The Limits of Work

Hranice práce

CZE, 2017

Dokumentation

Min.70

Der Dokumentarfilm der 28-jährigen Regisseurin Apolena Rychlíková, ausgezeichnet mit dem Czech Joy Award beim Festival in Jihláva, folgt seiner Protagonistin Saša Uhlová. Die Journalistin arbeitete sechs Monate lang undercover unter den schockierenden Umständen in einigen der schlechtbezahltesten Jobs des Landes, zum Beispiel in einer Geflügelfarm oder in einer Müllsortierungsanlage. Ihr gemeinsames Ziel, so Rychlíková, sei es gewesen, die katastrophalen Arbeitsbedingungen derjenigen zu zeigen, die üblicherweise keine Stimme haben. Dabei ginge es nicht darum, diese Menschen zu idealisieren, sondern ein längst überfälliges Licht darauf zu werfen, wie eine im Grunde reiche Gesellschaft mit denen umgehe, die es am schwersten haben: „Diese Leute sind zwar oft resigniert und demotiviert, aber sie kämpfen weiter und weiter, um ihr Leben zu verbessern.“ Man habe sich, so die Journalistin Saša Uhlová, für einen Film entschieden, weil die ursprünglich geplante Artikel-Serie daran gescheitert sei, dass die Menschen nicht über ihr Leben sprechen wollten. Erst durch das Vertrauensverhältnis zur verdeckten Reporterin sei es gelungen, die Stimmen der Betroffenen aufzuzeichnen und zu Gehör zu bringen. Der Film, der für eine Reihe des Tschechischen Fernsehens gedreht wurde, löste in seinem Herkunftsland große Bestürzung aus.

  • Regie:Apolena Rychlíková

  • Autor:Apolena Rychlíková

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