Somewhere

 USA 2010
Tragikomödie 11.11.2010 98 min.
6.40
Somewhere

Oscar-Preisträgerin Sofia Coppola erzählt einfühlsam die Geschichte einer außergewöhnlichen Vater-Tochter-Beziehung.

Man kennt ihn von der Leinwand oder aus der einschlägigen Klatschpresse: Johnny Marco ist ein angesagter junger Hollywood-Star. Er residiert im legendären Hotel Chateau Marmont in L.A. und vertreibt sich die Zeit mit Dingen, die das Leben angenehm machen: schöne Frauen, schnelle Autos, Alkohol und Drogen. Alles, um bloß nicht zu merken, das sein Leben eigentlich ziemlich langweilig ist. Doch da kommt ihn unerwartet Cleo (Elle Fanning), seine elfjährige Tochter aus einer früheren Beziehung, besuchen. Johnny soll sich für einige Zeit um sie kümmern. Die unvermittelte Nähe zu seiner Tochter bringt Johnny nach langer Zeit endlich wieder zum Nachdenken: Mit Cleo füllt wieder etwas Echtes und Ehrliches die Leere in seinem Leben. Doch was wird sein, wenn sie ihn wieder verlassen muss?

Details

Stephen Dorff, Elle Fanning, Michelle Monaghan u.a.
Sofia Coppola
Phoenix
Harris Savides
Sofia Coppola
Tobis

Kritiken

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User Kritiken

  • Nirgendwo
    Natürlich vergleicht man den Film sofort mit der ‘Verlorenen Übersetzung‘. Sofia Coppola hat wohl hier einen Teil ihrer Jugend weiter verarbeitet. Das Leben in Hotels, aus dem Koffer und immer hinter Papa her. Hier wird sie als Cleo von Elle Fanning gespielt, die das auch ganz gut macht. Ihr Vater Johnny von Stephen Dorff. Ebenso cool. Fast ein dokumentarischer Bericht. Hohle Langeweile, obwohl ständig etwas los ist, von Termin zu Termin geschubst, von Hollywood nach Italien und wieder zurück. Der Vater lässt es sich so ganz nebenbei echt gut gehen. Bettschwalben in jedem Flur, Geld spielt keine Rolle, obwohl man ständig damit beschäftigt ist, es auszugeben. Man hat es halt einfach. Ganz versteckt huscht schon mal etwas Ironie über den Bildschirm, aber nur ganz kurz. Ansonsten ist Gähnen angesagt. Und das liegt nicht nur an den überlangen Einstellungen ohne Worte.
    Man reibt sich die Augen, wenn erst die Tochter, später auch der Vater plötzlich ein paar Tränen vergießen. Soll sich da etwa die innere Leere Bahn brechen? Da wenig gesagt wird, kann viel hineininterpretiert werden. Wir sehen ein Leben, in dem man alles machen kann, was man will. Der Vater bemüht sich um den Teenager, aber letztlich weiß auch er nicht weiter. Orientierungslos lässt er seine Luxuskarosse am Straßenrand stehen und geht in die Wüste. Kann eine Flucht sein oder ein Start zu einem Selbsterkennungstrip? Oder will er einfach nur mal den Kopf frei kriegen? Beneidenswert ist das Leben dieses Stars keineswegs, im Gegenteil. Wenn das Sofias Absicht war, hat sie ihr Ziel voll erreicht.

  • ne danke - 1
    Der Titel erinnert mich an ein Lied, dass tolle Super Lied dass so lange im Radio war, und wo man ein paar Hawaiianische Gesänge einbrachte, ja dass Lied war der absolute Hit, einfach superspitze. Der Film hat den Titel wohl angenommen, oder auch Sofia Coppola hat sich gedacht, he ich mache einen Film mit so einem Titel weil er einfach passt.

    Die Schauspielerin Sofia ist ja aus und hat immer ein Talent gehabt, für Filme halt. Sie ist ja die Tochter vom bekannten Francis Ford Coppola und Ihr Cousin ist ja der Nicolas Cage der ja einige Millionen US $ Schulden hat, was auch nicht so schlimm ist, weil sein Freund Johnny Depp darf ihm dauernd Geld borgen. Sie war damals im 3. Paten Teil dabei, weil die Winona Ryder damals ausgefallen ist.

