Spy Game - Der finale Countdown

 GB/USA 2001

Spy Game

Thriller, Abenteuer, Action 126 min.
7.00
Spy Game - Der finale Countdown

Ein altgedienter CIA-Agent muss seinen einstigen Schüler vor der drohenden Hinrichtung retten.

Für den altgedienten CIA-Agent Nathan Muir (Robert Redford) ist die Zeit gekommen, sich endlich zur Ruhe zu setzten. Einen Tag vor seiner Pensionierung erfährt er, dass sein einstiger Schüler Tom "Boy Scout" Bishop (Brad Pitt) in großen Schwierigkeiten steckt. Bioshop wurde in China wegen Spionage angeklagt und zum Tode verurteilt. Bis zu seiner Hinrichtung bleiben noch 24 Stunden, doch die CIA fürchtet einen internationalen Skandal und lehnt es ab, das Risiko einzugehen, den Mann zu retten.

Der Einzige, der Bishop jetzt noch zur Hilfe eilen könnte, ist Muir. Doch als alter Hase weiß er nur zu gut, dass er ganz auf sich allein gestellt sein wird...

Details

Robert Redford, Brad Pitt, Catherine McCormack, Stephen Dillane, Marianne Jean-Baptiste, Larry Bryggman
Tony Scott
Harry Gregson-Williams
Daniel Mindel
Michael Frost Beckner, David Arata
UIP

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Tödliches Spiel
    Zweierlei macht den Film schon irgendwie spannend. Zum einen die schnellen Schnitte und andererseits verwehrt einem das Drehbuch letzte klärende Einblicke in den Ablauf des Geschehens. Da die Schnitte die Handlung aber auch noch kräftig durchmischen, kommt etwas Unklarheit auf. Und da Robert Redford und Brad Pitt ständig global unterwegs sind, und nur zwischenzeitlich durch die Optik der schönen Catherine McCormack aufgewertet werden, breitet sich so langsam Langeweile aus. Hier ist Schnitt gleichzusetzen mit Zerschnitt. Lediglich der ständig tagende CIA und Redfords Gesicht bieten fürs Verständnis Konstanz. Was die dann da so im Einzelnen verhandeln, ist weitgehend etwas nebulös. So bleibt letztendlich nur verwundertes Staunen ob der Hiebe, die Pitt einstecken muss. Die skrupellose Konsequenz von Geheimdiensten ist bekannt, taucht hier aber nur kurz in Dialogform auf. Man schippert so voller Action zwischen Freund und Feind hindurch und bestaunt das sonderbare Ende.

  • ich wollt ihn eigentlich gar nicht sehen
    .. bin aber dann doch mit freunden hin - und habe es nicht bereut, denn er war besser als ich gedacht habe. natuerlich wird jedes klischee erfuellt, zb "naturtalent wird von altem hasen eingeschult" und die uebliche verschwoerungsparanoia. trotzdem spannend und gut geschnitten, die szenen china/vietnam und besonders beirut wirken sehr realistisch.
    ergo: 4 von 5 punkten

  • wegen Redford
    Bei SPY GAME mit Redford und Pitt ist alles an den Haaren herbeigezogen, macht aber diesmal gar nicht soviel, denn immerhin wird die Spy-Story unheimlich flott und spannend vorangetrieben. Der Film wäre natürlich trotzdem nichts Besonderes gäbe es da nicht auch noch einen souverän spielenden Redford zu bewundern. Schaut Euch den Film an ... und sei es nur wegen Redford. Lohnt sich!

