The New World (2005)

 USA 2005
Drama, Romanze, Abenteuer 03.03.2006 135 min.
6.70
film.at poster

Mit "The New World" erzählt Filmemacher Terrence Malick seine sehr persönliche, bildgewaltige und poetische Version der klassischen amerikanischen Pocahontas-Legende.

Im frühen 17. Jahrhundert machen sich britische Entdecker auf die Reise nach Nordamerika. In der Kolonie Virginia kommt es zum ersten Zusammentreffen der europäischen und amerikanisch-indianischen Kultur.

Captain John Smith (Colin Farrell) und Pocahontas (Q'orianka Kilcher), eine Prinzessin der Powhatan-Indianer, verlieben sich ineinander. Doch der anfänglichen Harmonie stehen die gegensätzlichen Traditionen beider Kulturen gegenüber - unaufhaltsame Kräfte auf beiden Seiten sorgen dafür, dass nicht nur die Liebe der beiden zum Scheitern verurteilt ist...

Details

Colin Farell, Christian Bale, Q'orianka Kilcher, Christopher Plummer, August Schellenberg, u.a.
Terrence Malick
Terrence Malick
Warner Bros.

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Viel Schatten und wenig Licht
    Der Regisseur Terrence Malick wurde unter Insidern ja nach seinem eindrucksvollen Kriegsfilm als Geheimtipp gehandelt. Er liefert auch hier wieder gute Kampfszenen und eindrucksvolle Landschaftsbilder ab. Auch gewisse ungewöhnliche Einstellungen tragen seine Handschrift. Aber dann so ein Plot: Pocahontas-Aufguss für Unentschlossene. Und wenn sich die ersten Siedler so dämlich und faul angestellt hätten, wäre der Kontinent nie von Europäern besiedelt worden.
    Colin Farrell schreitet oft wortlos umher und blickt düster-skeptisch drein – die Stirn in Runzeln. Dazu begleitet ein Musik-Gulasch die Handlung bis zur Schmerzgrenze des Erträglichen. Und dann noch der Schluss! Zurück in “The Old World“ bekennt sich die süße Maus zu dem Mann, der doch eigentlich zweite Wahl war. Da lob’ ich mir doch die Fassung mit Gérard Depardieu, in der dieser 1492 das Paradies erobert hat.

  • Sehr Guter Film
    Endlich wieder mal ein Film, der ohne grossartige Effekte auskommt und eine wunderschön, traurige Geschichte erzählt. Wer die bisherigen Terrence Malick Filme mochte, wird diesen genauso mögen. Er zieht sich zwar vereinzelt in die Länge, dies fällt aber nicht weiter ins Gewicht. Viele lange Einstellungen und Naturaufnahmen kombiniert mit schöner Musik.
    Kann ich an all jene weiter empfehlen, die intelligente Filme mögen.