Star Trek X: Nemesis

 USA 2002
Science Fiction 110 min.
6.40
Star Trek X: Nemesis

Die Crew des Raumschiffs Enterprise ist unterwegs in neuer Mission.

Nach jahrelangen Reisen durch das Universum, in denen die Crew des Raumschiffs Enterprise für den Frieden und die Verständigung zwischen Menschen und fremden Spezies agierte, bricht nun diese Besatzung auseinander. Officer William T. Riker (Johnathan Frakes) heiratet seine Kollegin, Counsellor Deanna Troi (Marina Sirtis) und wird als Captain sein eigenes Raumschiff, die U.S.S. Titan übernehmen.

Nach der Hochzeit begibt sich das Raumschiff Enterprise Richtung Betazed, dem Heimatplaneten Trois. Doch eine Nachricht von Admiral Janeway (Kate Mulgrew) führt Jean-Luc Picard (Patrick Stewart) zu den Romulanern.

Nach politischen Unruhen will der neue Anführer der Romulaner ein Friedensabkommen mit der Föderation unterzeichnen. Picard und seiner Mannschaft obliegt es, diese Aufgabe zu übernehmen.

Details

Patrick Stewart, Jonathan Frakes, Brent Spiner, LeVar Burton, Michael Dorn, Gates McFadden, Marina Sirtis, Tom Hardy
Stuart Baird
Jerry Goldsmith
Jeffrey L. Kimball
John Logan
UIP

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • eher ermattend !
    Ich würde zwar nicht sagen das es der schwächste aller Star Trek Teile ist, aber im direkten Vergleich zu pers. meinem Favourite "First Contact" fehlt "Star Trek Nemesis" wohl einiges.
    Die Story ist nicht besonders homogen, die Thematik schon leicht verstaubt und interessante Denkanstöße in Sachen Klon und co gibts nicht.
    Phasenweise erinnert es an einen zusammengewürfelten Mix aus versch. Star Trek Folgen. Eher nur was für hartgesottene Trekkies & leider kein wirklich denkwürdiger Abschluß der Serie.

  • Leider der schwächste und lezte Kinoeinsatz der Next Generation!!!
    Ich bin ein wirklich großer Star Trek Fan, aber ich muss sagen das ich vom zehnten Kinofilm (hier das letzte mal mit der Next Generation) entschäuscht bin! Trotz coolen düsteren Set-Design und Kostümen, aufwendigen Spezaileffekten wirkt der Film langatmig und stellenweise kitschig. Der Plot bringt nichts neues und das Drehbuch hat Löcher wie ein Emmentaler! Der Film hat einen schwachen Höhepunkt ( Raumschiffcrash - unrealistisch und kaum Action, matte Schlachten). Der Film schwangt zwischen Ulk und ernst und kann sich aber dabei nicht entscheiden was er wirklich will! Also man muss nicht ins Kino gehen um dieses höchstens für die Videothek-brauchbare Machwerk zu bewundern! Naja der nächste Kinoeinsatz kann nur besser werden! Hoff ich!!! Also 5 tv taugliche Movie Punkte für das Genreprodukt der Fan(g)gemeinde!

  • Deutlich besser als erwartet!
    Ich fand Teil 10 deutlich besser als den letzten Teil, auch als die davor. Irgendwie wirkten die vertauten Gesichter nicht so dick/besoffen wie im Teil davor, die Stimmung passte einfach, es war wirklich so, als waeren nicht 10 Jahre seit der STTNG vergangen. Dieses Gefuehl hatte ich bei den Filmen davor nicht. Auch deutlich mehr Action, typische Elemente der Folgen!!!, die eben das Gefuehl, ja das ist STTNG wieder aufkommen liess.

    Spoiler!:
    Das Ende mit Data fand ich seltsam, fast so als waere zwar der echte Data tot, aber das kuemmert jetzt niemanden, denn der "neue" kann ja irgendwann mal so werden wie der alte.

    Waren auch ein paar coole intergalaktische Nebel, und auch ein paar gut gewaehlte Formulierungen der Romulaner zum Captain/Foederation, wo man das Taktieren im Hintergrund erahnen konnte.

