Take Shelter - Ein Sturm zieht auf

 USA 2011

Take Shelter

Drama 23.03.2012 120 min.
7.40
Take Shelter - Ein Sturm zieht auf

Gesellschaftskritisches Genre-Kino auf der Höhe der Zeit. Ein durchschnittlicher Amerikaner wird plötzlich von Weltuntergangs-Visionen geplagt und tifft Vorkehrungen für die Katastrophe.

Curtis LaForche (Michael Shannon) lebt mit seiner Frau Samantha (Jessica Chastain) und deren sechsjährigen, tauben Tochter Hannah ein bescheidenes Leben in einer Kleinstadt in Ohio. Curtis ist Geschäftsführer einer Sandgrube, Samantha ist Hausfrau und verkauft gelegentlich selbstgenähte Kleidung auf dem wöchentlichen Flohmarkt. Das Geld der jungen Familie ist knapp und die besondere medizinische Versorgung und schulische Ausbildung von Tochter Hannah fordert die Eltern zusätzlich. Trotz allem sind sie eine glückliche Familie und lieben sich sehr.

Doch dann wird Curtis immer häufiger von schrecklichen Träumen über einen verheerenden, apokalyptischen Sturm geplagt.

Konfrontiert mit der Aussicht, dass seine verstörenden Visionen ein Anzeichen für eine mögliche Katastrophe sein könnten, vertraut er sich Samantha schließlich an und stellt damit deren Liebe auf eine harte Probe.

Details

Michael Shannon, Jessica Chastain, Shea Whigham, Katy Mixon, Lisa Gay Hamilton
Jeff Nichols
David Wingo
Adam Stone
Jeff Nichols
Filmladen

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken

  • hätte ihn besser erwartet - 1
    Komischer Film, den zu benennen nach dem Unterschlupf suchen, so heißt ja der Film auf Deutsch übersetzt. Und dass tut er in seinen 2 Stunden Filmlänge. Der 1974 geborene Michael Shannon spielte in dem Film „Bad Lieutenant - Cop ohne Gewissen“ der hier zulange nicht so bekannt ist, ja ein netter Film, ein ausdrucksstarker Schauspieler, der meiner Meinung nach sicher noch für Furore sorgen wird, Er hat nämlich das typische irische altmodische gruselige Holländisch schottische Mörder Serienkiller Armuts Patienten Gesicht.

    Sprich Charakterdarsteller und ich muss sagen er macht sein Ding wirklich gut. Dass der 52 Mille Film in Amerika nicht mal 2 Millionen US $ einspielte, liegt daran dass die Handlung sich etwas zieht, etwas braucht bis sie in die Gänge kommt, etwas verwirrend sein könnte, der Cast ist unbekannt, der Film dauert vielleicht vielen Leute zu lange, die Darsteller kennt keiner, fast keiner und die Story ist auch nicht so jedermanns Sache.

    War mir am Film gut gefallen hat ist das Ende dass einfach sehr viel Fantasie vom Zuseher voraussetzt, da es einfach keine klaren Aspekte gibt, man kann sich viele Geschichten ausdenken was dann weiter passieren könnte, wie der Film weiter gehen könnte und wer jetzt auf klipp und klare Happy End Filme steht, dieser ist es eigentlich nicht.

    Wie halt in vielen anspruchsvollen Filmen und dieser zählt dazu, muss man sich bei dem Film etwas mehr konzentrieren. Und er vermixt ein Genre mit dem andere, oft kann er sich nicht entscheiden ob es ein Grusel oder ein Fantasy Film ist, ein Mystischer Film oder ein Thriller, allerdings muss ich gestehen, er versetzt den Zuseher dank einiger guter Bilder und Schreckmomente oft in einen wohligen Zustand des Grusels oder der Zufriedenheit.

    Die Handlung ist eher komisch gehalten und ich mußte schon einigermaßen nachdenken, allerdings meine Holde macht das für mich, wozu ist denn auch eine Frau da. Also CURTIS LAFORCHE spielt ja einen Familien Dad, er hat eine Tochter SAMANATHA die mit Ihren rötlichen Haaren dauernd in mir das Gefühl erweckt, sie wird abgestochen oder sie sticht wem ab. Ich weiß nicht, ich habe immer bei rothaarigen Frauen das Gefühl das was passiert, aber das ist weil ich „Carrie“ geschädigt bin.

    Die Tochter heißt HANNAH, sie ist leider taub, stumm glaube ich nicht, aber taub sicher. Und sie soll demnächst eine OP haben damit sie hört. Ich bin jetzt kein Arzt, aber Taube Menschen heilen wäre schon was super cooles, leider fehlt im Film irgendwie die Vorfreude, die Spannung darauf, auch hört und sieht man nicht viel von medizinischen Dingen, aber ich glaube das hat den Sinn weil es nicht so wichtig ist für die Handlung.

