Tage von '36

 GR 1972

Meres tou '36

Drama, Geschichtsfilm 108 min.
7.00
film.at poster

Griechenland, während der Metaxas-Diktatur: Ein Gewerkschafter wird bei einer Kundgebung ermordet, der Schuldige ist schnell bei der Hand und im Gefängnis. Theo Angelopoulos' tollkühnstes Werk: Mitten während der Obristendiktatur dreht er einen Film über eine gar nicht so ferne Militärherrschaft - blind war, wer da keine Parallelen zog. Und wie zeigt Angelopoulos diese Diktatur(en)? Als schwach, innerlich zerstritten, entscheidungsunfähig. Das einzige, was ihnen zur Lösung einer Situation einfällt, ist Gewalt; und korrupt sind sie, das vor allem. Anders als die folgenden Werke seiner "Trilogie der Geschichte" ist Tage von '36 inszenatorisch noch relativ realistisch gehalten - Angelopoulos' Zug zum Tableau wie zur theatralischen Raumgestaltung ist zwar schon offensichtlich, wird hier aber noch weitestgehend einer klassischen, am Roman orientierten Erzählweise untergeordnet. Der Sprung hin zu Die Wanderschauspieler ist, bei allen Kontinuitäten, gewaltig. (R.H. - Filmmuseum)

Details

Giorgos Kyritsis, Takis Doukakos, Kostas Pavlou, ­Christophoros Nezer, Vasilis Tsaglos
Theo Angelopoulos
Giorgos ­Papaste­fa­nou
Giorgos Arvanitis
Angelopoulos, Petros Markaris, Stratis Karras, Thanassis Valtinos

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