    Also alles in Allem :Note 2+
    Ein dankbarer Star Trek Fan

  • Etwas langweilig,zu technisch,zu intern, aber doch irgendwie menschlich und cool
    Star Trek 10 ¿ Nemesis



    Wie lange haben wir Fans darauf warten müssen, bis die neue Besatzung, in Ihrem 4. Abenteuer wieder durchs Weltall fliegt. Nach 79 Folgen Raumschiff Enterprise, und 179 Folgen The Next Generation, nach 177 Folgen Deep Space 9 und 179 Folgen Voyager, ist nun endlich Schluss mit der alten Crew, leider. Sie sind weg. Sie werden nie wieder auftreten. Das Abenteuer Enterprise ist hiermit zu Ende. Ein wahrhaft trauriger Gedanke, und so pilgern Abertausende von Millionen Menschen und Frauen ins Kino, um sich an die Schulter der Männer anzulehnen und warten bis der 110 Minuten Film vorbei ist. Man freut sich schon direkt, richtet sich zu Hause Popcorn mit Heißem Leberkäse und einigen Bratwürsteln her, dazu ein Kebab mit Schlagobers, und eine Menge Kaffee um wach zu bleiben, der ist aber nur für die Frauen.
    Und ab geht¿s ins Kino. Alles fängt ganz gemütlich an. JEAN LUC PICARD ( Patrick Stewart ) darf als Treuzeuge und Quatschtratschopa fungieren weil WILLIAM T. RIKER ( Jonathan Frakes ) und DEANNA TROI ( Marina Sirtis ) endlich heiraten. Sie war mit WORF ( Michael Dorn ) zusammen, und nun ist sie es endlich mit dem, mit dem sie es seit Jahren schon hätte machen sollen. Heiraten, Kinder kriegen, und ein eigenes Schiff befehligen. Diese ist die Titan, die als Forschungs und Botschafterschiff gilt. Während sich WORF seinen Schädel vom romulanischen Ale auskuriert, singt DATA ( Brent Spiner ) ein altes Jazzlied für RIKER der auf die alten Lieder des 20. Jahrhundert steht. 15 Jahre sind sie auf dem Schiff gewesen, und nun kriegen sie ein eigenes Schiff. Kurz nach der Feier, bevor man die Flitterwochen plant, die auf Betazed stattfinden sollen, der Heimat der Empathin DEANNA, am Opalmeer, merkt GEORDI LA FORGE ( Levar Burton ) das ungewöhnliche elektromagnetische Signaturen, die vom nahegelegenen Planeten Kolarus III stammen eigenartig sind. Sie untersuchen das ganze, fliegen hin, und finden einen Androiden zerlegt in Einzelteilen. Mit dem Leben davon gekommen, untersuchen sie ihn, und es stellt sich raus das es ein Prototyp von DATA ist, der wer weiß wie dahin kam. Auf dem Weg nach Betazed meldet sich Admiral KATHRYN JANEWAY ( Kate Mulgrew ) die der Enterprise einen Auftrag gibt. Bei den Romulanern, seit langem Feinde der Föderation, gab es politische Unruhen, und der neue Anführer, der Prätor, will ein Friedensabkommen mit der Föderation unterzeichnen. Die Enterprise ist dasjenige Raumschiff, das sich in der Nähe der Neutralen Zone befindet, und somit obliegt es Picard und seiner Mannschaft, diese Aufgabe zu übernehmen und festzustellen, wie aufrichtig die Absichten des Prätors sind. Angekommen stellt PICARD fest, das es kein Romulaner, sondern ein Remaner, vom benachbarten Planet Remus ist, einem Volk das in stetiger Dunkelheit lebt, und der eine besondere Bitte an PICARD hat. Er heißt SHINZON und lebte seit langem in den Dilitium Minen von Remus, wo er entkommen konnte. Er hat die Macht übernommen, und will Frieden mit den Romulaner schließen, und dazu braucht er die Hilfe von PICARD. Und noch einige Geheimnisse erfährt PICARD in kürzester Zeit, die ihm das Blut in den Adern stocken lassen.
    Und das sieht man sich am besten im Kino an, denn der Film ist meiner Meinung nach etwas langweilig. Viel zu technisch, und somit ist er für eine Videoveröffentlichung zwar recht und gut, aber alles was nicht eine 10 Meter Leinwand ist, macht keinen Sinn, denn der Film besteht aus vielen dunklen Farben. Er ist düster, und sehr schwarz. Der Film ist auch irgendwie so intern futuristisch, und für Leute die nicht Fans der Serie sind, ist die ganze Geschichte sicher etwas Blödes. Ich bin auch Star Trek Fan, und wer hat es nicht erlebt, damals als das ganze neu im TV war, immer heimzukommen, und beim Anblick von DEANNA in feucht fröhlichen Hologrammträumen zu verschwinden, und sich vorzustellen eine Betazoidin als Freundin

