Théo & Hugo

Théo et Hugo dans le même bateau

F, 2016

DramaRomanze

Min.97

Eines „der“ Highlights der Berlinale 2016, restlos ausverkaufte Vorstellung im (riesigen) Kino International und wohl eine der gewagtesten Eröffnungsszenen des queeren Kinos seit langem – die Rede ist von Théo & Hugo, dem neuen (Liebes-)Film von Olivier Ducastel und Jacques Martineau.
In einem Sex-Club treffen die Körper von Théo und Hugo aufeinander. Sie tauschen sich aus, verschwimmen in der Unschärfe eines hemmungslosen Verlangens, nehmen im Wechsel ihrer Blicke Gestalt an, um sich erneut zu erkunden und zu verlieren. Wenige Momente später zieht es die beiden jungen Männer nach draußen. Gemeinsam lassen sie sich durch die leergefegten Straßen des nächtlichen Paris treiben. Unvermittelt werden sie hier mit einer Realität konfrontiert, die ihre Freiheit und Ziellosigkeit aushebelt und jedem weiteren Schritt eine Ratlosigkeit von existenziellem Ausmaß verleiht: Möchten sie mehr voneinander erfahren? Wird Vertrauen belohnt werden? Was erwartet sie?
Mit meisterhaftem Feingefühl lassen Olivier Ducastel und Jacques Martineau uns daran teilhaben, wie zwei Männer in einer tiefen gegenseitigen Verunsicherung stranden und dennoch nach Nähe suchen. Ihre beiden Hauptdarsteller verzaubern mit großem Einfühlungsvermögen und umwerfendem Charme. Auch die Berliner Zeitung war nach der Premiere des Films auf der Berlinale begeistert und schrieb über die bereits berüchtigte Eröffnungssequenz: „Im orange-roten Licht eines Sex-Clubs, pulsierender Sound, die Körper ineinander verschlungen – und dazwischen auf einmal ein Blickwechsel, und man weiß sofort – da verlieben sich zwei.“ Das Wunder des Films ist, was folgt: eine berührende Liebesgeschichte, „die unglaublich zart ist, hingebungsvoll, voller Wärme, Vertrauen und Loyalität“.

IMDb: 6.5

  • Schauspieler:Geoffrey Couet, François Nambot, Mario Fanfani, Bastien Gabriel, Miguel Ferreira

  • Regie:Olivier Ducastel, Jacques Martineau

  • Kamera:Manuel Marmier

  • Autor:Olivier Ducastel, Jacques Martineau

  • Musik:Karelle Kuntur

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