© APA - Austria Presse Agentur

Stars
11/11/2021

Will Smith: Im Buch spricht er über Eifersucht und Gewalterfahrung

Will Smith spricht in seinem ersten Buch über Gewalterfahrung in der Familie und rasende Eifersucht gegenüber Tupac Shakur.

Triggerwarnung: In diesem Beitrag geht es um Gewalt in der Familie und Suizidgedanken.

Diese Woche veröffentlichte Hollywood-Star Will Smith seine Autobiografie "Will", die mit Spannung erwartet wurde. Schon im Vorfeld sickerte nämlich durch, dass der 53-Jährige darin über seinen gewalttätigen Vater und seine schwierige Jugend sprechen wird. Auch die Beziehung zu seiner Ehefrau Jada Pinkett Smith wird beleuchtet. Die beiden waren vor einigen Monaten in den Schlagzeilen, nachdem bekannt wurde, dass Jada Pinkett Smith eine Affäre mit einem deutlich jüngeren Mann hatte. 

Zwei Jahre lang soll Will Smith an dem Buch gearbeitet haben. Als Co-Autor holte er Mark Manson an Bord, den Verfasser des Ratgebers "Die subtile Kunst des Daraufscheißens".

Die fünf überraschendsten und zum Teil schockierendsten Enthüllungen über den Menschen hinter dem "Fresh Prince" haben wir im Folgenden aufgelistet.

 

1. Will Smith dachte einmal daran, seinem Vater etwas anzutun

"Mein Vater war gewalttätig, aber er war auch bei jedem Spiel, jeder Aufführung und jedem Konzert dabei", schreibt der Schauspieler. 

"Er war Alkoholiker, aber er war bei jeder Premiere von jedem meiner Filme nüchtern", so Will Smith weiter. "Derselbe intensive Perfektionismus, der meine Familie in Angst und Schrecken versetzte, brachte jede Nacht meines Lebens Essen auf den Tisch."

Sein Vater sei auch seiner Mutter gegenüber gewalttätig geworden. Seine Eltern ließen sich letztendlich scheiden. Als der Vater von Will Smith später an Krebs erkrankte und der Schauspieler dabei half, ihn zu pflegen, spielte er laut eigenen Angaben mit dem Gedanken, ihm etwas anzutun. "Ich habe oben an der Treppe innegehalten. Ich könnte ihn runterstoßen und leicht damit durchkommen", so der Schauspieler über einen Moment, in dem er seinen Vater mit dem Rollstuhl schob. Die Wut und der Groll hätten aber schließlich nachgelassen und er habe seinen "Daddio" ins Badezimmer gefahren. 

2. Will Smith hatte Suizidgedanken

Nachdem seine Mutter die Familie wegen der Misshandlungen seitens seines Vaters verlassen hatte, hatte Will Smith laut eigenen Angaben mit Suizidgedanken zu kämpfen. Er sei von Einsamkeit und Schuldgefühlen geprägt gewesen, entschied sich aber, es nicht durchzuziehen. "Ich dachte an Pillen", gibt der Schauspieler zu. 

 
 

3. Will Smith hatte "rasende Eifersucht" auf Tupac Shakur

Die Ehefrau von Will Smith hatte einst eine enge Freundschaft zu Tupac Shakur gepflegt. Wenn Jada Pinkett Smith den Rapper liebevoll ansah, soll das Will Smith rasend gemacht haben.

"Er war 'PAC! Ich war ich. Ich hasste es, dass ich nicht das war, was er zu dieser Zeit auf der Welt war, und ich litt unter rasender Eifersucht", schreibt Will Smith. "Ich wollte, dass Jada mich so ansieht."

einen Instagram Post Platzhalter.

Wir würden hier gerne einen Instagram Post zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Instagram zu.

4. Will Smith erreichte einen Tiefpunkt kurz vor seiner Rolle in "Der Prinz von Bel-Air"

Die Regierung habe zu Beginn seiner Kariere Will Smiths Haus und seine Autos eingezogen, nachdem er seine Steuern nicht bezahlen konnte. Der Durchbruch mit "Der Prinz von Bei-Air" stellte einen Wendepunkt dar.

5. Will Smith war heimlich verliebt

Der Schauspieler gab zu, während seiner ersten Ehe mit Sheree Zampino in eine Schauspiel-Kollegin verliebt gewesen zu sein. Genauer genommen handelte es sich um Stockard Channing. Die 24 Jahre ältere Schauspielerin, mit der Will Smith in "Das Leben – Ein Sechserpack" spielte, sei ihm nicht aus den Kopf gegangen. 

"Unsere Ehe hatte einen steinigen Start. Ich sehnte mich verzweifelt danach, Stockard zu sehen und mit ihr zu sprechen", gibt der Schauspieler zu.

Brauchst du Hilfe?

Wer Suizid-Gedanken hat, sollte sich an vertraute Menschen wenden. Oft hilft bereits das Sprechen über die Gedanken dabei, sie zumindest vorübergehend auszuräumen. Wer für weitere Hilfsangebote offen ist, kann sich an die Telefonseelsorge wenden: Sie bietet schnelle erste Hilfe an und vermittelt Ärzte, Beratungsstellen oder Kliniken. Wenn Sie oder eine Ihnen nahestehende Person von Depressionen betroffen sind, wenden Sie sich bitte an die Telefon-Seelsorge in Österreich kostenlos unter der Rufnummer 142.

www.suizid-praevention.gv.at

 

Wenn du Opfer von Gewalt wurdest, scheue nicht davor zurück, dir Hilfe zu holen:

Nummer Polizei: 133 oder 112
SMS Polizei: 0800 | 133 133
(auch Notruf für Gehörlose)
Frauenhelpline: 0800 | 222 555
Frauenhäuserzu den Frauenhäusern

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.