The Tree of Life

 USA 2011
Drama, Fantasy 17.06.2011 138 min.
6.70
The Tree of Life

Die Geschichte des Films, den man auch als Hymne ans Leben bezeichnen könnte, zeichnet die Entwicklung des elfjährigen Jack nach - einer von drei Brüdern in einer zentraltexanischen Kleinstadt Mitte der 50er Jahre.

Jack wächst in den 50er-Jahren im mittleren Westen der USA als ältester von drei Brüdern auf. Vordergründig scheint die Welt in Ordnung. Alles geht seinen gewohnten Gang, jeder hat seinen Platz in der Gesellschaft. Der sonntägliche Kirchgang gehört ebenso zum festen Ritual wie die gemeinsamen Mahlzeiten im Kreis der Familie. Aber der kleine Jack sieht die Risse in der Fassade. Wie seine Mutter (Jessica Chastain) hat er die Fähigkeit, mit der Seele zu sehen und dadurch Liebe und Empathie zu entwickeln. Sein Vater (Brad Pitt) hingegen predigt dem Kind, unnachgiebig für die eigenen Interessen zu kämpfen. Er will ihn stärken für das "richtige, feindliche Leben".
Jack ist hin- und hergerissen zwischen seinen Eltern und ihren Idealen. Als er im Laufe seiner Kindheit mit Krankheit, Leid und Tod konfrontiert wird, verdüstert sich seine heile Kinderwelt und erscheint ihm immer mehr als undurchdringliches Labyrinth. In der modernen Welt fühlt sich der erwachsene Jack (Sean Penn) als verlorene Seele, ständig auf der Suche nach dem großen Plan, der im Wandel der Zeit unveränderbar bleibt und in dem jeder seinen festen Platz hat. Ein tiefgreifendes Ereignis führt ihn schließlich zu einer wunderbaren Erkenntnis...

Terrence Malick begründete seinen Ruf als Filmemacher mit weithin bewunderten Porträts menschlicher Extremsituationen. Jetzt entfaltet er seine einzigartige Perspektive in THE TREE OF LIFE, einer River Road-Produktion mit Brad Pitt, Sean Penn und Jessica Chastain, die bei den Filmfestspielen von Cannes 2011 ihre Weltpremiere feiert.

Details

Brad Pitt, Sean Penn, Jessica Chastain, Fiona Shaw, Joanna Going, Kari Matchett
Terrence Malick
Alexandre Desplat
Emmanuel Lubezki
Terrence Malick
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Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Toter Lebensbaum
    Auch wenn man der sonderbaren Aufforderung zur Entscheidung für den ‘Weg der Natur‘ oder den ‘der Gnade‘ nicht Folge leistet, bleiben die Blätter an diesem Lebensbaum voller Fragezeichen. Allein die Bilder sind beeindruckend, die Handlung selbst bleibt etwas kryptisch und die nicht enden wollenden Choräle nähern sich wie ein Schraubstock der akustische Folter. Man ahnt Tod und sieht viel Trauer und Tränen. Es gibt jede Menge abgedroschene Gemeinplätze wie ‘Du musst jetzt stark sein‘, ‘Das Leben geht weiter‘ oder ‘Nichts bleibt so wie es ist‘.
    Und schon überwältigen den Zuschauer Astralnebel, Wolkengewaber, Feuersbrünste, Vulkanausbrüche und andere Naturschauspiele und vervielfachen die Fragezeichen auf den Blättern dieses Lebensbaumes.
    Man versucht sich seinen eigenen Reim auf das Geschehen zu machen: Geburt, Taufe, erste Schritte ins Leben…Unterlegte Gebete helfen auch nicht weiter. Sean Penn agiert etwas orientierungslos.
    Vater O’Brien (Brad Pitt), der hier andauernd mit vorgestelltem Unterkiefer wohl besonders einfältig und brutal schauen muss, pflanzt einen Baum um Halloween zur Musik von Smetanas ‘Moldau‘. Er pflegt einen autoritären Erziehungsstil mit viel Körperkontakt. Auch Prügel gehören dazu.
    Es bleibt ein Lehrfilm über Erziehungsfragen. Er bietet eine anschauliche Vielfalt als Diskussionsgrundlage, wobei die Religion als Leitfaden dient, bis hin zu den letzten Worten ‘Tue anderen Gutes! Staune! Hoffe!‘ Man vergaß zu ergänzen ‘und vergiss!‘ K.V. den Film kannste vergessen.

  • Sorry
    Teil 1: jemand stirbt, alle sind traurig.
    Teil 2: Sean Penn geht in einem modernen Wolkenkratzer herum.
    Teil 3: schöne Bilder vom Hubble-Teleskop und von der DVD "Planet Erde". Ein Dino steigt einem anderen auf den Kopf, geht aber dann weg.
    Teil 4 (der längste): Brad Pitt erzieht seine 3 Buben sehr streng und ist auch nicht immer lieb zu seiner Frau. Die Buben mögen ihn daher nicht sehr.
    Teil 5: schöne Bilder vom Hubble-Teleskop und von der DVD "Planet Erde", dazu ein paar Animationen vom Weltraum und von einigen Planeten.
    Teil 6: Sean Penn geht in einem modernen Wolkenkratzer herum, bzw. geht am Strand spazieren, wo auch viele andere Menschen sind.
    Aus.
    Mehr ist nicht - ich schwöre!
    Mag sein daß ich für sowas Esoterisches zu einfach gestrickt bin, ich weiß es nicht. Jedenfalls kann ich mit diesem Film nichts anfangen, sorry.

    Re:Sorry
    danke für die treffende zusammenfassung. oder wie mein begleiter ebenfalls sehr passend formuliert hat: epischer schwachsinn.

    wenn anschauen, dann idealerweise unter zuhilfenahme von viel gutem rotwein an einem verdammt verregneten sonntag nachmittag.