    Re: Etwas langweilig,zu technisch,zu intern, aber doch irgendwie menschlich und cool
    als Freundin zu haben, die sicher auch sehr praktisch ist, für etwaige Tresorknackpläne in Nationalbänken oder vielleicht wilden ungezügelten Sex auf Lkw Vergasern oder 2 Meter Tiefkühltruhen. Nichts desto trotz, der Film hat meine Erwartungen nicht ganz getroffen. Er war dafür aber in einigen Dingen sehr menschlich, überaus menschlich, er war irgendwie so ¿ Picard ist der beste, perfekt bis in die Einzelteile und nach so langem Kommando denkt die ganze Crew nur nach wie man das perfekteste noch verbessern kann und angestrengt wird über die Tatsache nachgedacht wie man aus dem wenigsten das meiste herausholt, während sich unsereins tagelange mit den Gedanken herumschlägt soll man nun bei Rot über die Ampel gehen oder nicht, und in der Zwischenzeit verantwortungslos auf der Kreuzung verhungert ¿ perfekt, das man eigentlich gar nicht mehr weiß wie die eigentlich leben. Die Menschen da im 24. Jahrhundert dürften gut sein, die Crew hier ist einfach perfekt. Kein schlechtes Wort, kein Sadomaso, keine Gewalt, und vor allem kein Geld, und was schlimm ist, kein Kino, dafür hat man Holodecks. Die Schauspieler passen sehr gut ich hätte mir mehr Sternenschlachten gewünscht, mehr Vorgeschichte, mehr Romantik, und die ganze Story in dem Film wäre was für einen 150 Minuten Film gewesen. Aber irgendwie hat was eben gefehlt. Man hat die Titan gesehen, zuwenig menschliche Neigungen, sehr wenig von Worf, fast nichts von Sicherheit zu sehen, kein Arrest, Kämpfe ohne Blut, Gewalt ist hier auch nicht zu sehen gewesen, und wenn man mal die unlogischen Dinge weglässt, bleibt von dem Film eine Blase über. Aber wenn man sich in das Abenteuer reinstürzt, kann Frau auch sich darüber freuen, nicht über die Pullovergewärmte Schulter zum ausschlafen, sondern einfach über die herrlich menschlichen Neigungen und den Traum was in Zukunft passiert, das alle bald weg sind, und das alles leider neu wird, und das gute alte vorbei ist. Und der Film hat auch eine gute Message, sei immer besser als du selbst, wachse über dich selbst hinaus, dann wird es dir und deiner Umgebung gut gehen. Denn du bist mehr wert als ein gewöhnlicher Arbeitstag und ein Abendessen.

    Eine nette Geschichte, die etwas besser und menschlicher hätte gemacht werden können, und abgesehen von einigen Ungereimtheiten war sie nicht so schlecht, nur etwas langweilig.

    70,11 von 100

  • =(
    also ich kann net viel sagen... nemesis war der erste star trek wo ich mich schon auf den abspann gefreut hab... der war langweilig, ziemlich höhepunktslos und leider auch sehr vorhersehbar =(
    meiner meinung nach, ringt nemesis mit generations gerade um den platz des "miesesten startrek-films".
    und die "schiffsmutti" brauch ich nicht, und schon gar nicht als admiral *grml*

    Re: =(
    ahja ergänzend... wieso wirkt der "datanachbau" wie ein kleines unterbelichtetes kind mit unkontrolliertem kopfschaukeln?! und wer hat dem einen gefühls-chip eingebaut? ich dachte der heult gleich als er deaktiviert wird...

