Sobibor, 14 Octobre 1943, 16 heures

 Frankreich 2001
Dokumentation 26.04.2002 95 min.
7.40
film.at poster

Dokumentation über den Aufstand im Konzentrationslager Sobibir im Jahr 1943.

Sobibor, 14. octobre 1943, 16 heures beruht auf einem 1979 in Jerusalem während der Dreharbeiten zu Shoah gefilmten Interview mit dem aus Polen stammenden Juden Yehuda Lerner. In der Endfassung des Films wurde dieses Gespräch nicht mehr verwendet. Bei einem Aufstand im Konzentrationslager Sobibor, an dem Yehuda Lerner als Sechzehnjähriger teilnahm, spaltete er mit einer Axt den Schädel eines deutschen Offiziers. Das Gespräch mit Lerner kreist um diesen «mythischen Moment» (Lanzmann), der gleichzeitig den einzigen erfolgreichen Aufstand einleitete, der je in einem Konzentrationslager stattfand. Claude Lanzmann verbindet das damals geführte Interview mit heutigen Aufnahmen der Orte und Landschaften, die Lerner vor und während der Deportation durchquerte.

Details

Yehuda Lerner
Claude Lanzmann
Dominique Chapuis (1979), Caroline Champetier (2001)
Claude Lanzmann
Wild Bunch

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • na und
    es ist doch wirklich langsam scheißegal was vor 60 Jahren war
    Krieg hin oder her
    man sieht dauernd was über den Krieg
    das ist ein Wahnsinn

    In Tschetschenien starben Leute vor kurzem, in Ruanda auch vor kurzem, da regt sich niemand auf

    Aber nur weil damals irgendein Hitler herumgewütet hat und eine Menge Juden umgebracht wurden, ist traurig, aber es ist vorbei, ist doch egal wer was wie damals gemacht hat

    Ist die Welt wirklich so krank das sie dauernd die Vergangenheit aufrollen muß?

  • einer geht immer noch...
    das thema ist ja auch nicht unterzukriegen und immer wieder interessant und spannend *augenverdreh*

    Re: einer geht immer noch...
    Lieber Kommentator!
    Das Thema ist tatsächlich nicht unterzukriegen, aber vielleicht sollten sich ein paar mehr Österreicher und Menschen allgemein solche Filme ansehen, denn wie die heutige Tagespolitik, und nicht nur in Österreich, beweist, ist das Thema alles andere als tot. Im Gegenteil. Und das *augenverdreh* kann ich nur als Ignoranz bewerten. Denn tatsächlich fand und findet der Umgang mit der Thematik Holocaust/Shoah in einer Weise statt, die einem konstruktiven und verantwortungsbewussten Umgang damit oftmals im Wege steht. Aber vielleicht hast Du ja die jüngsten Aufmärsche anlässlich der Wehrmachtsausstellung und anläßlich dem 8. Mai (Jubiläum der endgültigen Kapitulation der SS) verschlafen. Denen, die es interessiert, sich in korrekter und konstruktiven Art mit Holocaust, der Österreichischen Mitverantwortung, und vielleicht auch die Umsetzung des lernprozesses unserer Geschichte empfehle ich die Homepage www.gedenkdienst.at, dort finden sich auch qualifiziertere Kommentare!

    LG an alle hier