Tödliches Vertrauen

 USA 2001

Domestic Disturbance

Thriller, Krimi 89 min.
5.50
Tödliches Vertrauen

Der neue Mann seiner Mutter wird für einen 12-jährigen zur tödlichen Bedrohung. Da kann nur noch sein Vater helfen...

Frank Morrison (John Travolta) hat nach der Scheidung von Susan (Teri Polo) keine Familie mehr. Seine Ex-Frau und der gemeinsame 12-jährige Sohn Danny (Matt O'Leary) leben jetzt mit Susans neuem Ehemann Rick Barnes (Vince Vaughn) unter einem Dach. Danny, der sich gern Lügengeschichten ausdenkt, behauptet, dass sein Stiefvater ein Mörder ist. Aber der Einzige, der ihm glaubt, ist Frank. Danny fürchtet sich vor dem Stiefvater und vertraut nur noch Frank. Und der ist bereit, alles zu tun, damit seinem Sohn nichts zustößt.

Details

John Travolta, Vince Vaughn, Teri Polo, Matthew O'Leary, Steve Buscemi, Jim Meskimen, James Lashly, u.a.
Harold Becker
Jerry Goldsmith
Michael Seresin
Lewis Colick, William S. Comanor, Gary Drucker

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken

  • BINGO - Diese Handlung hat es ca. schon 24.000 mal gegeben!
    Schade,dasse s einen J.Travolta Film gibt, der
    wie Ihr richtig erkannt habt, schlechter und
    vor allem noch langweiliger als Nasenbohren ist.

  • WER EINMAL LÜGT DEM GLAUBT MAN NICHT, ...
    ... auch wenn er mal die Wahrheit spricht!

    Ein Mann steht allein am Pier, sieht hinaus auf die Weite des Sees. In seinem Gesicht spiegelt sich die Frage, ob es Recht war, seinem Sohn, der durch sein wildes und ungezügeltes Auftreten bei den amtlichen Behörden und auch seinen Eltern in Ungnade gefallen ist, nicht zu glauben. Erst als es schon fast zu spät ist, stellt er auf eigene Faust Nachforschungen an und stößt dabei auf ein für seinen Sohn und seine Ex-Frau tödliches Geheimnis.

    Ein Film wie eine Mischung aus seichtem Familiendrama und 08/15-Thriller, durchzogen mit leiser satirischer Komik. Wenn die ersten Bilder über die Leinwand flimmern (so sehr der montierte Vorspann auch künstlerisch innovativ sein mag), erahnt niemand, wie das Ende aussehen wird. Die Geschichte beginnt mit einer Hochzeit und endet in einem immer wieder kehrenden Klischee.
    Nach 20 einerseits schauspielerisch guten, andererseits handlungstechnisch langwierigen Minuten wechselt von einem auf den anderen Moment das Genre (sehr leicht erkennbar durch den erstmaligen Einsatz von Musik, die leicht an einen Horrorfilm erinnern mag). In weiterer Folge wirkt die lieblose Handlung immer wieder schon mal dagewesen, es fehlen einfach neue Elemente.

    Die überaus prominente Darstellerriege (angeführt von John Travolta) kann nicht über die Durchschnittlichkeit hinweghelfen. Ihr Mimenspiel fasziniert und mag bewegen, doch sind die Schauspieler unter ihrem künstlerischen Wert verheizt worden (so wie Steve Buscemi, dessen minimalistischer Kurzauftritt sich einmal mehr hervorhebt). Vince Vaughn erinnert in seiner Rolle ein wenig an seine Darstellung des Norman Bates ("Psycho", 1998) und, obwohl wir alle wissen, dass John Travolta auch vermag, tragische Rollen zu spielen, so fehlt doch die Coolness und Gelassenheit seiner Bad-Guy-Rollen.

    Am Ende bleiben nur zwei kurz überraschende Szenen und der Einsatz der Baseballkeule. Ansonsten nichts als Rauch.

  • Nervenkitzel???
    Da ich noch nie von diesem Film gehört hatte, war ich nach dem Intro eigentlich guter Dinge.
    John Travolta und Steve Buscemi schienen eine interessante Kombination zu sein. Doch als nach 20 Minuten die erste Musik einsetzte begann eine Handlung die kaum vorhersehbarer hätte sein können. Da explodieren Holzboote, Leichen verbrennen ohne Spuren zu hinterlassen, Kameraschwenks wie man sie aus tausenden Thriller oder Horrorfilmen kennt. Bald beginnt man zu raten was als nächstes passiert und fast immer liegt man richtig. Die Überraschungen kann man an den Fingern eines einarmigen Pinguins abzählen. Diesen Film sollte man sich wirklich nur anschauen wenn man das ganze schon im Vorhinein als Satire dieses Genres ansieht.

  • Mental disturbance desjenigen, der diesen Film für die Sneak ausgesucht hat!!!
    Nach drei Wochen Sneak-Pause - feiertagsbedingt - war die Hoffnung groß, daß es zum Einstand etwas Bemerkenswertes gibt. Diese Hoffnung erledigt sich nach rund 20 Minuten. Was wie ein decent thriller mit einem interessanten Plotansatz beginnt, entpuppt sich hurtig als ein unausgereiftes und lächerliches "Werk" der seichtesten Kategorie. Keine Überraschungen, keine twists, kein Suspense. Der Plot ist so vorhersehbar wie Weihnachten - und selbst eine gute Besetzung kann den Film nicht retten, der vor Ungereimtheiten und Fehlern nur so strotzt. Rick entzündet das Benzin und merkt nicht, daß er selbst davon durchtränkt ist. Dann versorgt er seine Brandwunden - wohlweislich bei offener Tür, weil man daraus ja kein Geheimnis machen braucht. Man braucht forensische Experten, um festzustellen, daß irgendwo ein Mensch verbrannt wurde? Der Kleine kehrt in das Haus zurück, obwohl er weiß, daß der Stiefvater ein Killer ist? Er verriegelt gewissenhaft EINE Tür zu seinem Schlafzimmer, aber nicht die andere? Er benützt den Trick mit der Geldbörse, um seinen Vater zu warnen, obwohl es Telefone gibt? Dieser Film gehört ins hinterste Regal der Videotheken oder ins Nachmittagsprogramm, aber in kein Kino!