesehen wo man Leuten absichtlich die Gelenke verbiegt oder bricht sie blendet oder taub macht damit sie betteln gehen. Aus Salim wurde im Film ein Krimineller. Im Buch war er einfach ein nettes Würstchen. Wieso aber aus der Nita einer Hure im Buch die wundeschöne Latika wurde weiß ich nicht.

    sehr traurig alles - Teil 4
    Wer sich zum Thema Schicksal in Indien interessiert, die Leute Glauben wirklich an das Schicksal sind sehr gläubig und ja sie sind super Leute. Es sind Menschen die wirklich nett sind. Viele Glauben dass einfach Schicksal da ist auch in Bollywoodfilmen, und die sieht man in den ganzen langen Liebesdramen. Auch das reale Bollywood ist als notorisch abergläubisch bekannt. Die talentierte Schauspielerin Kareena Kapoor konnte zeitweilig kaum gute Rollen bekommen, da sie als »verhext« galt. Dabei verfällt die indische Filmindustrie jedoch nie in Fatalismus, sondern versucht im Gegenteil, dem Schicksal gekonnt ein Schnippchen zu schlagen. Dank numerologischer Kniffe werden beherzt Buchstaben ganz entgegen den geltenden Gesetzen der Rechtschreibung variiert. Aus »Singh is King« wurde so »Singh is Kinng« und einer der größten indischen Hits des vergangenen Jahres.

    Und wer sich da einliest in die Bollywoodgeschichten. Indien vermixt eigentlich viele Themen und Genres. Drama, Komödie, Action, soziale Botschaft und Liebesgeschichte miteinander, was wir eigentlich gar nicht so richtigen packen aber das macht nichts. Oft sind es sehr schöne Filme. Das Ergebnis nennt sich angelehnt an die Gewürzmischung »Masala« und soll alle Geschmäcker des Publikums ansprechen. Manche der Mafiosi beschränkten sich angeblich nicht nur auf die Rolle des Geldgebers, sondern nahmen auch Einfluss auf die Drehbücher. Düstere Gangsterdramen, vor allem aus der Feder von Ram Gopal Varma, feierten in Indien Erfolge, und das obwohl der Regisseur häufig auf die beliebten Songeinlagen verzichtet. Und da bin ich froh, denn ich mag es nicht unbedingt wenn dauernd aus heiterem Himmel in Indien gesungen wird, das ist wie bei einem Hollywood Musical das ist arg und irgendwie für mich schwul, aber es passt trotzdem in diese Filme.

    Was mich am Film störte, die Reichen sind natürlich alle Böse, dämlich, oder gutgläubig, die Kinder egal wie sie Leben, wie arm sie sind, sei bleiben alle ehrlich in dem Film sie sind alle normal bis auf Salim eben, sie sind alle intelligent oder einfach, und bleiben christlich so richtig märchenhaft und das ist eben ein Klischee, mehr als in Hollywood, aber das braucht Indien, denn in einem Land wo über 1 Milliarde Menschen Leben ohne Perspektive, wo 170 Millionen Unberührbare Menschen Leben die keiner Kaste gehören heute noch immer, die auch sogar getötet werden weil sie einfach anders sind, in einem Land wo es Krieg mit Pakistan seit langem gibt wo man glaubt dass Tausende Götter existieren ja da sind die Menschen von einem anderen Schlag, sie brauchen einfach die Welt des Traumes und des Filmes um sich mit den alltäglichen Problemen nicht auseinanderzusetzen. Sie sind zufriedener als wir Westlichen Menschen sie sind einfacher und sie sind Familienverbände gewohnt heute zu Tage wirst du blöd angesehen wenn du 4 Kinder hast, oder als Hure und Sozialschmarotzer beschimpft wenn du 10 Kinder hast, in Indien ist das normal. Wie es auch leider noch Voodoo gibt was im Buch auch zu lese ist im Film aber nicht zu sehen ist.

    Der Film ist bildgewaltig, exotisch, ehrlich und einfach schön und wenn mir noch mal einer von den Leuten blöd begegnet weil er sich die Zehennägel bricht, sich neue Schuhe kaufen muss und sonstige Sautrottel Probleme hat, herumzickt und jammert weil sein Plasma TV oder sein Auto zu klein ist, den schicke ich gefesselt nach Indien.

    95 von 100 Punkten

    8 Oscars klar verdient - T 3
    JAMAL ist vielleicht fünf Jahre alt, als er seine Mutter verliert und sich von nun an mit seinem älteren Bruder SALIM alleine durchschlagen muss. In diesem zarten Kindesalter trifft er auch zum ersten Mal LATIKA, und es ist der Traum eines gemeinsamen Lebens mit ihr, der in den folgenden Jahren nicht nur Jamals Überlebensinstinkt wach hält, sondern ihn auch immer wieder über sich hinaus wachsen lässt - während er mehr so nebenbei banale Informationen einsammelt, die ihm eines Tages noch von großem Nutzen sein werden, um die scheinbar verlorene LATIKA doch noch wiederzufinden. Im Folgenden jedenfalls wird aus SALIM ein Krimineller der sich JAVED anschließt, einem Gangster der früher die Slums beherrscht hat bevor aus denen dann eine Großstadt wurde.

