The 11th Hour - 5 vor 12

 USA 2007
Dokumentation 16.11.2007 ab 0 92 min.
7.30
film.at poster

Der Film analysiert, mit Leonardo DiCaprio als Sprecher, wie wir das Ökosystem beeinflussen und was wir tun können, um eine Wende herbeizuführen.

"The 11th Hour" beschreibt das, was wir "fünf vor zwölf" nennen: den letzten Moment, in dem wir das Ruder noch herumreißen können, um die Erde vor dem Kollaps zu bewahren. Der Film analysiert, wie die Menschheit in diese fatale Situation geraten ist: wie wir das Ökosystem beeinflussen und was wir tun können, um eine Wende herbeizuführen. Experten aus aller Welt kommen zu Wort, darunter der ehemalige sowjetische Präsident Michail Gorbatschow, der renommierte Wissenschaftler Stephen Hawking, der ehemalige CIA-Chef James Woolsey, die Nachhaltigkeitsexperten William McDonough und Bruce Mau. Über 50 weitere führende Wissenschaftler, Denker und Meinungsbildner stellen die Tatsachen vor und diskutieren die drängendsten Probleme unseres Planeten.

Details

Leila Conners Petersen
Jean-Pascal Beintus
Nadia Conners, Leonardo DiCaprio
Warner Bros.
ab 0

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken

  • es geht irgendwie - Teil 1
    Nun ob es 5 vor 12 ist oder nicht eher 1 Sekunde vor 12, dass ist fraglich, noch immer, vor allem in Amerika, weil das Volk, das von vielen Evangelikalen geführt wird, leider auf Umweltschutz nichts gibt. Die größten Politiker sind der Ansicht dass sie das auserwählt Volk sind, und dass JESUS sie erlösen wird. Bibel und Waffe, und warum Umweltschutz wenn wir die Erde schneller kaputt machen können, außerdem ist der Klimawandel ein Schmäh der Regierung. So denken leider die meisten da drüben. 600 Millionen gibt es weltweit, Evangelikale, und eine große Anzahl aus dem rechten Lager.

    Doch in dem Film geht es um andere Dinge. Leonardo hat eine Menge an Preisen bisher gewonnen und ich finde dass er ein sehr guter Schauspieler ist, aber leider für Dokumentationen ist er meiner Meinung nach nicht geeignet. Zu oft habe ich die Geschichten gehört von Dingen die passieren in der Welt, Katastrophen. Man sieht wenige Bilder von denen, keine blutigen aufgeblähten Kinder, sondern eher eine Menge unbekannter Firmenchefs die über den Sinn und Unsinn von Klimawandel reden.

    Die Frage die sich der Film stellt, ist einfach. Wieso eigentlich kümmern wir uns um Dinge die ein Dreck wert sind, und nicht um den Umweltschutz? Dass wird im Film leider nicht so sehr deutlich, schade darum, eines wird deutlich, jeden überreden Umweltschutz zu praktizieren. Der Film ist eher was für Leute die schon ein bißchen vom Klimawandel wissen und überzeugt sind Umweltschutz zu halten.

    Ich frage mich heute noch wieso eigentlich in Amerika überall davon geredet wird als Justin Timberlake die linke Titte von Janet Jackson im Fußballstadion entblößt hat, und nicht wenige Amis sind beim Psychiater gelandet deswegen, oder haben einen Schock bekommen, oder haben in Talkshows darüber geredet, was eigentlich egal ist, aber wieso reden sie nicht über die Zerstörung der Umwelt? Wieso ist das den Leuten egal?

    Nun mit Hintergrundwissen kann ich das erklären aber vom Film her leider nicht. Würde ich den Film in kurzen Worten beschreiben würde ich auch sagen. Dass unser guter alter LEO, der hier als Produzent, Drehbuchautor und Erzähler fungiert, übrigens sein Herzensprojekt, sehr deutlich davon erzählt wie krank die Umwelt ist. Sind die vielen Naturkatastrophen, die sich in den letzten Jahren beängstigend häufen, wirklich nur Zufälle, oder die logische Konsequenz der "Herrschaft" des Menschen über den Planeten Erde - eine Herrschaft, die es in vergleichsweise kurzer Zeit geschafft hat, ein im Millionen Jahren gewachsenes, hochkomplexes System nachhaltig aus dem Gleichgewicht zu bringen?
    Leider gibt es viel zu wenige Informationen darüber, viel zu wenige grausliche Bilder, eher viel Gequake, Stellungsnahmen von Leuten eben die vom Umweltschutz überzeugt sind, keine Streitgespräche, nicht so wie bei Michael Moore, der hier meistens immer die Bevölkerung und reiche Konzernchefs vor die Kamera holt, nein dass ist hier nicht der Fall.