  • 3 von 4
    sehr gute musik und sehr gute schauspieler!
    die story ist nicht schlecht,aber man hätte es interessanter verarbeiten können.
    nina

  • nicht übel
    Spy Game



    Es war einmal 1991, und NATHAN MUIR ( Robert Redford ) hat seinen letzten Arbeitstag. Er wird noch mal einberufen in die Hauptbehörde des CIA und man nimmt ihn noch mal so richtig in die Mangel.
    Anfangen tut alles auf den Penghu Inseln, in Ostchina, bei Sou Chou, einer Kolonie, mit einem wirklich gefährlichen Gefängnis. TOM BISHOP ( Brad Pitt ), ein junger Draufgänger, hat einen Plan, er will eine Menschenrechtlerin befreien, er hat sie damals vor langer Zeit kennengelernt. Und so schleust er sich ins Gefängnis ein, und gibt vor als Doktor eine Impfaktion für die Gefangenen und Wärter durchzuführen. Bei einem Stromunfall, der fingiert ist, stellt er sich tot, und gelangt so ins Allerheiligste, dorthin wo die Gefangenen sitzen. Leider geht was schief, und er kann seinen Auftrag nicht zu Ende führen, und wird gefangengenommen, und das unter widrigen Umständen. Folter und eine Execution in 24 Std. stehen im bevor.
    Davon erfährt eben durch Umwege NATHAN der versucht alles daran zu setzen in zu befreien. Das Problem ist nur, das man ihn verhört wie er zu ihm gekommen sei, wieso er ihn eigentlich hat ausbilden lassen, und das man ihn gar nicht vorhat zu befreien. Er fängt an mit 1975, wo er BISHOP traf, da brauchte er für ein Sonderkommando einen Scharfschützen der einen gefährlichen Laoten killen soll, und diesen Auftrag hat er unter schwierigsten Bedingungen bravourös geschafft. Und so kam er mit ihm ins Gespräch. Nicht auf die direkte, mehr mit Umwegen und er hatte somit einen Schüler. Einen Mann den er ausbilden kann. TOM war damals schone in Natur Talent, und er sollte einer der besten Spione für den CIA werden die je gearbeitet hatten. Die Ausbildung ist hart, führt um die ganze Welt und ist wahnsinnig gefährlich. Doch TOM meistert alle Probleme. Die nächsten Einsätze führen um die ganze Welt. Während NATHAN erzählt wie sie einen gefährlichen Terrorpaten aus Beirut erledigen wollen. Aber nicht per Angriff sondern mit Hilfe dessen Hauarztes den er in Zypern besucht. ACHMAD hat aber Angst, ihn müßen sie aber überzeugen das er Ihnen hilft, viel Zeit bleibt Ihnen nicht. Wieder zurück in Beirut soll er vorbereitet werden. Doch dazwischen kommt ein Mädchen.
    ELISABETH HADLEY ( Catherine McCormack ) ist eine Menschenrechtlerin die nicht immer ganz mit astreinen Mitteln zu tun hat, und in die sich TOM leider verliebt, sehr zum Unwesen von NATHAN. Liebe ist gut, aber nicht mit wem der dir helfen kann, dein Ziel zu erreichen. TOM ist das egal. In der Zwischenzeit wo er diese Geschichte erzählt versucht er unter den Augen unentdeckt vom CIA Ausschuss, rauszufinden wo er eigentlich in China gefangen gehalten wird, der TOM der. Und er findet es auch raus, sucht sich seine Akten, versucht Telefonate zu alten Bekannten aufleben zu lassen, sucht den Kontakt zu CNN, und versucht alles um TOM zu befreien. Keiner kriegt so schnell was mit, und wenn belügt MUIR sie einfach. Wies ausgeht ? Geht ins Kino.
    ¿ Die Stunde der Patrioten ¿, oder ¿ Die Libelle ¿ und das 125 Min. lange im Kino. Ein bißchen ¿ Der Schakal ¿ und ein bißchen ¿ Ronin¿ oder ¿ Bullett in the Head ¿ und fertig ist ein wahres Meisterfilmchen.
    Der Film ist so gut und spannend das man ganz vergißt im Kino einen Joint zu drehen. Er ist einfach gut, sagt man am Ende. Anfangs wird viel geredet, ungefähr wie bei ¿ 13 Days ¿ Die Geschichte wird langsam aufgebaut, langsam und sicher, und man sieht die ganze Zeit Robert Redford im Zimmer des CIA sitzen, und die Geschichte von seiner Freundschaft und Bekanntschaft mit Brad Pitt erzählen. Es dauert ziemlich lange bis der Film in Fahrt kommt, und irgendwie ist es langweilig nach einiger Zeit. Ich wäre fast am liebsten eingeschlagen, sicher es war nett einige Rückblicke von anderen interessanten Ereignissen zusehen die mal vor Jahren existierten. Aber das war auch schon alles. Spannend wurde es erst als man sah wie er ihn a