    Sofia wird man kennen vom Film „Lost in Translation“, einer der langweiligsten ödesten Filme die ich je gesehen habe, der damals den Oscare sogar bekommen hat für das Drehbuch das übrigens sehr gut war, aber der Film war öde, und genauso öde ist er Film jetzt, der im Kino gerade ist, der meiner Freundin so gut gefallen hat, wo es um Mann und Tochter Beziehung geht, Mal was anderes.

    Hier wird leider keiner umgebracht, gevierteilt, ich glaube ich schaue mir „Sucker Punch“ an. Der Film der mir als einziger von Ihr gefallen hat, gerade noch und komischerweise sehr gut ist, „The Virgin Suicides“ der Ihr Debutfilm war.

    Wenn man so im Kino sitzt und sich Somewhere anödet, und sich denkt, he wann ist er aus, und man geht nicht mit einer Frau ins Kino, ja da kann man echt flüchten, aber mit Frau, die dann zu weinen anfängt, kommt immer so ein Tröstfaktor hinzu und das ist schon praktisch irgendwie.

    Ich muss sagen, auch wenn der Film so was von Öde ist, Der Schauspieler Stephen Dorff spielt seine Rolle wirklich sehr gut. Vielleicht ist es die ruhige Art die er hat, dass Drehbuch wo er wenig sagt, wo er wenig redet. Nun ich habe ja nichts gegen anspruchsvolle Filme, aber irgendwie ist der Film einfach langweilig.

    Die Handlung vom Film ist einfach. Also da ist Mal JOHNNY MARCO, was schon allein ein witziger Name ist mich aber nicht zum Lachen bringt, der wird ja vom Dorfdeppen gespielt, und der ist so an die 35 Jahre oder so alt, obwohl er wie 45 aussieht. Der ist Schauspieler, und zwar im Film wie in echt, nur im Film ist er eher eine Niete, er hat wenig Rollen und ist einfach nur da und hofft eine Rolle zu kriegen. Er hat einen Ferrari aus einer Zeit wo es ihm besser geht, Ich glaube es ist ein Ferrari 458, ja der fährt schnell, aber der Dorfdepp ist ja nie so dass er super schnell fährt, Also ich hätte das gemacht.

    Also JOHNNY hat ein Problem mit seinem Arm, er hat einen Gips auf dem linken arm, und er ist vergesslich, seine Agentin muss ihn dauernd darin erinnern dass er einen Job hat ja, dass sieht man so 2, 3 x, oder so, Also per Telefon. Und JOHNNY hat ein Problem, er sauft, Alkohol, Partys, Sex mit fremden Frauen ja das ist ein Spaß für ihn.

    Übrigens der Film ist bei den 67. Filmfestspielen von Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet worden was ich gar nicht verstehe, aber ich glaube die Venezianer haben nur Filme gerne die öde und anspruchsvoll sind. Übrigens Sofia war Mal mit Quentin Tarantino zusammen. Weiter zum Film. Also JOHNNY hat Besuch, seine 11 Jährige Tochter CLEO die von Elle Fanning gespielt wird, die kommt ihn besuchen, die ist von seiner Ex, von so einem One Night Stand der länger gedauert hat, und deren Mutti, LAYLA, hat momentan keine Lust sich um die Tochter zu kümmern. Die LAYLA Braut sieht man nur kurz im Film, ja ist so ne Frau die eben keine Lust auf Tochter hat, was man ja verstehe kann, schließlich ist die Welt schon so schön, da braucht man keine Tochter.

    Öde ja - 3
    Ich hätte gerne gewusst oder auch nicht warum Sofia so einen langweiligen Film macht. Wollte sie zeigen was Vater und Tochter alles bewirken können, oder wie traurig Männer ohne Töchter sind, oder dass Männer sensibel sind, oder was weiß ich, irgendwie ist dem Film meiner Meinung nach die Luft ausgegangen und man merkt oder sieht gar nicht worauf sich der Film einlässt, so ist es eigentlich nur ne Geschichte über 2 Menschen mehr nicht, bis auf das Ende, wo die Traurigkeit raus kommt das war gut, das fand ich gut, dass ist wie das Verlassen einer Frau die du sehr liebst. Was ich nicht verstanden habe oder was sich nicht auflöste ist dass JOHNNY per SMS dauernd so blöde Nachrichten bekam.

