Tropic Thunder

 USA 2008
Komödie, Action 19.09.2008 ab 12 107 min.
7.00
Tropic Thunder

Mit viel Humor und überdrehten Einfällen nimmt Ben Stiller in seiner Regiearbeit die Kollegen im Filmgeschäft - und sich selbst - aufs Korn.

Bei den Dreharbeiten zum Antikriegsfi lm ¿Tropic Thunder" in Südostasien geraten die Hauptdarsteller aus Versehen in einem echten Drogenkrieg. Ben Stiller spielt einen muskelbepackten Actionstar, der nach einem gefl oppten Ausfl ug ins Charakterfach wieder einen Erfolg braucht. Robert Downey Jr. geht als ernsthafter preisgekrönter Charakterdarsteller ins Rennen, der seine ursprünglich für einen Schwarzen geschriebene Rolle so ¿authentisch" umsetzten will, dass er sich dafür operativ einfärben lässt. Jack Black spielt einen Komiker, der in seinen Filmen hemmungslos mehrere Rollen übernimmt und vor keinem Pupswitz zurückschreckt. Als die Produktion den Geldhahn für ¿Tropic Thunder" zudreht, triff t der frustrierte Regisseur eine verhängnisvolle Entscheidung, die ihn kurz darauf buchstäblich den Kopf kostet. Er setzt die Macho-Primadonnen im Tal des Todes aus, um sie in ihren Rollen mit ¿versteckten' Kameras zu fi lmen. Doch während die betriebsblinden Hollywoodstars noch glauben, sie hätten es mit einem extrem realitätsnahen Dschungeldreh zu tun, fl iegen ihnen mitten im Dschungel längst echte Kugeln um die Ohren.

Ein politisch unkorrekter, unglaublich komischer Feldversuch, der eine aufgesetzte Truppe von Selbstdarstellern im Feuerhagel zusammenschweißt. Eine großangelegte Hollywood-Karikatur voll Action, Herz und ordentlich Augenzwinkern.

Details

Ben Stiller, Robert Downey Jr., Jack Black, Brandon T. Jackson, Jay Baruchel, Nick Nolte, Tom Cruise u.a.
Ben Stiller
Theodore Shapiro
John Toll
Ben Stiller, Justin Theroux, Etan Cohen
UPI
ab 12

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Tropischer Donner
    Zwei Dinge sind an diesem Film bemerkenswert: erstens die große Zahl an Promis, die zum Teil bis zu Unkenntlichkeit verfremdet worden sind, wodurch sie viel lockerer aufspielen können, weil ihnen kein Imageschaden droht, z.B. Tom Cruise. Den Regisseur Ben Stiller dagegen erkennt man sofort. Das Zweite ist der schmale Grat, auf dem dieser Film lange Zeit zwischen Klamauk und echtem Kriegsfilm hin und her wandelt, bis er sich letztendlich doch für ersteres entscheidet. Damit brechen aber auch alle Schleusen der Zurückhaltung und es kann frech, frivol und freizügig zur Sache gegangen werden. Es ist der ‘ultimative Film über den Vietnamkrieg‘, dem kein Denkmal gesetzt, sondern der mit deutlichem Touch ins Makabren auf Arm, Schippe oder anderes genommen wird.
    Hier wird ein Feuerwerk des vorsätzlichen Schwachsinns gezündet, das sich nicht scheut auch unterhalb der Gürtellinie bzw. in deren unterste Schublade zu greifen. Optisch gibt es diverse Anleihen bei den großen Vietnamfilmen wie Platoon oder Apokalypse Now.
    Als Preis würde ich dem Film den darin erwähnten ‘Schreienden Affen‘ für durchaus angemessen halten.

  • Witzig
    Der Film hat mir sehr gut gefallen. Besonders Tom Cruise war mehr als genial in seiner (Neben)Rolle.
    Ich hatte eigentlich erwartet hier wieder eine dieser 0815 Persiflagen alá "Scary Movie" oder noch schlimmer "Meine Frau die Spartaner und ich" zu sehen und wurde positiv überrascht. Selbstverständlich ist der Filme eigentlich an Streifen wie Rambo oder Platoon angelehnt, jedoch auf eine gute gemachte Art und Weise.
    Es wurden einge Lacher geliefert und mitanzusehen wie sich die Stars selbst auf die Schaufel nehmen machte das Ganze noch amüsanter.

