Tess

 F/GB 1979
Drama, Romanze 186 min.
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Die Tochter einer armen Bauernfamilie lernt die Welt der Reichen und Noblen kennen.

Tess Derbyfiled ist die Tochter einer einfachen Bauernfamilie, die angeblich von einem alten Adelsgeschlecht abstammt. Um dies zu überprüfen, schickt sie ihr Vater zu einer Familie, die den gleichen Namen trägt wie seine angeblichen Vorfahren: d'Uberville. Tess lernt die Welt der Reichen und Noblen kenen, wird betrogen und enttäuscht, um zuletzt doch noch ihre große Liebe zu finden.

Details

John Collin, Tony Church, Nastassja Kinski, Brigid Erin Bates, Jeanne Biras, Peter Firth, John Bett, Tom Chadbon, Rosemary Martin
Roman Polanski
Philippe Sarde
Ghislain Cloquete, Geoffrey Unsworth
Gérard Brach, John Brownjohn, Thomas Hardy

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Ein gefallenes Mädchen
    Polanski hat sich eng an die Romanvorlage von Thomas Hardy gehalten. Ihm ist eine grandiose Literaturverfilmung gelungen. Mit viel Gespür für das ländliche Ambiente im England des 19. Jahrhunderts in Bild und Atmosphäre wird eine packende Liebesgeschichte erzählt. Anfangs noch als Idyll mit dörflichen Festen und Tänzen wird es gegen Ende nochmal richtig spannend. Wie im Roman deutet der Film aber auch auf den technischen Fortschritt der Zeit hin: Eisenbahn und Dreschmaschine.
    Bereits Hardy schilderte hier ein damals provozierendes Drama, das man durchaus zu den großen Werken der Weltliteratur zählen kann. Das größte Unglück für eine unverheiratete junge Frau war die Schwangerschaft – und dann auch noch nach einer Vergewaltigung!? Der Kindstod kann noch als Strafe Gottes verstanden werden. Die schicksalhafte Entwicklung weitet sich danach aber zu einem Schuld-und-Sühne Drama aus und endet tragisch in einem Mord als Ausweg, der wiederum Vergeltung einfordert. Die Haltung der Amtskirche wird so ganz nebenbei kommentarlos gegeißelt.
    Tess (großartig Nastassja Kinski) und ihre große Liebe Angel (sic!) (Peter Firth) überzeugen in diesem detailverliebten Drama, von dem vor allem zwei Eindrücke bleibend sind: statt der Tat sieht man einen roten Fleck an der Zimmerdecke und dann als Kontrast zur grausamen Wirklichkeit die romantischen Bilder von Stonehenge als Location der Verhaftung. Ein lapidarer Schlusssatz über das Ende von Tess schließt den Kreis. Großes Kino basierend auf großer Literatur.

  • we are tess-tortured
    this movie was the absolute climax in our english career!!! we are totally frustrated, depressed and near to suicide. Apart from that our motivation declined under zero! POMOC!!!!!!!!!!!

    Re:we are tess-tortured
    Ihr ignoranten kleinen LOSER! pfui, wie kann man sich nur so über einen qualitativ guten und anspruchsvollen Film, der uns eine Botschaft über den Sinn des Lebens vermitteln will echauffieren. Wir fordern mehr Respekt!!!!
    gez.: Die Streber