    Was auch eine schöne Szene war, Unter Wasser Tee trinken, das war nett, und wenn es im Film wichtig wird, dann ist er aus, ich hätte gerne gewusst wie es weiter geht, aber wie gesagt, der Film hat mich nachher nicht interessiert, im Film auch nicht, er war öde, aber sehr anspruchsvoll und gut gespielt, ich mag solche Filme nicht darum vergebe ich nur

    60,14 von 100 Punkten.

    Anspruch ja - 2
    JOHNNY muss sich Also um das Gör kümmern, und irgendwie hat er gar keine Lust, sie spielen Videospiele, sind im Pool, sonnen sich, fahren nach Italien weil JOHNNY zu einer Preisverleihung muss, und irgendwie tut sich da was bei JOHNNY, aber nicht jetzt so böse denken wie in einem schlechten Sexfilm, sondern, er sieht, he mit der kann er sich gut verstehen, sie hat seinen Intellekt, Also er ist noch ein Kind, und irgendwie mag er sie, mit Ihr kann er sich gut verstehen.

    Sie ist ein Kind, er wirkt kindisch, sie ist lustig, er freut sich, sie ist nie so ein Mensch der trauert, er sehr oft, sie ist nie depressiv, er schon, ja er braucht eine Tochter und das ist verständlich, Männer ohne Töchter, oder ohne Kinder sind einfach nur halbe Männer finde ich.

    Während meine Holde wieder heult und ich Ihr dass 88. Taschentuch raus ziehe und dann dauernd irgendwelchen rotz wegwischen muss, kommt JOHNNY zu der Erkenntnis dass er sich ändern muss, doch da ist es zu spät, Irgendwann ist alles vorbei auch der Sommer oder was weiß ich, und CLEO muss zurück ins Ferienlager.

    Ja da ist der Film spannend und die Schluss-Szenen finde ich sehr intensiv von Stephen gespielt, allerdings ist der Rest zu sehr Romanadaption und zu sehr anspruchsvoll, so richtig Goldener Bär Film, ja nichts für mich. Der Film hat eigentlich gar kein besonderes Drehbuch, die Idee dass ein Mann ein Kind braucht ist ja nett, nicht neu, aber irgendwie wirkt dass nett bei dem Film, viele sagen dass es ein guter warmherziger Film ist, ich sage nur, er ist gut gespielt, ja ohne Gleichen aber er ist langweilig, das Drehbuch hat wenig Wendungen und es ist jetzt der 4. Film in Folge der öde ist ja und nicht spannend. Ich hasse bald Öde Filme.

    Was der Film auch gut gemacht hat ist dass jeder Mensch hinter seiner Art ne andere Art hat, er versteckt was und bei dem Film kommt das bei JOHNNY raus, niemand ist so stark wie er gibt, die meisten sind eher Schwächlinge aber das ist auch gut so, denn ohne die Schwachheit würde die Welt aussterben. Ich finde den Film ehrlich gesagt echt langweilig, außer die guten Schauspielerischen Momente von Ellen Fanning, die ja von Dakota Fanning viel geerbt hat, und Stephen Dorff, ist der Film einfach nichts besonderes. Er fährt mit dem Ferrari über den Highway, er ist im Flugzeug, er mag seine Tochter, sie spielen sich, der Freund von JOHNNY ist auch da, ja irgendwie nichts besonderes, da tut sich ehrlich gesagt nichts.

    Irgendwie kam mir der Film ganz leicht wie viele andere Filme vor über Familien aber dieser hier ist anders weil er eben anspruchsvoller ist. Angeblich hätte ja Sofia mit Ihrem Vater so ähnliche Dinge durchgemacht, auch sie war ein gezeichnetes Kind, aber es ist kein Autobiografischer Film, auch wenn man es gerne meinen möchte. Was in dem Film nett ist, ist die Szene als JOHNNY ne Schnecke flach legt und besoffen zwischen Ihren Schenkeln einschläft, Also nix mit Leckspielen, schade.