  • Es gab bessere, es gab schlechtere...
    ...Star Trek Filme. Sehenswert ist er auf jeden Fall, wenn man SF im allgemeinen und Star Trek im speziellen mag. Spannend war er, es gab einige überraschende Wendungen und Steward und Spiner tragen das ganze schauspierisch (wie immer schon in TNG), Hardy ist aber auch ganz gut.

    Störend fand ich:

    *) einen sichtlich gealterten Data
    *) ein Enterprise- und Uniformendesign, daß sehr an die ersten Filme mit Kirk und Co erinnert
    *) eine Computeranzeige, die man offensichtlich von "Matrix" angekupfert hat.

    Auch ist die TNG-Crew inzwischen wirklich schon recht abgenützt, es wäre wieder mal Zeit für einen Generationswechsel. Nachdem sie aber Sisco in den Himmel (=Tempel der Propheten) geschickt und Janeway zum Admiral befördert haben, sehe ich da schwarz. Anderseits war Kirk auch schon Admiral und kam auch aus dem Himmel wieder zurück - warten wir es ab...

    Re: Es gab bessere, es gab schlechtere...
    ich wär für ein weiteres treffen der generationen, allerdings zwischen picard und riker!
    und am ende fliegt dann die enterprise mit der uss titan(-->ewig schade, dass man die nicht in nemesis sah) einem *sonnenuntergang* entgegen!

    Re: Es gab bessere, es gab schlechtere...
    1. Ist logisch, weil auch Data "altert".
    2. Geschmacksache.
    3. Geschmacksache.

  • Es ist schon gut so, wenns jetzt aus ist.....
    Mir geht es bei Start Trek wie bei James Bond. Habe die Serie als Kind und alle Filme gesehen, und gehe eigentlich zuletzt vor allem aus Gründen der Vollständigkeit und Loyalität zu den jeweils neuen Filmen.
    Zu Star Trek X muß ich allerdings schon sagen, daß nunmehr der Moment für einen Abschied gekommen ist. Der Film ist - verglichen mit früheren - eindimensional, fantasielos und schal, die geschichte ist flach: Da ein Böser, dort ein Guter, dazwischen ein bisserl fliegen, raufen und Auto fahren: Eigentlich ein schlechter Bond, auch von diesem ich mich verabschiedet habe, weil der Ritt auf einer Riesenwelle mit (leicht) wallendem Haar einfach zu viel des Schlechten war!
    Wahrscheinlich bin ich inzwischen einfach zu alt für diese Filme ...

    Re: Es ist schon gut so, wenns jetzt aus ist.....
    Da sieht man wieder wie verschieden die Geschmäcker sind. Mir hat ST X sehr gut gefallen, ich fand diesen Teil atemberaubend, ja fast schon genial. Im Vergleich zum eher schwachen Vorgänger war Nemesis eine positive Überraschung! :-)

  • fands gut..
    wie bei so vielen Filmen in letzter zeit: "Nur der Schluß war scheiße" SIe können Data doch nicht sterben lassen.. das geht nicht.

    Naja.. nichtsdesto trotz kommt er an Star Trek IV nicht ran.. der, meiner Meinung nach, noch immer genialste Star Trek Film den es je gegeben hat/geben wird.

    Re: fands gut..
    Hmmm...ich fand Star Trek IV nicht schlecht, aber sicher nicht am besten von allen Filmen. Naja, Geschmäcker sind nun mal verschieden, und das finde ich gut so. :-)

  • STAR TREK X-der beste STAR TREK
    der film ist ein muß. die spezial effekte sind atemberaubend. die beste szene ist der frontalcrash der enterprise. in einem großen Kinosaal ist das einfach "faszinierend". und man wird überrascht. leise töne und ein paar tränen fallen am ende des films auch.
    hoffentlich nicht der letzte STAR TREK.

