Till Eulenspiegel (2003)

 D 2003
Animation 26.09.2003 
film.at poster

Sehr freie Zeichentrickadaption des populären Stoffes um den anarchischen Clown.

Till Eulenspiegel will in Boomstadt seinen Großvater Marcus besuchen. Doch als er nach Überlistung der Torwachen in der Stadt anlangt, ist Opa verschwunden. Auf der Suche nach ihm wird der clevere Schelm in eine handfeste Palast-Intrige verwickelt, lernt die Liebe in Gestalt der Bürgermeistertochter Nele kennen und muss drei Aufgaben, die ihm der Magische Spiegel stellt, lösen.

Details

Mit den deutschen Stimmen von Veronika Ferres, Mario Adorf, Rick Kavanian, Christian Tramitz u.a.
Eberhard Junkersdorf

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

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User Kritiken

  • habe schon lustigere Filme gesehen die mehr Sinn gemacht haben
    Till Eulenspiegel


    Wenn 500 Leute, 2 Jahre lange eine Geschichte um 15 Millionen ¿ zeichnen, und dabei 82 Min. Film verwenden für eine sehr bekannte Geschichte, muss doch was dran sein oder?

    Also TILL ist ein richtiger Schelm. Er will unbedingt in die Stadt Boomstadt, dort will er seinen Onkel besuchen. Sein Großvater ist ein Zauberer, heute wäre er sicher so was wie Apotheker geworden, aber damals war die Zeit eben etwas zauberlicher, und so ist er anhand des Mischens eines falschen Zaubertrankes einfach verschwunden, seine Eule CORNELIUS hat ihm, MARCUS, das falsche Fläschchen gereicht und aus dem Trank, der TILL zu einem guten TILL machen soll wurde ein Verschwindibuszauberer, gut für einige heutigen Politiker.

    Natürlich kommt TILL nicht in die Stadt, er hat keine 2 Taler, aber die besorgt er, indem er sich als Arzt verkleidet und dem Wachdienst vorspielt er sei sehr krank, und nur 26 Zwiebeln könnten ihm helfen, doch kurz nach der Passage hält man ihm wieder auf, der Gehilfe des Bürgermeisters ist da und lässt ihn nicht rein, er ist auch so ein Geldeintreiber. Die Städte damals sind sicher alle in Geld geschwommen, keiner ließ wen umsonst rein, doch TILL weiß sich zu helfen und schafft es sogar.

    NELE die Tochter vom Bürgermeister hat eine goldene Eieruhr mit Spielfigurfunktion entworfen, die sie dem kleinen König zum Geschenk machen will und TILL sieht sie und verliebt sich natürlich in sie. Er hässlich und ungehobelt, und ein richtiger Unruhiger Mensch verliebt sich in eine Frau von Stand.

    Aber das Ei geht verloren und König RUPERT bekommt ein echtes Ei, ein Entenei, und ist ganz fasziniert von der kleinen Ente DUCKY. Seine Tante KATHARINA will Königin werden und ist böse, und Ihr Freund und Liebhaber General PICKELHAUBER hilft Ihr den Thron zu bekommen.

    Dann gibt es noch einen rätselhaften Spiegel der TILL sagt das MARCUS in 2 Tagen tot ist, wenn er nicht 3 wichtige Aufgaben zu erledigen hat, auch ein Rätsel, das muss aber TILL selbst rausfinden.

    In der Zwischenzeit verhindert NELE das TILL verhaftet wird, sie begibt sich mit ihm auf die Suche nach MARCUS und beide landen mit CORNELIUS in den Armen von Dr. TODD und seiner Knochenarmee.
    Durch Zufall treffen sie auf RUPERT und DUCKY und merken was von der Intrige von KATHARINA und sehen das RUPERT in Lebensgefahr steckt.

    Und das ganze soll eine spannende Zeichentricküberraschung sein, in Wirklichkeit etwas langweilig gedreht. Leider, denn die Story hätte viel mehr geboten. Die Zeichnungen sind nett, aber leider etwas übertrieben kindisch verlustigend, anstatt detailgetreu gezeichnet. Das hat mich gestört. Die Figuren sind gut getroffen, allerdings die Dialoge sind etwas dumm und vieles passiert in dem Film was mir nicht nur unlogisch sondern auch unrealistisch erscheint. Wo was zu lachen sein soll, war nicht viel zu lachen, sondern es waren einfach übertriebene, verarmerikanisierte Dialoge, die einfach übertrieben und unnötig sind. Die Figur der NELE ist gut und liebevoll getroffen, aber anstatt einen reizenden Charme reinzuzeichnen, wurde einfach eine Überraschungseiergeschichte gezeichnet. MARCUS sieht aus wie der Doc in Zurück in die Zukunft. Die Zeichnungen sind schön, vor allem sehr bunt, doch aus der Kindergeschichte von Erich Kästner wurde nicht unbedingt was gemacht das der Kinderbuchgeschichte gerecht wird, sondern einfach eine verhunzte, verkindlichte Geschichte, die etwas dämlich war, und viel zu kurz, und übertrieben, in dem ganzen Herumgehopse des Filmes. Till im Buch war viel netter und lustiger als der ganze Film, schön war es dennoch mal was nicht von Disney zu sehen.

    Ein Film für Zeichentrickfanatiker, gestresste Eltern die vor Weihnachten Ihre Kinder endlich los werden wollen, und Erwachsene die Erich Kästner Bücher mögen, und sich beschämend ansehen wollen was die Filmindustrie daraus macht.

    60 von 100

  • bleiben lassen
    ein wirklich deutscher, langweiliger kinderfilm.
    die zeit ist mit den kindern besser zu nützen als
    in diesem film herumzusitzen.