    Mein Senf:

    Wer übrigens den Film „City of God“ kennt und ihn liebt, der ist genauso ähnlich wie er, ein herrliches Drama, sehr gut gespielt, mit einer Frau, Latika heißt sie, die so was von schön ist, Mann dass kann man sich gar nicht vorstellen. Also wenn ich mir da die blöden Deutschen Zicken Tussi Weiber von Germany´s next Top Trottel Model angucke auf Pro 7, und ich sehe die mir an, alle aufgetakelt als wäre der Weltuntergang nahe, gleich bereit zu vögeln wenn es dich weiterbringt, die Glauben sie sind die schönsten ja was sie teilweise auch sind, und ich vergleiche sie mit der Schönheit von indischen oder Indianischen Frauen oder, eben anderen Ländern uff ich lach mich tot, keine egal welche kann da mit halten. Sicher hat HEIDI Klum mal gut ausgesehen und bei jedem Jungen hang sie am Scheißhaus als Wichsvorlage den ich kenne, nur gibt es fast keiner zu, und die Pornofotos einer Angelina Jolie sind hervorragend anregend, aber gegen die Charaktervolle Schönheit, den lebendigen Zügen dem unglaublichen Charme und Esprit von indischen Augen wie von Latika, ich packs nicht, die Frau ist nicht die schönste, nein sie ist nicht aufgetakelt aber ich weiß nicht, sie hat nicht perfekte Züge, perfekte Schenkeln, aber mit den kleine Fehlern wirkt sie 10 x schöner als jede Deutsche die ich kenne, bis auf wenige Ausnahmen aber wie gesagt das ist Geschmackssache.

    Im Original sprechen alle Englisch mit indischem Akzent, na und? Ist ja nicht übel, und trotzdem gewann der Film 8 Oscars wo er sich jeden einzeln verdient hat, nein wirklich, so wirkt das ganze lebendiger und authentischer. Ich bin noch ganz weg und denke mir noch immer wie hat Danny Boyle der Regisseur eines Zombie Schockes den Film fertig gebracht, wo er doch so weit weg ist von dem ganzen Hollywood Kitsch wo er doch so weit weg ist von allem ich weiß nicht. Ich hätte übrigens Mickey Rourke im Wrestler Film den Oscar für die beste Hauptrolle gegeben aber sonst hat der Film alle Oscars verdient. Kamera und Film, Regie und Drehbuch auf alle Fälle.

    Mir gefallen so Geschichten wo ein Tellerwäscher zum Millionär wirkt, was mich am Film für die Höchstwertung gestört hat, es ist ein Film der ab der Hälften ach dem abenteuerlichen mitleidsvollen Anfang einfach zu konstruiert wirkt, etwas zu sehr nach Großstadt, irgendwie ist das Flair weg, die Armut ist weg, das ist nicht so ganz gut, Längen waren in dem Film keine, aber oft sind Fragen offen, wieso eigentlich Salim so ein Schwein wurde, wieso niemand was gegen die ganzen Verbrecher tut, wieso sich Salim nicht mehr für seinen Bruder eingesetzt hat, wie es Latika inzwischen ergangen ist, was mit den anderen Jungen passiert ist, aber das wäre wohl Hollywood Kitsch geworden.

    Amitabh der Schauspieler meint dass das ein Pornografischer Film ist weil er die Armut an den Westen weitergibt, so nach der Art – Hallo Ihr Reichen, hier seht ihr was neues, seht euch satt und genüsslich hier gibt es noch das wahre Leid an dem Ihr Geld verdienen könnt. Dass sagt er in der größten Indischen Tageszeitung. Und da Frage ich mich wirklich, wieso er selber in solchen Filmen mitspielt in Indien natürlich, die sind doch auch irgendwann für den Westen zu sehen.

    Definitiv ein Top Film - T 2
    Ach ja, im Buch gibt es die Fiktive Millionenshow, um der es nicht um 20 Millionen Rupien geht, sondern um 1 Milliarde Rupien, also 14,7 Millionen Euro.

    Ja was war da so interessant beim Dreh vom Film?:

    Der Schreiberling ist 3 x nach Indien gefahren und hat Straßenkids befragt. Die Produktionsfirma hat dann später Danny Boyle eingeladen, der las das Drehbuch und hat dann doch den Film gemacht. Anfangs wollte er nicht, aber der Beaufoy hat das Drehbuch zu einem seiner Lieblingsfilme „Ganz oder gar nicht“ geschrieben. 15 Millionen US $ Produktionskosten eigentlich sehr wenig. Gedreht dann in Bombay. Die Kinder haben momentan da unten einen ziemlichen Kultstatus wie Sharukh Khan. Den Indischen Super Schauspieler. 140 Millionen US $ Einspielergebnis, 310 Millionen weltweit bis jetzt, aber da kommt nicht mehr viel nach, der Film ist überall ein Hit.