    Viele Preise hat Caprio gewonnen:

    Academy Awards 1994: nominiert als Bester Nebendarsteller in Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa
    Golden Globe 1994: nominiert als Bester Nebendarsteller in Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa
    Chicago Film Critics 1994: als meistversprechender Darsteller in Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa
    National Board of Review 1994: Bester Nebendarsteller in Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa
    Silberner Bär 1997: Bester Darsteller in William Shakespeares Romeo + Julia
    Chlotrudis Award 1997: Bester Nebendarsteller in Marvins Töchter
    Golden Globe Award 1998: nominiert als Bester Hauptdarsteller in Titanic
    Blockbuster Entertainment Award 1998: Bester Hauptdarsteller in dem DramaTitanic
    MTV Movie Award 1998: Bester Darsteller in Titanic
    Goldene Himbeere 1999: Schlechtestes Leinwandpaar für Der Mann in der eisernen Maske
    Goldene Himbeere 2001: nominiert in The Beach
    Golden Globe 2003: nominiert als Bester Hauptdarsteller in Catch Me If You Can

    Schon besseres gesehen - T 2
    Academy Awards 2005: nominiert als Bester Hauptdarsteller in Aviator
    Golden Globe 2005: Bester Hauptdarsteller in Aviator
    MTV Movie Award 2005: Bester männlicher Darsteller in Aviator
    Golden Globe 2007: nominiert als Bester Hauptdarsteller in Blood Diamond und Departed – Unter Feinden
    Academy Awards 2007: nominiert als Bester Hauptdarsteller in Blood Diamond

    Doch bei diesem Film muß ich ihn enttäuschen den Herrn LEO, denn da wird er leider keinen Preis gewinnen. Da sind so viele Sachen die ich schon weiß und viele andere auch, ne die Neuigkeiten, da fehlt noch so viel. Nun man merkt dass sich diCaprio angestrengt hat für den Film, er ist ja Hauptakteur in dem Film, wie Charlie Chaplin früher, nur als Erzähler hört man ihn glaube ich nur 6 – 7 x, sehr wenig, man hört unbekannte Nobelpreisträger, Ärzte und sonstige Typen die mir nix sagen.

    Optimistisch ist im Film auch wenn man hört, wir können noch umkehren, nicht mehr viel Zeit, zu Zeiten von JFK in den USA, hat es nur 3 Milliarden Menschen gegeben, 2008 schon 6,7 Milliarden, ja dass hört man auch, aber man hört nicht dass die große Lösung für das Geldproblem eines ist, Kriege aufhören, im Irak, dort wo die Amis sich ein Eigentor schossen, dass hört man nicht, hat übrigens auch mit Umweltschutz zu tun, denn wenn schon erwähnt wird dass man als Surfer in einigen Gegenden nicht mal mehr Surfen kann oder am Strand liegen kann wegen Hautausschlägen oder dass die meisten Amerikaner schon unter Asthma leiden, denn im Bereich des Mississippi wird viel gedüngt, teilweise sind die Chemikalien Krebserregend, gehen in den Fluß über und Kinder bekommen dadurch Asthma, ja da hätte ich gerne mehr gewusst. Und wenn man das alles hört, sollte man von Kriegen auch hören und Leuten die nichts zum Leben haben und von dem Beschissensten Staatssystem seit Hitler, geführt von George W. Bush.

    Leider die Interessanten Dinge sind nicht da, die Musik ist nichts besonderes, Schockmomente gibt’s keine, alles schon dagewesen aber dennoch ein guter Schulfilm für Kinder um die 12 Jahre.

    60,4 von 100