    Re: nicht übel
    Spannend wurde es erst als man sah wie er ihn ausgebildet hat, aber nicht in Deutschland oder in der DDR, sondern in Libanon, wie sie einen Auftrag hatten, das war wirklich gut. Sonst der Anfang war wie gesagt fade. Das Ende war furios und einfach irre gut, zum Weinen schön. Romantik war dabei, und auch Spannung, geredet wurde nur was wichtig ist, und nicht zuviel. Man hat es vermieden zuviel an Gewalt zu zeigen und das war auch ein guter Faktor. Eigentlich ist der Film die realistischere Version von 007. Hier wird auch gut gezeigt wieviele Tricks es im Agentenmilieu gibt und wieviele Tricks einem zur Verfügung stehen um gewisse nicht ganz so richtig Legale Sachen zu erreichen. Sieht alles einfach aus, aber nicht so einfach wie in anderen Agentenfilmen. Auch wieder ein guter Punkt. Sozusagen um es auf einen Punkt zu bringen, Meister bildet Zauberlehrling mit Hilfe von CIA aus, der will ne Menschenrechtlerin befreien, landet im Chinesischen Knast, muß 24 Stunden durchhalten bis zur Execution, und sein Meister kommt dahinter und versucht alles unmögliche um ihn zu befreien. Redford paßt einfach irre gut für jede Rolle. Er hat nicht nur das Aussehen, sondern vor allem auch das Auftreten eines Menschen dem keiner was vormachen kann. Der könnte Osama Bin Laden wahrscheinlich überreden dem Mutter Theresa Orden beizutreten. Redford ist ein alter aber nicht toter Ritter im Lande, und Pitt sein Sohn, und das ganze wird ziemlich souverän rübergebracht. Schade das die meisten Kritiken dem Film so schlechte Punkte geben, uns hat er gefallen. Dem Kino eigentlich auch irgendwie und, allen hat es gefallen. Der Film war nicht nur spannend, er war auch irgendwie so gut ruhig gedreht worden. Die 2 Stunden haben sich trotzdem ziemlich lange gezogen. Ich kam gar nicht so richtig dazu meine Bohnensuppe aufzuwärmen, aber das macht nichts, ich hatte ja noch meinen Küchenofen vom Puppenhaus meiner Nichte dabei, und konnte somit einen Plastilinerdeapfelkuchen backen. Brisant war auch die Geschichte wegen des Terrorkönigs in Beirut, aufgrund der Vorfälle vom vorigen Jahr noch interessanter, und es kommt einem die Frage auf, wie gut es eigentlich möglich sei die weltweit gesuchten Terrorpaten einfach zu eliminieren.
    Blöd fand ich das die beiden von 1975 ¿ 1991 immer gleich aussehen, das die Frisuren immer gleich sind, und das sie keinen Tag gealtert zu sein scheinen, bis auf kleine Äußerlichkeiten, und das ganze wirkt doch irgendwie MTV artig.

    Spannend, romantisch, gut, nicht brutal, einfach gut gespielt

    80,01 von 100

    außer man ist ganz kritisch und beachtet alles genau dann kommen auch nur


    70 von 100 raus.

  • Spy's unter sich
    Tony Scott's Stil ist unverkennbar. Auch hier gibts wieder seine obligaten unverkennbaren Helicopter Aufnahmen.
    Nebenbei gibts freilich auch die inzwischen Hollywood typische ständig bewegte Kamera, die schnellen Schnittfolgen, welche wir spätestens seit "Staatsfeind Nr.1" gewöhnt sind !
    Aber eins vorneweg. Vom Erzählstil kann ich "Spy Game" in diesem Falle eher wenig abgewinnen (Mir gefallen die ständigen Rückblenden in diesem Fall nicht so gut ! Da isses mir lieber die Story entwickelt sich linear, das ist aber auch Geschmackssache).
    Nichts destotrotz ist Spy Game zweifellos ein interessanter Film.