    Feroz Abbas Khan wird gespielt von Amitabh Bachchan. Dessen Namen geht im Film vor. Der ist so was wie Armin Assinger vom Millionenrad in Indien wo die Sendung heißt - Who Wants To Be A Millionaire und der Typ ist ein sehr gefragter Schauspieler, ich mag ihn, habe einige Filme gesehen und er ist der Schwiegervater von Aishwarya Rai, der schönsten Frau in Indien und der ganzen Welt eigentlich. Sie hat seinen Sohn geheiratet, leider, denn meinen Hochzeitsantrag hat die Kuh nicht beantwortet und er hat 176 Filme gemacht. Ach ja, wer auf Kricket steht, damals hat Südafrika gegen Indien gewonnen.

    Übrigens wer sich den Film genau ansieht muss feststellen dass die Kameraführung sehr gut ist, sie fängt sehr viele Details ein die sonst übergangen werden endlich sieht man Leute Ihre Bedürfnisse machen Schießen, Pissen, Schimpfen, ja richtig realistisch, die Kamera ist oft dort wo man sie nicht vermutet, sie überrascht und überfordert nicht und eigentlich dachte ich mir, he das wäre eigentlich ein Film für eine Wackelkamera, die ich überhaupt nicht mag, ich würde sie sogar hier verzeihen, aber hier ist es eine teilweise sehr stabile ruhige Kameraführung Juhu, und was mich freut, es ist eine besondere Digitalkamera, und die ist wirklich gut, da sie ein schönes Bild einfängt und von der technischen Seite her auch gute Stücke liefert.

    So und jetzt gleich zum Soundtrack. Die Lieder sind mir unbekannt normal höre ich nie zu wenn es Musik gibt, aber dieses Mal habe ich fast jedes Lied mit bekommen, denn der Soundtrack drängt sich nicht auf sondern er ermuntert, er misshandelt nicht, sondern er streichelt, er ist stets präsent wenn es wichtige Dialog und Handlungspassage gibt, und er ist meiner Meinung nach sehr gut. Eine Mischung oft zwischen verschiedenen Sprachen.

    Die 20 Millionen Rupien im Film sind 295.000 € heut zu Tage. Übrigens wem genauso übel wurde wie mir, als der junge Jamal in das Becken voller Scheiße gefallen ist nur um seinen Filmstar zu erreichen und ein Autogramm zu holen der in den Slums gelandet ist mit einem Hubschrauber, das ist alles Erdnußbutter und Schokolade.

    Ach ja, im Film geht es um das Lied „Darshan Do Ghanshyam“ das in Wirklichkeit ein berühmter Mittelalterlicher Sänger namens Surdas gesungen hat. Die restlichen Fragen habe ich bis auf das mit dem Kricket übrigens gewusst. Übrigens ist es der 1. Film seit der Oscarverleihung 1928 der gewonnen hat und in Digital gedreht wurde.

    So jetzt kommen wir zu der Handlung in Kurzformat:

    Der mittellose Straßenjunge JAMAL, der sich die Chance auf einen Millionengewinn erspielt, ist natürlich eine Geschichte zu schön, um wahr zu sein - das denkt sich jedenfalls die Polizei, und nimmt den 20-jährigen JAMAL deswegen nach der Sendung erstmal hart ins Verhör: Wie hat er das geschafft? Hat er geschummelt, und wenn ja, wie? JAMAL, die unbescholtene Ehrlichkeit in Person, muss erzählen, woher er die Antworten auf die immer schwierigeren Quizfragen gelernt hat, und nimmt den Kinozuschauer damit mit durch die in ausgiebigen Flashbacks erzählte Geschichte seines Lebens - und seiner großen Liebe.

  • unklar
    ..ein eigentlich sehr ernster und trauriger film, der die schattenseiten des indischen wirtschaftwunders auf die leinwand bringt...aus nicht nachvollziehbaren gründen schwenkt er dann in der letzten viertelstunde auf ein absurdes happyend. das soll zwar ironisch gemeint sein, zerstört aber den ganzen eindruck des davor gelaufenen films: ich empfehle: nur die ersten 100 minuten oder nur die letzten 15 anschauen!

  • Gewalt-iges Märchen
    beim ersten Ansehen etwas ent-täuscht, von der Bilderflut, der raschen Szenenfolge und den vielen Bildern fast erdrückt !

    erst beim 2. Ansehen konnte ich die gewaltigen, symbolhaften Szenen, Metaphern und Bilder ( z.B. die kleine blaue Göttin Rama, das nur halb sichtbare, dunkle Bild des vermeintlich heiligen Wohltäters ) so richtig sehen und wahrnehmen ...

    beeindruckend, gewaltig ( teils auch im wahrsten Sinn des Wortes ...) und voller Bildgewalt !

    sicher kein Werbefilm für Indien, aber wahrscheinlich gerade auch deshalb ein durchaus reales Märchen ... ??

    schneck