The Bowery

USA, 1933

Drama

Min.91

In den Gay Nineties des 19. Jahrhunderts war New Yorks Bowery die «energiegeladenste Meile auf dem ganzen Planeten». Chuck Connors, Besitzer eines Saloons mit den «höchsten Bierkrügen», und sein «spezieller Freund» Steve Brodie verbringen ihre Zeit damit, einander zu bekriegen. Für eine zerschmetterte Melone am Saloonfenster drohen Hiebe. Da jedoch irgendwo in Chinatown ein Feuer ausbricht, ist es vielleicht doch spannender, eine Wette abzuschließen, wer den ersten Wasserstrahl auf das Feuer richtet. Der Kampf kann ja am Schauplatz des Unglücks fortgesetzt werden. Nach einer saftigen Prügelei liegen die Jungs auf der Straße herum, während das Haus zu einer Ruine geworden ist.Als Chuck sich als Manager des Boxers Bloody Butch versucht, fordert ihn Steve mit The Masked Marvel heraus. Marvel schlägt Butch in den ersten Sekunden k.o., ist er doch in Wirklichkeit niemand anderer als der legendäre John L. Sullivan. Die Rivalitäten kulminieren in Steves Plänen, einen noch größeren Biersaloon als Chuck aufzumachen. Zwei Brauereibesitzer erklären sich zur Finanzierung des Lokals bereit, wenn Steve im Rahmen einer Publicity-Aktion von der Brookyln Bridge springt.20th Century ließ eine ganze Straße mit einer detailgetreuen Kopie von McGurks berühmter Taverne in der Bowery nachbauen. Meine eigenen Erinnerungen an die wirkliche Bowery, wo ich [1915] Hintergründe zu Regeneration gedreht hatte, waren dabei sehr von Nutzen. Die Taverne hatte zwei Bars wie der Originalschauplatz, und wir zählten sogar die Stühle und Tische nach, um sicherzugehen, dass wir die richtige Anzahl hatten. Aber es blieb bloß eine ganz normale Ausstattung, bis wir 25 stämmige chorus girls anheuerten, die dann sofort «Beef Trust» getauft wurden. (Raoul Walsh)

  • Regie:Raoul Walsh

  • Kamera:Barney McGill

  • Autor:Howard Estabrook, James Gleason nach einem Roman von Michael L. Simmons und Bessie Roth Solomon

  • Musik:Alfred Newman

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