    Oft habe ich mir gedacht, ist dass wichtig für die Handlung? Einige Dinge hat der Film gemacht wo ich sage, nein das ist nicht so, Handlungsabhängig sind die Geschichten der Leute, Charakterstudien, die nicht immer da sind, Nebenplots die nicht oft zu sehen sind, aber gut ausgeführt wurden, ja irgendwie ist der Film sehr direkt gedreht worden. Ohne Zwischen Dinger die von der Handlung ablenken.

    Ja wo waren wir? Ja genau, Kind taub. Alle leben in Ohio, ja schöne Gegend, nicht übel, da müsste man leben, etwas einsam, keine schöne Gegend aber wenn du weiter raus fährst, ja super, Ohio ist einfach spitze, man sieht eh wenig Filme von Ohio und da muss ich sagen, der Film hat doch einige schöne Landschaftsaufnahmen die mir aber zu wenig sind, allerdings muss ich wieder sagen, der Film ist nicht dazu da dass er auf schöne Landschaften setzt.

    apokalyptisch etwas -2
    Also, die Familie ist Mittelstand, großer Kühlschrank, kein 60 Zoll Plasma TV, das ist zu teuer, keine Luxusgeräte, einfach ein normales Familienleben was die haben. CURTIS ist Bauarbeiter, anstrengender Job, SAMANTHA näht zu Hause damit sie ein bisschen Ihr Haushaltsgeld ausbessern kann, was ja eine gute Idee ist, sonst macht sie nichts, außer sich ums Kind kümmern.

    Das wichtigste der Familie ist das Kind natürlich, die soll mal aufs College gehen, nen guten Job haben, ich glaube die haben im Innern auch geplant wen die heiraten soll, aber sicher bin ich nicht. Jedenfalls eines schönen Tages passierte s, Irre viele Vögel sind am Himmel und wirken sehr bedrohlich, ein Regen der aussieht als wäre er aus Erdöl prasselt runter, ein Tornado ist im Aufziehen. Und CURTIS hat Albträume, das was man schon oft gesehen hat in Filmen, Albträume, keiner kennt sich aus, sind das jetzt wahre Visionen oder falsche Träume oder kommt da noch was?

    Das ist es was den Film echt gut und spannend macht auch wenn die Szenen wiederum zu kurz sind und leider nicht die Surrealistischen Welten eines Tarsem Sing hat.

    CURTIS hat eine Idee, er baut einen Schutzbunker, er gibt den Hund weg, er wirkt als wäre er Irre, die Familie versteht ihn nicht, der Psychologe den er besucht meint er ist irre, aber nicht so schlimm, CURTIS sieht sich als einziger der versteht was sich in seiner Welt abspielt, leider versteht es kein anderer.

    Was toll ist im Film, Kathy Baker speilt mit, die MAMA von CURTIS. Die Mutter hat auch ein Problem, Depressionen, Schizophrenie, sie ist und wirkt gefährlich lebt aber nicht in Behandlung. Ist sie schuld an den Albträumen von CURTIS? Vielleicht, aber das stellt sich nicht die Frage, eher warte ich auf die Auflösung, hat die Mutter mit seinen Albträumen zu tun? Könnte die Welt untergehen?

    Anfangs habe ich mir gedacht, he super, da sind Visionen, da ist Grusel da, leider wird das nicht beibehalten, die Krankheit des CURTIS rückt mehr in den Vordergrund was ich nicht übel finde, nein im Gegenteil, aber leider wirkt der Film nicht mehr so spannend.

    Was im Film eine grundlegende Frage ist, vor wem will sich CURTIS eigentlich schützen und wem will er vor was schützen? So gesehen ist der Film nicht übel, er hätte mehr auf Prophezeiungen geben sollen, also der Film, leider verpasst er das Ganze, aber macht nichts, der Film hat ein gutes Spannungspotential, der Film ist nicht übel, der Regisseur hätte meiner Meinung nach aber mehr auf Mystik setzen sollen, aber das ist schon O.K.

    Die Schauspieler sind im Film gut, die CGI Effekte nicht übertrieben die Gesichter der Leute nicht zu modern, die Handlung in der Kleinstadt nett, der Plot etwas ruhig, die Logik ist da, Mystik und Grusel fehlen, aber für 'ne super große Wertung fehlt mir einfach der Kick im Film darum einfach nur 83 von 100 Punkten.