Super Size Me

 USA 2004
Komödie, Dokumentation 22.10.2004 100 min.
film.at poster

Der New Yorker Filmemacher Morgan Spurlock ging in "Michael-Moore-Manier" der Frage nach, weshalb die Amis so fett sind.

Warum sind die Amis so fett?
Der New Yorker Filmemacher Morgan Spurlock ging in "Michael-Moore-Manier" dieser tief schürfenden Frage nach und ernährte sich im Selbstversuch 30 Tage lang nur von Produkten der größten Fastfood-Kette der Welt. Erstaunliches kam zu Tage: 25 Pfund mehr auf den Rippen, Leberwerte zum Erschrecken und Blutwerte, die seine Ärzte in höchste Alarmbereitschaft versetzten...

In seinem top-satirischen, in Sundance 2004 mit dem Preis für die beste Regie ausgezeichneten Film, fragt Spurlock nach der Verantwortung der Konzerne und Konsumenten, nach dem großen Geld, das mit der "Fastfood-Kultur" gemacht wird und nach den Möglichkeiten, die schwergewichtigen Amerikaner wieder zu einem gesünderen Volk zu machen. Ein ironischer Schlag in den Magen, angereichert mit viel Fett und Fakten über eine fragwürdige Mega-Industrie .

Altersempfehlung: unbeschränkt

Details

Morgan Spurlock, Daryl Isaacs, Lisa Ganjhu, Stephen Siegel, Bridget Bennett, Alexandra Jamieson
Morgan Spurlock
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Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

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User Kritiken

  • absolut sehenswert!
    keine frage, der hauptdarsteller isst mehr als er sollte... aber darum geht es eigentlich nicht... sondern um die hintergründe der nahrungsmittelkonzerne und der werbung... das diese sehr wohl mehr vermag, als uns nur zu beeinflussen... sie begleitet uns das ganze leben... und mit ihr die produkte, die angepriesen werden.

    der film ist wirklich sehr interessant und eine willkommene abwechslung zu den sonst allzu seichten hollywood-filmen, also wer mal sein gehirn einschalten möchte und sich auch nur ein bisschen über seine ernährung interessiert und warum fast food ungesund ist, der sollte sich diesen film unbedingt anschen. ; )

  • Superscheis
    Der Film war eigentlich eher entäuschend insbesondere weil sich der Protagonist als äußerst unlustiger und wenig überzeugender Jammerlappen entpuppt hat. Im großen und ganzen war das Ergebnis seiner Fresstur wenig überzeugend. Wen wunderts schon dass jemand der dauernd mehr frißt als er braucht und Hunger hat im Monat 10 kilo zunimmt. Die Übertreibung jedes psychosomatischen Wehwechens war auf die Dauer einfach nicht zu ertragen und das beste was man nach dem Ungenuß dieses Films machen kann ist sich bei MacDo einen Burger reinzuziehen (wirklich köstlich).
    Einseitige reißerische Dokus sind ja grundsätzlich ok solange sie einen gewissen Unterhaltungswert haben aber wo soll denn das noch hinführen wenn jetzt jeder Veggi Looser hier einen auf Michael Moor machen will. Und außerdem wo kämen wir denn da hin wenn alle Fettsäcke die Verantwortung für ihre Hässlichkeit auf andere, insb. den bösen Staat und die riesigen Konzerne, abschieben könnten. Ein bisschen Eigenveratnwortung muss doch auch noch drinn sein.
    Resüme: Der Film schmeckt fade wie ein Veganerarsch und ist daher nicht sehenswert!

