The Pervert's Guide to Cinema

 GB/A/NL 2006
Dokumentation 120 min.
film.at poster

Sind Filme nicht voller psychologischer Zeichen, voller Freud'scher Versprecher? Stellen die außergewöhnlichen Geschichten des Kinos, seine surrealen Bilder und sentimentalen Reisen nicht vielleicht einen Schlüssel zu unseren inneren Welten dar? Sophie Fiennes' The Pervert's Guide to Cinema ist eine Abenteuerreise mit dem slowenischen Philosophen und Psychoanalytiker Slavoj Zizek durch seine Filmanalyse der etwas anderen Art: Zizek ermöglicht uns überraschende Einblicke in die Welt des Films und die Natur des menschlichen Bewusstseins. Mit seinen provokativen, einfallsreichen und oft komischen Beobachtungen über das Kino, von Hitchcocks Vertigo bis Lucas' Star Wars, betreibt Zizek nicht nur auf seine besondere Art Filmanalyse, sondern macht auch Philosophie unterhaltsam. Slavoj Zizek, der mit seinen filmpublizistischen Arbeiten («Die Furcht vor echten Tränen. Krzysztof Kieslowski und die Nahtstelle», «Was Sie immer schon über Lacan wissen wollten und Hitchcock nie zu fragen wagten») im Grenzbereich zwischen Philosophie und Psychoanalyse einige Popularität erlangt hat, wird gerne als «wild man of theory» bezeichnet. Dies trifft wahrscheinlich auch zu, wenn er behauptet, dass er ein wirklich komplexes psychoanalytisches Konzept nur verstehen könne, indem er es in den «inhärenten Schwachsinn der Populärkultur übersetzt».

(Text: Viennale 2006)

Details

Slavoj Zizek
Sophie Fiennes
Brian Eno
Remko Schnorr
Sophie Fiennes, Slavoj Zizek

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • {{{ SELECTION }}}
    Das klingt nach einer Doku nach meinem Geschmack ;o)
    Es gehört zu meinen "guilty pleasures", den fantastischen Film (was bitteschön nicht "Fantasy"-Kitsch meint!) angelegentlich außerordentlich zu schätzen.

    Umso freundlicher von der Viennale, nicht nur den Stoff zu liefern (u.a. "Gue Mool", "Masters of Horror", jeweils im Wochenend-Spätprogramm), sondern auch die filmtheoretische Unterfütterung in Form dieses dokumantarischen Meilensteins:
    Der Philosoph und Psychoanalytiker Slavoj Zizek analysiert Chaplin, Hitchcock, Tarkowskij, Lucas (!) und den Rest...

    Not to be missed.