Töte Amigo

 I 1966

Quién Sabe?

Western 135 min.
7.20
Töte Amigo

Der amerikanische Söldner Bill versucht, den tumben Banditen und Revolutionär Chuncho für seine Zwecke einzuspannen.

Anfang des 20. Jahrhunderts: In Mexiko herrscht Revolution. Der Banditenführer El Chuncho will dem Revolutionsgeneral Elias Waffen verkaufen. Dass er vom Aufstand profitieren möchte, verrät er El Santo (Klaus Kinski), seinem zum Priester gewordenen Bruder, der von der Notwendigkeit einer anderen Gesellschaft überzeugt ist, nicht. Der von der Regierung gedungene US-Amerikaner Bill Tate findet das allerdings schnell heraus. Unter dem Vorwand, ebenfalls von der Polizei gesucht zu werden, überzeugt er die beiden, ihn mitzunehmen. Die Gier treibt ihn an selbst kaufen und andere verkaufen.

Nachdem Kinski in FÜR EINE HANDVOLL DOLLAR in einer Nebenrolle zu sehen war und seine Performance positiv auffiel, kamen alsbald Angebote für andere Italowestern. Mit TÖTE AMIGO wurde Kinski in Italien zu einem gefragten Darsteller und avancierte zu einem Star des Genres.

Details

Gian Maria Volonté, Lou Castel, Klaus Kinski, Martine Beswick, Jaime Fernández ua.
Damiano Damiani
Luis Enrique Bacalov Musikalische
Toni Secchi
Salvatore Laurani

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Der arme Revolutionär
    Hier nahm sich der politischer Regisseur Damiano Damiani die mexikanische Revolution zum Hintergrund der Handlung und schaffte eine äußerst unterhaltsame politische Parabel im Stil eines Italowestern. Es geht einerseits um viel Geld und andererseits um die Ideale der Revolution. Chuncho (großartig Gian Maria Volonté) der brutale Anführer von Freiheitskämpfern muss sich für das eine oder das andere entscheiden und sich außerdem mit einem undurchsichtigen amerikanischen (sic!) Gringo (supercool Lou Castel) auseinandersetzen. Diese Figur ist für die anhaltende Spannung verantwortlich, denn man ahnt, dass der etwas vorhat. Der Revolutionär muss abwägen zwischen Freundschaft und Dankbarkeit, zwischen Verrat seiner Ideale und dem Streben nach Reichtum. Mehrere ausweglose Situationen sind zu überstehen, bevor das überraschende aber durchaus ehrenwerte Ende kommt. Damianis Held widersteht den Verlockungen des Goldes auch wenn „leben manchmal schlimmer ist als sterben.“