    Euer Ronny

    Re:Superscheis
    Würd mich mal interessieren worin du eigentlich Experte bist. Experte in Laienpsychologie wär wohl schon mal ein ganz guter Tipp - oder bist du gar Experte der Politikwissenschaften da du hier mit derart schlüssigen, durch und durch konsistenten Argumentationen auftrumpfst.
    Nachdem du mich hier schon mal so genial durschaut hast werd ich mir jetzt auch die Mühe machen und dir sagen wer DU bist - nämlich nix anderes als ein weiteres mitglied der üblichen affenhorde die in diesem Forum die üblichen langweiligen Blödheiten veröffentlicht. Für deppen wie euch muss ja erst mal eine Sprache erfunden werden die primitiv genug ist dass ihr sie überhaupt versteht (sorry leute ich kann euch die message nicht in Trommelsprache rüberschicken).
    Wenn du schon so ein oberschlauer silberrücken und hier unbedingt deine weisheit zum besten geben musst würd ich dir zumindest mal empfehlen in das was ich schreibe nicht mehr hineinzuinterpretieren als da steht. Es steht da nirgends, dass wir keine wahl bezüglich unseres essens habe, es steht da nirgends das man sich nicht selber was kochen kann und das es nicht auch gute restaurants gibt. es steht da lediglich das die marktstrategie von MD gewisse zeitgemäße Futterbedürfnisse besser bedient als andere. denn leider sind viele der von dir genannten alternativen oft zeitaufwendiger und kostspieliger als ein essen bei MD - und ich schreibe ganz bewußt viele weil das nicht grundsätzlich so ist. nur wenn man halt mal wo ist wo man sich nicht auskennt sind die alternativen eben sehr schwer ausfindig zu machen (suchkosten) und das kann ja dem modernen mobilen menschen durchaus mal passieren. Wenn es also stimmt das MD diesen markt (der ja wie auch du inzwischen hoffentlich geschnallt hast) existiert, bedeutet das nicht das man da nicht was anders bzw besser machen kann. Wenn du also nicht nur ein oberschlauer sondern auch gut kochender Silberrücken bist kannst du dir ja mal was überlegen.
    und bitte verbreite hier keine weisheiten über die bedeutung von wörtern, wenn es dir nicht gelingt die komplexität derselbigen zu erfassen. nur weil faschismus etwas mit entindividualisierung und uniformen zu tun hat hat MD noch lange nichts mit dieser der mit dem wort verbundenen politischen Bewegung zu tun. Dieses einseitige, billige und populistische argumentieren hast du dir wohl von good old MM abgeguckt (oder gar von seinem unlustigen imitator Spurlock), was aber nix daran ändert das es bullshit ist und lediglich deine Affenkameraden überzeugen wird.
    im übrigen finde ich es ja ok wenn dir der fraß bei MD nicht schmeckt, deinen gustösen elitismus finde ich allerdings genauso widerlich. es bleibt nur zu hoffen das du niemals zum häuptling dieser Affenrepublik ernannt wirst, denn sonst können wir uns wohl kulinarisch auf was gefasst machen.

    de gustibus non est disputandum (in diesem sinne Fuck You)

    Re:Superscheis
    Kann "Super-Ronny" eigentlich nichts anderes als andere in primitiver Weise zu beschimpfen? Fühlst du dich dann besser, Kleiner? Schaffst du es, so deine Komplexe zu vergessen, du armes Männchen?
    Dein Ess- bzw. Fressverhalten tut mir wirklich leid. Offenbar gibt es für dich nur die Auswahl zwischen Fraß und Fraß. Geh' doch einmal in ein halbwegs gutes Restaurant. Oder lerne kochen. Oder lass' dich von irgendjemandem gut bekochen.
    Und bitte verwende nicht ein Wort wie "faschistoid". So wie du dich artikulierst, kannst du eigentlich gar nicht wissen, was das zu bedeuten hat. Zum Faschismus gehört eben die Vermassung und Entindividualisierung der Gesellschaft. Und gerade dem leisten McDonald's, Burger Kind etc. durch ihr sogenanntes "Essen" Vorschub. Da wird alles auf einen Massengeschmack hingetrimmt. Und das Personal muss Uniformen tragen. Soviel zu "faschistoid"...