  • ÜBER DIE STERNE HINAUS ...
    STAR TREK ist seit jeher ein Experiment. DER FILM zeigt den verzweifelten Versuch, eine einst erfolglose, in Wiederholungen millionenfach gesehene, Fernsehserie aus den späten 60ern auf der großen Leinwand wiederauferstehen zu lassen. Da man auch mit Experimenten Geld verdienen kann, ließ man die Besatzung nach einem eher müden Start in die verdiente Fortsetzung: In DER ZORN DES KHAN blitzt zum ersten Mal der wahre Charakter eines Star Trek auf. Die Reise in eine unbekannte Zukunft, und hinter jedem zweiten Stern lauert Gefahr. Der starke Bösewicht bietet der Herrschaft Kirks Paroli und die spannende Inszenierung macht den Film zu einem Muss für jeden Trekkie. Das offene Ende forderte AUF DER SUCHE NACH MR. SPOCK, der leider zu philosophisch geraten ist, um richtig überzeugen zu können. Die Geschichte steht unter dem Deckmantel von Freundschaft und der Beziehung eines Vaters zu seinem Sohn, der schlussendlich dem Tode übergeben werden musste.
    Nach so viel Dramatik tat etwas Abwechslung gut, also eine Reise ZURÜCK IN DIE VERGANGENHEIT, eine Kulturcrash-Komödie mit enormem Potenzial und allzu witzigen Situationen. Das alles Gute auch seine schlechten Seiten hat, zeigt der überheblich inszenierte AM RANDE DES UNIVERSUMS. Der misslungene Versuch eines mittelmäßigen Schauspielers, es seinem Darstellerkollegen gleichzutun und eine Suche nach Gott zu inszenieren, die leider als peinlicher Fehltritt nur in die Hose geht. Daraus scheinen die Macher etwas gelernt zu haben, nahm man sich doch in DAS UNENTDECKTE LAND der politischen Situation des Ostblocks an und kreierte das dunkle Bild einer unzufriedenen Welt.

    Mit TREFFEN DER GENERATIONEN kam es zum Besatzungswechsel, der, optisch hervorragend, am erneuten Auftauchen eines legendären Captains (und miesen Darstellers) scheiterte.
    Nach einem genialen DER ERSTE KONTAKT und der in die Länge gezogenen Fernsehfolge DER AUFSTAND sind wir bei Teil X der Serie angelangt: STAR TREK NEMESIS. Und da düster und spannend immer gut ankommen, ist diese Fortsetzung ein erneuter Schmaus für Score- und Effektliebhaber.

    Dennoch ist etwas Müdigkeit in das Laufwerk des Star Trek-Universums gekommen. Es scheint, als würden den Machern mit jedem Mal die Geschichten ausgehen. Bereits zum dritten Mal geht ein Crew-Mitglied in den Weiten des Alls verloren, und Personen erscheinen doppelt auf der Bildfläche. Das der Film trotz dieser Story-Wiederholungen, oder besser gesagt Variationen, dennoch nicht untergeht, liegt am charismatischen Bösewicht, einem jugendlichen Gesicht, der seine Rolle so herzhaft spielt, dass Ricardo Montalban als Khan dagegen blass aussieht. (William Shatner mit seinem guter-Kirk-böser-Kirk-Gesicht läuft in dieser Kategorie außer Konkurrenz!)

    Über den Rest der Darstellerriege um Shakespeare-Mime Patrick Stewart braucht man keine Worte zu verlieren, gibt doch wieder mal jeder seiner Filmrolle entsprechend das Beste. Auch muss man zugeben, dass der Film nur so von Humor und versteckten Wortwitzen strotzt. Ein singender Androide, ein sich wegen seiner Nacktheit schämender Klingone. Sollte die Geschichte nicht vollends überzeugen, so bekommt man dennoch etwas geboten, und es macht den Schauspielern sichtlich Spaß, immer wieder in ihre Charaktere zu schlüpfen. Das es sich dabei um das letzte Abenteuer dieser Besatzung handeln könnte, sei dahingestellt. Doch gäbe es noch genügend weitere Geschichten zu erzählen: DIE VERLORENEN ABENTEUER DES WESLEY CRUSHER zum Beispiel, oder aber gar AUF DER SUCHE NACH MR. DATA? Bleiben Sie (auf jeden Fall) dran!

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