Timeline

 USA 2003
Fantasy, Thriller 115 min.
5.60
Timeline

Vier Archäologiestudenten reisen mit einer Zeitreisemaschine in die Zeit der Ritterkriege.

Eine Gruppe junger Archäologen unter Leitung des Historikers Professor Johnston (Billy Connolly) arbeitet an einer Ausgrabungsstätte im französischen La Roque, wo im 14. Jahrhundert der Hundertjährige Krieg zwischen England und Frankreich tobte. Während einer Ausgrabung findet das Team unerwartet die Brille des Professors in einer unterirdischen Kammer, die seit Hunderten von Jahren verschlossen war. Der Professor selbst ist angeblich in New Mexico bei den Geldgebern des Forschungsprojektes. Sein Sohn Chris (Paul Walker) wendet sich daraufhin an die Sponsoren und muss mit Erschrecken feststellen, dass sein Vater mit einer kuriosen Maschine, der bahnbrechenden Erfindung des Forschers Doniger (David Thewlis), direkt ins Jahr 1357 befördert wurde und dort offensichtlich in Schwierigkeiten steckt. Ohne lange zu überlegen, beschließen Chris sowie seine Freunde Kate (Frances O'Connor) und Marek (Gerard Butler) mit einem kleinen Team ins Mittelalter zu reisen, um den Vater zurückzuholen.

Der Trip wird allerdings zu einer Forschungsreise der besonderen Art. Chris und seine Begleiter geraten mitten in die Vorbereitungen der alles entscheidenden Schlacht um La Roque zwischen den Franzosen und ihren englischen Besatzern. Von nun an gilt es nicht nur den Professor in einem Wettlauf gegen die Zeit zu finden, sondern auch um das eigene Überleben zu kämpfen. Ihr historisches Wissen verschafft ihnen einen gewissen Vorteil. Aber sie müssen feststellen, dass es nicht einfach ist, das Ziel zu erreichen, ohne dabei den Lauf der Geschichte zu verändern...

Details

Paul Walker, Frances O´Connor, Gerard Butler, Billy Connolly, David Thewlis, u.a.
Richard Donner
Brian Tyler
Caleb Deschanel
Romanvorlage: Michael Crichton
Concorde Film

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

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User Kritiken

  • Ganz OK
    Der Film ist sicher nicht was weiß ich wie großartig, allerdings auch auf keinen Fall schlecht. Ich habe das Buch gelesen und bin deshalb mit einer gewissen Erwartungshaltung in den Film gegangen. Im Gegensatz zu martl muss ich sagen, dass das Buch um Einiges besser ist, als der Film, was ja aber meistens der Fall ist.
    Die filmtechnisch notwendigen Änderungen in der Geschichte waren aber überraschender Weise nicht sonderlich störend. Natürlich fielen für die Qualität der Geschichte wichtige Szenen der Film-Schere zum Opfer. Allein die Theorie mit den Paralleluniversen auf Grund der Quanteneigenschaften, welche im Buch im Stiel von "Jurassic Park" (DNA der Dinos gefunden, klonen, blabla), mit 3 Seiten Quellenangaben und Verweisen auf Sachbücher, beschrieben und für den Laien verständlich gemacht wurde - und welche das Reisen in die "Vergangenheit" erst ermöglichte - wurde aufs (un)wesentlichste gekürzt. Ein paar weitere Szenen wurden leider ebenfalls nicht verfilmt, was aber durch die gute und spannende Inszenierung der übrigen (Haupt-)Handlung, welche zwar kompakt und abwechslungsreich aber dennoch ausführlich genug umgesetzt wurde, um halbwegs glaubwürdig und nachvollziehbar zu bleiben, wett gemacht werden konnte.
    Auch das Flair ist sehr stimmig, gerade weil auf Computer animierte Angreifer und Spezial-Effekte verzichtet wurde und alle Explosionen und Brände, sowie Katapulte und sonstiges Belagerungsgerät, so aussahen und funktionierten, wie sie auch wirklich aussahen und funktionierten... ; ]
    Meine Empfehlung: Jeder, der fantastische Geschichten mag und vielleicht auch das Mittelalter packend findet, sollte ruhig das Geld für die Kinokarte riskieren. Wenn der Film gefallen hat, sollte man jedoch unbedingt auch das Buch lesen, um hinter alle Geheimnisse, Intrigen, Hintergründe und Abenteuer, aber auch Eigenheiten der authentisch wirkenden und gut beschriebenen Charaktere und deren Absichten zu kommen.

  • immerhin besser als das buch
    nach den niederschmetternden kritiken und der ziemlich mittelmäßigen romanvorlage von micheal crichton habe ich mir von diesem film nicht allzu viel erwartet. aber ich muss sagen, so schlecht wie alle behaupten ist er wirklich nicht.

    klar, die geschichte ist null-acht-fünfzehn und die hauptcharaktere tun nicht recht viel mehr als schreien, heulen und blöde jokes machen, aber das mittelalterliche frankreich und vorallem die finale schlacht bei der festung la roque wirken realistisch und authentisch. wer jedoch auf coole effekte steht, kann sich timeline sparen. hier sieht keine actionsequenz aus, als ob sie aus dem computer stammen.

    und jetzt noch an alle, die das buch gelesen haben und es genauso unglaubwürdig, übertrieben und hektisch fanden wie ich: die handlung im film ist zum teil völlig anders. das macht ihn in vieler hinsicht besser. nur, dass die filmmacher den besten teil des buches, in dem sich chris und marek ins turniergetümmel stürzen, dem zuschauer unterschlagen haben, find ich schade...

  • vergeudete zeit
    obwohl ich ein fan von "zeitreise"-filmen bin, muß ich sagen, dass dieser film einfach schlecht ist. die ersten 15 minuten waren noch ok, aber je länger er dauerte desto lächerlicher wurde er. viel mühe hat man sich bei der geschichte wirklich nicht gegeben...