Trockenes Leben

 Brasilien 1963

Vidas Secas

Drama 103 min.
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Adaptiert von Gracillianno Ramos, nach seiner
gleichnamigen Novelle, erzählt Vidas Secas die Geschichte einer
Einwandererfamilie in den 40er Jahren.

Das Dasein als Wanderung, ohne Wandlungen, als Abfolge immer ähnlicher Opfer, so lange, bis nichts mehr zu geben bleibt. Fabiano und seine Familie, Landarbeiter, die die Dürre des Sertão vor sich her treibt, müssen wieder ihrer Wege ziehen, als alle Wasserlöcher ausgetrocknet sind. Sie finden ein scheinbar verlassenes Gehöft, die Regenzeit macht den Boden urbar und bringt so dessen Besitzer ins Haus. Sie werden seine Knechte, doch an einem Festtag scheint sich alles zum Besseren zu wenden. Zu Beginn, Anfang der 60er Jahre, bestach das Cinema Novo durch seinen rigorosen sozialen und spirituellen Realismus. Ihren ersten - und nur selten wieder erreichten - Höhepunkt fand diese Tendenz in der fast Bresson'schen Askese des frühen Nelson Pereira dos Santos, zerschossen von Momenten eines expressiven Naturalismus. Ein Klassiker der Moderne.

Details

Átila Iório, Maria Ribeiro, Jofre Soares, u.a.
Nelson Pereira dos Santos
Leonardo Alencar
Nelson Pereira dos Santos

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