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06/07/2017

Terry Gilliam vollendet seinen "Don Quixote"-Film

Allen Schwierigkeiten zum Trotz konnte der Regisseur nach 17 Jahren sein Projekt endlich verwirklichen.

Bereits im Jahr 2000 begannen die Dreharbeiten für Terry Gilliams neuestes Werk und standen unter keinem guten Stern, denn bereits damals traten unzählige Probleme auf. Unter anderem war die gewählte Location aufgrund von immer wieder aufsteigenden Flugzeugen ungeeignet, auch die technische Ausstattung war nicht ausreichend; außerdem erlitt der damalige Hauptdarsteller Jean Rochefort einen schweren Bandscheibenvorfall und konnte nicht mehr auf einem Pferd reiten, was zur Einstellung der Dreharbeiten führte. Aus der Odyssee der Dreharbeiten ist sogar ein preisgekrönter Dokumentarfilm entstanden: Lost in La Mancha verfolgt detailliert die Schwierigkeiten und das vermeintliche Scheitern des Films.

2014 nahm Terry Gilliam mit einer neuen Besetzung die Dreharbeiten wieder auf. Jonathan Pryce (Game of Thrones und Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt) übernahm die Rolle des Don Quixote und Adam Driver (Paterson, Star Wars: VII) die des Toby. Zum restlichen hochkarätigen Cast zählen u.a. Olga Kurylenko (Ein Quantum Trost und Oblivion), Stellan Skarsgård (Thor, Der Medicus und Cinderella) und Òscar Jaenada (Pirates of the Caribbean: Fremde Gezeiten, The Cold Light of Day). THE MAN WHO KILLED DON QUIXOTE ist quicklebendig und bereit für die große Kinoleinwand, denn 17 Jahre nach Beginn der Dreharbeiten kommt er nun endlich in die Kinos.

Terry Gilliam fasst die Reise von THE MAN WHO KILLED DON QUIXOTE sehr passend zusammen: "Don Quixote ist ein Träumer, ein Idealist und ein Romantiker, der entschlossen ist, die Einschränkungen der Realität nicht zu akzeptieren, unabhängig von Rückschlägen - genau wie wir uns auch nicht haben abhalten lassen. Wir haben so lange an dem Projekt gearbeitet, dass uns die Idee, diesen Film wirklich zu beenden, am Ende ziemlich surreal erschien. Jeder vernünftige Mensch hätte vor Jahren aufgegeben, aber manchmal gewinnt der Dummkopf am Ende. Also vielen Dank an alle Fantasten und Gläubigen, die sich uns angeschlossen haben, um diesen langjährigen Traum zu verwirklichen!“