The Fountain - Quell des Lebens

 USA 2005

The Fountain

Romanze, Science Fiction 30.03.2007 90 min.
7.30
The Fountain - Quell des Lebens

Sechs Jahre nach "Requiem For A Dream" legt der Filmvisionär Darren Aronofsky endlich wieder ein neues Werk vor: einen sensationell ambitionierten Science-Fiction-Film.

Im Jahr 1535 reisen die spanischen Konquistadoren und ein Priester unter der Führung von Kapitän Tomas Verde in den Dschungel der Mayas, um ein Geheimnis aufzudecken. Im Jahr 2500 reist ein anderer Tom in einem Raumschiff und hat eine wertvolle Fracht an Bord sowie Erinnerungen an den Dschungel der Mayas und eine verlorene Liebe. In der Gegenwart arbeitet Tommy Verde an einer fortgeschrittenen Heilmethode für Krebs, als er erfährt, dass seine Frau Izzi unheilbar an Krebs erkrankt ist - und Tommy kann ihr nicht helfen.

Details

Hugh Jackman, Rachel Weisz, Alexander Bisping, Ellen Burstyn
Darren Aronofsky
Matthew Libatique
Darren Aronofsky
Lunafilm

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Quell der Langeweile
    Eine krude Mischung aus Sience Fiction und Esoterik streift das leidige Thema des Menschen die Suche nach dem ewigen Leben. Wenn man sich interessante Bilder anschauen will, geht man eigentlich ins Museum. Das wäre der einzige Grund, sich den Film reinzuziehen. Die drei renommierten Hauptdarsteller bemühen sich, aber mehr ist halt nicht drin. Die süße Rachel Weisz kommt mit einem Gesichtsausdruck aus, dagegen braucht der ansonsten nette Hugh Jackman schon zwei: kämpferisch herrisch und mit offenen Augen staunen, und Ellen Burstyn irrlichtert etwas planlos umher. Wenn man den Fernseher noch zu so später Stunde laufen lässt, kann der Film das Kaminfeuer als Endlosschleife schön ersetzen.

  • Etwas zu komplex - Teil 1
    Wieso sollte man sich einen komplizierten 99Minuten Film angucken wo Darren Aronofsky, einst gefeierter Regisseur einen Film macht, der so wirkt wie ¿Apocalypto¿ meets ¿El Topo¿, wo die Story sich über 1.000 Jahre erstreckt, wo es schöne interessante Bilder gibt. Den Film ¿Pi¿ hat er gemacht, ja der geht ja noch, viel zu kompliziert, und dann sieht man z.b. nach einer Szene aus dem Mittelalter, wo ein paar Kämpfe sind, dann ein Bißchen Universum, ein Mann in einer Kugel, ja irgendwie ist der Film komisch. Und wäre Robert Redford nicht mit seinem Sundance Filmfestival wo Leute Filme zeigen die wenig Geld haben und ne blöde Idee, die sie als super verkaufen, wäre Darren weiterhin so bekannt wie mein Gemüsehändler um die Ecke im Keller.

    Wie man den Film beschreiben könnte?

    Also da gibt es eine Menge Zeitebenen. E sind es glaube ich. Die Geschichte von 3 Männern wird so richtig Monumentalmässig gezeigt. Hugh Jackman spielt sie jeweils, und seine Geliebte ist Rachel Weisz. Zuerst ist da mal so ein Konquistador Hein aus Spanien. TOMAS heißt er. Der düst durch Südamerika, ich glaube es war eh 1535, im Dschungel und er will den Quell der Ewigen Jugend finden. Dann 21. Jahrhundert, 2035 oder so, TOMMY will eine Heilmethode entwickelten für seine an Krebs erkrankte Frau IZZY. Und im 26. Jahrhundert, 2.535, ist es eine Metaebene, die im Film weniger vorkommt als Ebene 2.

