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11/17/2020

"The Mandalorian": 10 Fan-Theorien über die Zukunft von Baby-Yoda

Rund um den Fan-Liebling der "Star Wars"-Serie sind einige Fragen bezüglich seiner Herkunft und vor allem seiner Zukunft entstanden.

von Erwin Schotzger

Baby-Yoda ist der unbestreitbare Star der "Star Wars"-Serie "The Mandalorian" auf Disney+. Das in der Serie nur als "The Child" bezeichnete Alien-Baby mit den Kulleraugen und Spitzohren hat sich zum Liebling der Fans entwickelt: Davon zeugen unzählige Memes im Internet, Merchandising-Produkte vom Kaffeehäferl bis zum Weihnachtspulli und Baby-Yoda-Theorien in Fan-Foren. 

In der zweiten Episode der zweiten Staffel war der Fratz zum ersten Mal auch so richtig schlimm.

In der Fan-Community hat der Running Gag mit den Eiern der Frog Lady jedenfalls sofort zu zahlreichen Spekulationen über die zukünftige Entwicklung des kleinen Rackers geführt. Hier sind 10 Fan-Theorien darüber, wie es mit Baby-Yoda im "Star Wars"-Universum weitergehen könnte: 

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10. Yodas Geist taucht wieder auf

Nachdem Yoda auf Dagobah gestorben ist, erschien er Luke Skywalker auf Endor gemeinsam mit Obi-Wan und seinem Vater Anakin. Manche Fans meinen daher, Yoda könnte auch in seiner Geistform wieder auftauchen, um den scheinbar Letzten seiner Art zu beschützen oder zu trainieren. Zugegeben, eine eher unspektakuläre Fan-Theorie. 

9. Er wird erstes Mitglied in Luke Skywalkers Jedi-Akademie

Viel besser ist die These, dass Luke Skywalker der Mentor von Baby-Yoda wird: Die Serie spielt lange bevor Luke damit beginnt, den Jedi-Orden wieder aufzubauen. Aber die Spezies, der Baby-Yoda angehört, altert sehr langsam.

Immerhin hat das Kind in Menschenjahren schon jetzt 50 Jahre auf dem kleinen Buckel. Das immer noch namenlose Kind könnte also durchaus einer der frühen Jedi-Schüler von Luke werden. Das wäre auch die perfekte Möglichkeit für Serien-Schöpfer und Showrunner Jon Favreau, den Fans zu liefern, was sie wollen: ein Happy End für Baby-Yoda und im Finale sogar den Cameo-Auftritt von Luke Skywalker. 

8. Ahsoka Tano wird die Jedi-Mentorin von Baby-Yoda

Noch besser finden wir die Theorie, dass die aus der Animationsserie "Star Wars: The Clone Wars" bekannte Jedi-Meisterin Ahsoka Tano das Jedi-Training von Baby-Yoda übernimmt. Für diese These spricht, dass Rosario Dawson in der zweiten Staffel ebendiese Figur spielen wird. Ahsoka könnte also durchaus eine zentrale Figur in "The Mandalorian" werden. Die Jedi-Meisterin gehört der Spezies der Togruta an. Sie könnte dem Kind den Umgang mit der Macht lehren. Nur wäre dann Mando irgendwie aus dem Spiel – und die Serie heißt schließlich nicht "The Togruta". Aber wer weiß? Vielleicht vertragen sich Ahsoka und Mando ja so gut, dass sie Mama und Papa für das Kind spielen. 

7. Die Yoda-Spezies ist vom Aussterben bedroht

Der Name der Spezies, der Yoda aus der ursprünglichen "Star Wars"-Trilogie angehört, wird nie genannt. Darüber hinaus gibt es auch nur sehr wenige Vertreter seiner Art. Im Film gab es vor Baby-Yoda nur noch eine andere Figur außer ihn: den Jedi-Meister Yaddle in der Prequel-Trilogie. In Büchern und Comics gibt es auch noch drei weitere Jedi-Meister, aber insgesamt scheint die Spezies eher selten zu sein.

Daher sind viele Fans der Meinung, dass es sich bei Yoda und Seinesgleichen um eine bedrohte Art im "Star Wars"-Universum handelt, möglicherweise sogar um eine Art mit einer besonderen Verbindung zur Macht. Das könnte auch einer der Gründe sein, warum der Sith-Lord Moff Gideon hinter dem Kind her ist. 

