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Stars
12/29/2020

Pedro Pascals drei sehr unterschiedliche Vater-Rollen im Jahr 2020

In "The Mandalorian", "We Can be Heroes" und "Wonder Woman 1984" zeigte sich der Darsteller auf der Höhe seines Könnens.

von Franco Schedl

2020 war ein Jahr der Extreme: Das scheint auch für den Schauspieler Pedro Pascal zu gelten, denn er spielte einen Antihelden, einen Helden und einen Bösewicht – und das sogar im selben Monat.

Seinen Durchbruch hatte der in Chile geborene und in den USA aufgewachsene Darsteller 2014 durch die Rolle des Oberyn Martell in "Game of Thrones" geschafft. Seither kann er sich tatsächlich nicht über einen Mangel an Rollenangeboten beklagen, wie sein Mitwirken an der Netflix-Serie "Narcos" oder an den Blockbustern "The Great Wall" und "Kingsman: The Golden Circle" beweist.

Der Antiheld

Doch das heurige Corona-Jahr war eindeutig besonders erfolgreich für ihn.  Zunächst steckte er unter dem Helm von "The Mandalorian" und legte als Kopfgeldjäger Din Djarin aka. Mando – wie ein wortkarger Antiheld aus einem Weltraum-Western – eine erstaunliche Performance hin. Noch dazu hatte er mit Baby-Yoda einen Sympathieträger an seiner Seite und kümmerte sich als Ersatz-Vater gut um das Wunderkind.

"The Mandalorian" ist auf Disney+ verfügbar.

Der Held

Weiter ging es mit "We Can be Heroes". In dieser Netflix-Produktion von Robert Rodriguez – einem Standalone-Sequel zu "The Adventures of Sharkboy and Lavagirl" – verkörperte Pascal einen Superhelden. Dieser Marcus Moreno war einst ein heroischer Schwertkämpfer und Anführer einer "Avengers"-artigen Truppe, ehe der Familienvater nach dem Tod seiner Frau den Rückzug aus der Öffentlichkeit angetreten hat. Doch um eine drohende Alien-Invasion abzuwenden, greift er als echter Held erneut zu den Waffen. Aber die eigentlichen Stars in diesem Werk sind natürlich die minderjährigen Nachwuchs-Superhelden.

"We Can be Heroes" ist auf Netflix vorhanden.

Der Superschurke

Am selben Tag wie "We Can be Heroes" wurde auch das lange erwartete DC-Werk "Wonder Woman 1984" veröffentlicht – zumindest in den USA. Als Schurke Maxwell Lord fordert Pascal hier sogar Wonder Woman selbst heraus. Sein Machthunger kennt keine Grenzen und könnte die Welt ins Chaos stürzen. Immerhin sollte man der negativen Figur ein wenig Sympathie entgegenbringen, da Lord laut Drehbuch eine harte Kindheit hatte und alle verhängnisvollen Entscheidungen nur trifft, damit sein Sohn ein unbeschwerteres Leben führen kann als sein Vater.

Bei "Wonder Woman 1984" müssen wir uns in Österreich noch etwas gedulden, bis ein neuer Kino-Starttermin bekanntgegeben wird.

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