    Die Metaebene verbindet die Alte und neue Ebene. Aber nicht mit Super Kleber. Und jetzt wieder zurück zum Anfang des Filmes, Eine mysteriöse Kapsel mit einem Baum und einem glatzköpfigen Menschen (Hugh Jackman) darin, schwebt durch das Weltall. Ihr Ziel ist ein geheimnisvoller, sterbender Stern, der kurz vor seiner Explosion steht. Wenn der Stern stirbt, werden aus ihm 1000 neue Sterne entstehen. Der Mann in der Kapsel will in diese Explosion geraten, da er glaubt dass er und seine Frau, die in Gestalt des Baumes in der Kapsel schwebt dadurch wiedergeboren werden...

    Würgs Gequake von mir über den Film:

    Hätte damals Brad Pitt mehr Zeit gehabt, der Depp, und Darren mehr Geld, hätten die 2002 den Film längst gemacht und nicht 2006 und dann wäre der Film vielleicht noch besser geworden als mit Rachel Weisz und Hugh Jackman. Was mich stört, der Soundtrack, der soll esoterisch physisch klingen und soll den Film eine Spannung verleihen, aber leider ist er es nicht. Ne er wirkt eher überbordend. Dann stört mich das der Film viel zu kompliziert war und auch die Story viel zu übertrieben und ja man muss immer soooooo viel nachdenken. Ich hasse es ohne einen Gedankendolmetscher komplizierte Filme zu sehen. Meine Alte, die habe ich gequält, während und nach dem Film, jetzt habe ich ein schönes Souvenir von ihr. 5 Finger, ein Abdruck, ich brauche wohl kein Branding mehr, brennt auch so schön.

    Also in dem Film geht¿s um Liebe. Ich glaube der Film ist eine Vor und Zwischenstory von ¿2001¿ und da ja heut zu Tage viel Mainstream im Kino läuft ist der Film sicher so was wie ein Schönheitssalonbesuch für Leute die gerne komplizierte der Esoterik und des komplizierten nahegehende Filme sehen. Und das alles für 35 statt 75 Mille. Tja die 2 Hauptdarsteller die Ihre Sache gut machen in einem Film mit schönen Aufnahmen verlangen weniger Geld als Pitt und Blanchett.

    Wenn ich vorspule, man versteht ja den Film mit 100 Fragen ja der Film spielt in der Gegenwart. Die Südamerikastory, jetzt Spoiler, ist eine Geschichte die seine Frau geschrieben hat, damit er sich mit dem ewigen Leben beschäftigt die Story in der Zukunft ist einfach nur ein Sinnbild für eine Suche ohne Erfolg. Tja und das Ende? Ja das ist kompliziert, aber am besten selber ansehen. Ich finde der Film ist viel zu kompliziert dargestellt und viel zu viel muss man nachdenken für ein Thema das nett ist, Liebe, Sterben, Ewiges Leben, aber das ein bißchen blöd und kompliziert eben umgesetzt wurde.

    Re:Etwas zu komplex - Teil 1
    nach dem lesen deines ersten absatzes im ersten teil bin ich schon ausgestiegen .... ist kein film für jederman --- aber mit abstand der beste film dieses jahres!!!

    es ist ein meisterwerk in bild und ton und die geschichte ist nicht zu verachten.
    ein film für menschen mit phantasie und gehobenen ansprüchen sowie etwas intelligenz.

    Schnarck, Gähn - Teil 2
    Guatemala, Queensland, ja das sind Drehorte gell, ja merkt man, und noch was, der Film hat 25 % seines Budgets nur eingespielt. Was positiv zu erwähnen ist, Technik, Ton, Kamera, die Schauspieler, alles passt perfekt in einer eben langweiligen komplizierten Story zusammen, und das ist es eben, wegen ein paar guten Punkten kann ich dem Film keine gute Wertung geben, mir war er zu kompliziert, Freundin hat sich geärgert, ich habe Bekanntschaft mit Ihrer Hand gemach, ich stehe lieber auf Bruckheimer Verfilmungen, die sind cooler.