    Was ich aber kritisieren würde ist folgendes:

    1. Der Anfang ist so actiongeladen, daß es dem Film unmöglich ist das zu toppen. Das würde zu James Bond passen aber zu diesem, zwar abwechslungsreichen aber für Agentenfilme doch sehr ruhiger Movie, wirkts eher nich so gut.
    Ich bin nachdem Anfang zeitweise in ein ziemliches Spannungstief gefallen.

    2. Ich finds immer wieder heftig wie sehr eine Filmvorschau den eigentlichen Film verzerren kann. Wenn man die "Spy Game" Vorschau sieht hat man mit Sicherheut einen komplett anderen Film vor Augen !

    Fazit:
    Alles in allem ein gut gespielter, eigenwilliger Spionage Thriller bei dem extrem viel erzählt wird und die Action nicht so sehr im Vordergrund steht. Sicherlich nicht für jeden was, aber wer sowas mag kommt nicht zu kurz !

  • genialer film...
    sehr zu empfehlen, diesen film sollte man gesehen haben...

    ...hat aber meiner meinung nach nicht viel mit staatsfeind nr.1 zu tun

  • SPIONAGE IST KEIN SPIEL
    Erinnern wir uns zurück an das Jahr 1998: In den österreichischen Kinos startete ein Film mit dem Titel "Der Staatsfeind Nr. 1" mit Gene Hackman und Will Smith in den Hauptrollen. 3 (4) Jahre später folgt "Spy Game" mit Robert Redford und Brad Pitt.

    Jetzt die Frage: Was verbindet die beiden Filme?
    Die Antwort: Einfach alles!

    "Spy Game" beginnt mit einer furios inszenierten Eröffnungssequenz, in welcher Brad Pitt undercover in ein chinesisches Gefängnis einbricht, um eine dem Publikum unbekannte Person zu befreien. Der Coup misslingt, Pitt wird gefangengenommen und gefoltert (Manche denken jetzt sicher, er habe es nicht anders verdient!). 24 Stunden später soll er hingerichtet werden. Seine einzige Rettung schlägt sich an seinem letzten Arbeitstag mit der stinkenden US-Bürokratie herum. Ein schier hoffnungsloser Fall.
    Eigentlich könnte der Film genauso gut als "Der Staatsfeind Nr. 2" durchgehen, und keiner würde den Unterschied merken. Eher sogar noch an eine billige 1:1-Fortsetzung denken. Dem ist aber nicht so.
    Regisseur Scott vertraut wie bei seinem 98er Film auf die Kameraarbeit von David Mindel (sicher für jeden von uns ein unbeschriebenes Blatt). Denn was einmal funktioniert hat, kann beim nächsten Mal einfach nicht schief gehen. Tut es auch nicht.
    Kamera und Schnitt wechseln in manchen Szenen so schnell, dass man gar nicht mehr mitzukommen scheint. Vielleicht versuchte man hiermit, tiefere Handlungslöcher zu kaschieren. Scheint gelungen zu sein. Der Geschichte selbst tut dies jedoch nicht weh. Der erfahrene Veteran hilft seinem jüngeren Zögling. Schon oft dagewesen, doch immer wieder aufs Neue gut. Die in Rückblenden erzählte Begegnung und Freundschaft der beiden Protagonisten ist bis auf den melodramatisch anmutenden Bruch actionreich und (halbwegs) spannend inszeniert. Redford agiert dabei wie schon 1993 bei "Sneakers ¿ Die Lautlosen" ruhig und gelassen, mit ausgezeichnetem Verstand auch im hohen Alter.

    Schlussendlich noch ein kurzes Statement bezüglich der Musik ... aber nein, lassen wir das lieber. Einigen mag der chorhafte Sound gefallen, wirkt jedoch in manchen Szenen zu deplaziert. Das einzige Manko eines ansonst unterhaltsamen Filmes.