    Re:Superscheis
    [Du bist nicht mein Ronny - von wegen "Euer R."]
    ware eh nicht and dich gerichtet du motherfucker
    [Manche Theamtik hat eben keinen (zweifelhaften) Unterhaltungswert.]
    gibst also zu das er langweilig war, obwoh er so tut als ob er voll supa lustig sei
    [Vielleicht wäre für jemanden wie Dich doch Biene Maya oder Ähnliches vorteilhafter. Selbst da würdest Du die (pädagogisch durchaus versteckten) Hintergründe nicht begreifen.]
    Ich geh nicht ins Kino um mir mein brain (pädagogisch) waschen zu lassen, dafür gibts die schulfpflicht und das war schon scheisse genug
    [Daß Du Dir als erstes nach vollzogenem Filmkonsum gleich wieder einen Burger "reinziehen" würdest, spricht nicht für die "Köstlichkeit" des Bürgers, sondern rein dem perfekt aufgegangenen Ziel einer Marktstrategie, hier im speziellen halt der von McD. Ebenso spricht es für den verhundsten Geschmackssinn, der Dir einfach nach genügend langer Zeit entarteten Freßverhaltens so zu eigen geworden ist, daß für geistig-hintergründigere Wahrnehmung wirklich kein Platz mehr sein kann.]
    Du dummer Hirni - warum ist denn die Marktstrategie von MickiD so erfolgreich, obwohl dort ja alles so grauslig ist? Warum verkauft MickiD in österreich so verdammt viel Futter?
    Weil es nämlich in wirklichkeit nicht so grauslig ist, zumindest nicht so grauslig wie viele alternativen (vergammeltes schnitzel in ferdls beisel, die next best döner bude, würstelstand, etc.), weil es uns (fast alle ausser dir) oft einfach am besten bietet was wir wollen (konsistente qualität bei geringen suchkosten weltweit). Marktstrategie hat nicht nur damit zu tun die Leute zu verarschen, sondern auch damit ihre bedürfnisse besser zu kennen als andere und für ihre befriedigung zu sorgen. Wenn wir etwas anderes wollen wird sich McDonalds ändern!
    Im gegensatz zu dir kann ich mich einfach nicht zu derart diktatorischen und faschistoiden Positionen hinreissen lassen, von wegen die Menschen wären nicht frei selbst zu entscheiden was sie wollen, wären ferngesteuert von werbung und wir brauchen deswegen BigDaddy Staat (woher weiss der eigentlich was wir wollen?) um mal für ordnung zu sorgen.
    [Aber auch dies entspricht total den unausgesprochenen Absichten von Konsum-Müll produzierenden Konzernen. Garatuliere!
    Herbert F]
    Gratulier dir doch selber zu deiner ausgegorenen Blödheit Herbert Futterexperte und lern mal rechtschreiben du pädagogenwixer

    Re:Superscheis
    Du bist nicht mein Ronny - von wegen "Euer R."
    Manche Theamtik hat eben keinen (zweifelhaften) Unterhaltungswert.
    Vielleicht wäre für jemanden wie Dich doch Biene Maya oder Ähnliches vorteilhafter. Selbst da würdest Du die (pädagogisch durchaus versteckten) Hintergründe nicht begreifen.
    Daß Du Dir als erstes nach vollzogenem Filmkonsum gleich wieder einen Burger "reinziehen" würdest, spricht nicht für die "Köstlichkeit" des Bürgers, sondern rein dem perfekt aufgegangenen Ziel einer Marktstrategie, hier im speziellen halt der von McD. Ebenso spricht es für den verhundsten Geschmackssinn, der Dir einfach nach genügend langer Zeit entarteten Freßverhaltens so zu eigen geworden ist, daß für geistig-hintergründigere Wahrnehmung wirklich kein Platz mehr sein kann.
    Aber auch dies entspricht total den unausgesprochenen Absichten von Konsum-Müll produzierenden Konzernen. Garatuliere!
    Herbert F.

  • Bewußtseinserweiternd
    Diesen Film kann man uneingeschränkt empfehlen - trotz seiner "amerikansich-reißerischen" Machart - um nicht nur über das eigene Ernährungsverhalten nachzudenken. Es werden auch sehr schön die Einflüsse der Nahrunsmittelindustrie aufgezeigt, um die Konsumenten nach ihrer Vorstellung zu manipulieren. Ein System des Wahnsinns wird angeklagt ... doch nur für Menschen, die auch bereit sind, das Leben zu reflektieren und über den Tellerrand hinauszusehen!

    Re:Bewußtseinserweiternd
    Was heißt hier "amerikanisch reißerisch"? Hier geht es schließlich darum die masse zu erreichen, nicht ein paar vereinzelte ernährungsphilosopen. Außerdem, nachgedacht wird nicht, weil man geht schließlich ins kino um sich unterhalten zu lassen, genauso wie man zu McDo geht um sich den fett-kick zu geben. Die böse, manipulierende nahrungsmittelindustrie - pah. Wir wissen ja alle das werbung nicht wirkt und den intelligenten homo sapiens in seiner bedächtigkeit nicht zu beeinflussen vermag. Werbung ist lustig, informativ und hilft uns zu entscheiden. den lebensstil verändern oder meinungen bilden, bitte sehr wohl nicht. Fragt einmal die werber, die werden euch das bestätigen. System des wahnsinns? Meinen sie etwa den kapitalismus, die "europäische wertegemeinschaft", den konsumismus? fragt sich nur wo dann der tellerrand ist - am mond?


  • Eine wirklich sehr interessante Dokomentation. Absolut sehenswert, denn es betrifft die meisten von uns.