    Ich finde das der Film recht mutig ist, aber wieso ist er so umgesetzt das man dauernd nachdenken muss um was es geht, das ist ja ein Käse. Das gefällt mir nicht. Den Film könnte man glaube ich verstehen wenn man 8 Kg LSD zu sich genommen hat mit einem Extasy Cocktail aus menschlichem Blut und Wodka. Die 3 Storys im Film wirken nicht so wie es die Auflösung meint, die es fast nicht gibt, einige wenige blutige Szenen sind zu sehen, ja und ein paar nette Weltraumbilder.

    62,88 von 100

  • Ein abstrakter Traum!
    Es geht darum, dass dem Hauptdarsteller bewusst wird, dass es Reinkarnation gibt. Er ist Arzt und seine Freundin Krebskrank. Im Früheren Leben und davon gibt es nur eines, war er Konkiskador und sie die spanische Königin. Auf der dritten Ebene ist er schon ein erleuchteter Buddha. Hier wird zuviel mit ganz falschem Hintergrund vermischt. Trotzdem freut es, dass im Film einmal esoterische und spirituelle Themen aufgegriffen werden.

    Re:Ein abstrakter Traum!
    Ok, Mathias, Du hast den Film offensichtlich nicht verstanden! Der einzige wahre Handlungsstrang ist der in der Gegenwart, wo er Wissenschaftler ist, dessen Frau sterbenskrank ist.
    Die Conquistador-Geschichte ist ein Buch, welches die Frau geschrieben hat, sie lässt bewußt das letzte Kapitel für ihn zum fertig schreiben (mal abgesehen davon, daß sie weiß, daß sie bald sterben wird und keine Zeit hat das Buch zu Ende zu bringen), damit er sich mit der Materie "ewiges Leben" aus einer anderen Perspektive auseinandersetzen muss.
    Offensichtlich kommt er ja nicht damit zurecht daß seine Frau sterbenskrank ist und sucht verzweifelt nach einer Heilmethode, die sie rettet. Das ganze auf Kosten der Ehe, da er die Zeit lieber im Labor verbringt, als sie mit ihr zu geniessen.
    Diese verbissene Suche wird symbolisiert in dem dritten eher surrealen Handlungsstrang mit der Seifenblase in der er ganz einsam im All schwebt auf der Suche nach diesem Nebula. Sie wiederrum wird durch den Baum symbolisiert.
    Als er dann das Buch mit dem (wirklich genialen) Ende versieht, daß es wohl kein ewiges Leben gibt, sieht er ein, daß es eine verlorene Suche ist, er seine Frau loslassen soll und selbst wieder zu leben anfangen, anstatt den Rest seines Leben nach etwas su suchen, was es defakto nicht gibt.

    Re:Ein abstrakter Traum!
    Hmm, ich hab den Film anders verstanden. Ich hab es schon so verstanden, dass die zwei Handlungsstränge, die nicht in der Gegenwart stattfinden, Metaphern sind für die Haltung, die die zwei Figuren dem Leben und dem Tod oder der Vergänglichkeit entgegenbringen. Hab einmal gelesen, dass es ein uralter Topos ist, dass die Frau sich der Erde und der Mann sich dem Himmel zuwendet. So fragwürdig das klingt, könnte das aber vielleicht ein Gedanke gewesen sein, der den Film beeinflusst hat. Vielleicht geht es auch um die Auffassung dessen, was Unendlichkeit bedeutet. Während sie einen Naturkreislauf vorsieht, sitzt er in seiner Gedankenwelt in einer gläsernen Kugel und rast durch das Universum. Er kapselt sich ab und nichts passiert. Nur die Vergangenheit in Form von Erinnerungen. So hab ichs verstanden, irgendwie so.
    Jedenfalls hast Du recht: Der Film ist überladen mit zum Teil esoterischer Symbolik. Dennoch hat mich die Geschichte sehr ergriffen. Schön poetisch. Außerdem ist der Film unglaublich bildgewaltig. Feines Kino. Ich warne davor, ihn zu Hause anzusehen. Der Film ist eine wirklich gute Gelegenheit, mal wieder ins Kino zu gehen. Vielleicht die Beste der letzten Jahren.


  • visuell schön und originell, von der message her wesentlich abstrakter als die vorgänger filme. auf jedenfall sehenswert!