Träum ruhig

 A 2011
Independent, Avantgarde 68 min.
film.at poster

Ein experimenteller Spielfilm über die Konstruktion von Persönlichkeiten, Erinnern und Vergessen.

Ein Budget von nur 2500 Euro, 2 Kameras, 30 semiprofessionelle MitarbeiterInnen und Laien, eineinhalb Jahre Produktionszeit und die Frage, ob man es damit schaffen kann, einen inhaltlich ansprechenden und ästhetisch unabhängigen Spielfilm zu produzieren. Die Antwort ist "Träum ruhig", ein experimenteller Spielfilm über die Konstruktion von Persönlichkeiten, Erinnern und Vergessen.

Im Mittelpunkt des Films stehen drei Personen, die alle auf ihre Weise eine neue Zukunft suchen, ohne ihre Vergangenheit abschließen zu können. Ein Mann wacht in einer Ruine auf, und erinnert sich nur an seinen letzten Traum. Eine Frau will neu anfangen und kann nicht vergessen was geschah. Ein Dritter belügt alle um sich und schließlich auch sich selbst, um seiner Vergangenheit zu entkommen. Der Film versucht durch verschiedene Stilmittel, sich deutlich vom Hollywood-Mainstream abzuheben, den das Produktionsteam bewusst nicht als Maßstab für "Träum ruhig" sehen möchte. Das Zentrum der Produktion war die Herausforderung, mit geringsten Mitteln eine Geschichte zu erzählen, die zum Nachdenken anregt und nicht nach 10 Minuten vorhersehbar geworden ist.

Details

Katharina Gruber, Martin Haider
Reinhold Michetschläger
David Liftinger
Reinhold Michetschläger

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