6. Es gibt einen ganzen Planeten voller Yodas

Zu jeder These gibt es auch eine Gegenthese: Die Suche nach Seinesgleichen könnte aus Sicht mancher Fans in "The Mandalorian" auch dazu führen, dass Mando nicht andere Jedis, sondern schlicht den Heimatplaneten von Yodas Spezies findet. Dabei soll es sich – wie könnte es anders sein – um eine versteckte Kultur auf einem fernen Planeten handeln, die versucht, unentdeckt zu bleiben. Jedenfalls wird Baby-Yoda dann aber nicht mehr der letzte seiner Art sein. Denn dort gibt es mehr als genug Vertreter seiner Art. Auch eine Theorie, die wir für unspektakulär und daher wenig realistisch halten. 

5. Er wird eine Schlüsselfigur in der Zeit nach der "Skywalker Saga"

Yoda wurde etwa 900 Jahre alt. Baby-Yoda ist gerade einmal 50. Wenn man sich also die Lebensspanne seiner Art anschaut, hat der kleine Racker noch einiges vor sich. Mit der Sequel-Trilogie wurde die "Skywalker-Saga" offiziell abgeschlossen. In Zukunft will Disney das "Star Wars"-Universum unabhängig von den Figuren aus der Original-Trilogie ausbauen und erkunden. Aber die Fans haben gerne vertraute Gesichter und wiederkehrende Charaktere.

Baby-Yoda bietet sich dafür an, eine zentrale Rolle in der Post-Skywalker-Ära des "Star Wars"-Universums zu übernehmen. Immerhin war das Kind zu Beginn von "Star Wars: Das Erwachen der Macht" gerade mal um die 75, also wahrscheinlich noch nicht einmal ein Teenager. Als Erwachsener könnte Baby-Yoda zu einer Schlüsselfigur werden. Bleibt zu hoffen, dass ihm bis dahin irgendwer einen eigenen Namen verpasst hat. 

4. Er ist ein Klon von Yoda

Diese Fan-Theorie mag ein wenig weit hergeholt klingen, aber immerhin hat sich in "Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers" herausgestellt, dass Imperator Palpatine sich selbst geklont hatte und so seinen Tod in "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" überdauerte. Demnach könnte Baby-Yoda auf dem Planeten Kamino, im alten Imperium bekannt für seine Klon-Spezialisten, aus Gen-Material von Yoda geschaffen worden sein, um den größten Jedi-Meister auf diese Art für die dunkle Seite der Macht zu gewinnen. 

3. Er stirbt im Serien-Finale in einer herzzerreißenden Szene

Die Todesszenen-Theorie kennt zwei Varianten: In der einen Variante stirbt das Kind, weil Mando es nicht schafft, ihn vor seinen Verfolgern zu schützen. In der anderen Variante stirb Mando im Serienfinale in hohem Alter, wenn das Kind ein Teenager ist. Beide Varianten wären ein herzzerreißender Abschluss der populären Serie.

Natürlich wäre auch ein Happy End für beide möglich, aber die tragischen Momente sind schließlich das Salz in der Suppe namens "Star Wars". 

2. Das Kind wir den Darksaber schwingen

Der "Darksaber" ist ein legendäres und einzigartiges schwarzes Lichtschwert, das von Tarre Vizsla geschaffen wurde. Er war der einzige Mandalorianer, der jemals in den Jedi-Orden aufgenommen wurde. Nach seinem Tod wurde der Darksaber von den Jedis aufbewahrt, aber während des Falls der Alten Republik von den Mandalorianern gestohlen. Später gelangte der Darksaber in den Besitz von Lady Bo-Katan Kryze, die in "The Mandalorian" von Katee Sackhoff gespielt wird. Doch in der Serie wurde ihr das schwarze Lichtschwert offenbar vom Sith-Lord Moff Gideon (Giancarlo Esposito) abgenommen.

Das Kind wird von einem Mandalorianer beschützt, vielleicht sogar großgezogen, und möglicherweise von Ahsoka als Jedi trainiert. Einige Fans sehen darin die idealen Voraussetzungen für Baby-Yoda, in Zukunft dafür bestimmt zu sein, den Darksaber zu schwingen. 

1. Das Kind sich der dunklen Seite der Macht zuwenden wird

Seit der zweiten Episode, in der Baby-Yoda skrupellos die Eier der Frog-Lady verzehrt, halten manche Fans auch eine düstere Zukunft für Baby-Yoda für möglich. In der ersten Staffel hat das Balg sogar einmal Cara Dune (Gina Carano) im Stil von Darth Vader gewürgt.

Was wäre spektakulärer, als einen so beliebten Charakter aufzubauen, nur um ihn dann wie Anakin Skywalker im Finale der Prequel-Trilogie scheitern zu sehen? Es wäre pures Drama und eine unglaubliche Tragödie, wenn Baby-Yoda sich am Ende der dunklen Seite der Macht zuwenden würde. Und wie gesagt: Drama ist das Lebenselixier von "Star Wars"! 

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