★ (2017)

 2017
Avantgarde 99 min.
film.at poster

Johann Lurf sammelte aus nicht weniger als 553 Filmen alle „reinen“ Sternenhimmel und montierte sie chronologisch gereiht aneinander – von 1905 quer durchs All bis 2017.

Kinematografische Blicke aus der Perspektive des Menschen auf die Sternenhimmel der Filmgeschichte: ein Konzeptfilm, der bei jeder Projektion länger wird, um Beispiele von 1895 bis zur Gegenwart ergänzt wird und so als Werk einen Teil seines Motivs aufnimmt: die Unendlichkeit. Im Kino sitzend, blicken wir auf weiße Punkte auf schwarzem Hintergrund, Licht und Schatten. Dabei wird der eigene Blick auf sich zurückgeworfen und nach seinen Bedingungen befragt, um ihm gleichzeitig die Veränderungen dieser Bedingungen in der Geschichte des Kinos vorzuführen: entlang aller gängigen Bildformate, anhand der diversen Qualitäten vom frühen Filmkorn zum hochauflösenden Pixelmeer und von der Stille des frühen Kinos in die Soundscapes der digitalen Gegenwart. (A.B.)

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Johann Lurf

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