  • naja so gut a wieder net - 1
    Handlung vom Film sofern es die gibt:

    Das Vietnamepos Tropic Thunder soll die Rückkehr für den Actionstar TUGG SPEEDMAN (Ben Stiller) bedeuten, dessen Karriere im Abschwung ist. Sein letzter Film wo er einen stark behinderten spielt ist absolut ein Flop geworden. Um einen Erfolg des Filmes sicherzustellen, wurden der fünfmalige Oscarpreistäger KIRK LAZARUS (Robert Downey Jr.), und der berühmte Komiker JEFF PORTNOY (Jack Black) der nur Furzfilme spielt, für den Film engagiert. Die Regie übernimmt der Brite DAMIEN COCKBURN nach dem Buch des Vietnamveterans FOUR LEAF TAYBACK (Nick Nolte). Als Anhänger von Method Acting hat LAZARUS seine Haut schwarz färben lassen, um einen afroamerikanischen Soldaten zu spielen. Und er hat auch ein großes Geheimnis zu verbergen dass dann rauskommt.

    Die Dreharbeiten gestalten sich für COCKBURN, kein Wunder denn sein Produzent LES GROSSMAN (Tom Cruise) der ein fluchendes Mistkerlchen ist dauernd schimpft und ihn beleidigt, als schwierig, da die Allüren seiner Stars die Produktionskosten in die Höhe treiben und er damit den Zorn eben von LES GROSSMAN auf sich zieht. Veteran und Autor FOUR LEAF TAYBACk gibt ihm den Rat, die Stars inmitten des Dschungels auszusetzen eh klar, wenn die Typen mehr Angst haben werden sie viel realistischer spielen als wenn sie so gut dauernd behandelt werden und zickig sind sie auch noch, und sie dort durch eine Hölle zu treiben, die von ihm und einem Special-Effects-Experten inszeniert wird. Die Schauspieler sollen dabei von versteckten Kameras gefilmt werden.

    Als der Regisseur die Stars aber in der Wildnis aussetzt, wird er selbst durch eine Mine getötet, in die er versehentlich tritt. TUGG SPEEDMAN, ein wahrer Idiot, glaubt, dies sei nur ein Trick und spielt seine Rolle weiter, Na Ja es steht ja alles auch so komischerweise im Skript, während die anderen Schauspieler zunehmend verunsichert sind und SPEEDMAN daraufhin alleine weiter ziehen lassen.

    Die Region wird von Drogenbanden kontrolliert, die SPEEDMAN gefangen nehmen. Der Anführer der Bande ist ein kleiner Junge namens TRAN, denn alle befinden sich auf einmal im goldenen Dreieck, der SPEEDMANS Film Simple Jack gesehen hat und ihn dafür am Leben lässt. 50 Millionen US $ will er für ihn und ja die Typen da im Drogenlabor lieben und verehren TUGG. Die Lösegeldforderungen seiner Drogenbande stoßen beim Studioboss auf taube Ohren, während SPEEDMANS Agent RICK PECK (Matthew McConaughey) sich Sorgen um seinen Schützling macht.

    Infos und Meinungen:

    Man nimmt das Grundgerüst von ¿Apocalypse Now¿ fügt ein bisschen von ¿Rambo 2¿ dazu, garniert mit ¿Missing in Action 2¿, dazu ein bisschen ¿Shoot em´up¿, ein paar Dinge von ¿Platoon¿ dazu, oft auch Effekte von ¿Der Soldat James Ryan¿ und fertig hat man eine Militärklamotte die nicht besser ist als die TV Serie von ¿Mash¿. Warum? Nun keine Ahnung, zu übertrieben, ja es war lustig als Ben Stiller den abgefetzten lustigen Kopf von seinem Regisseur auf dem Bajonett hat und aus dem Hals das Blut kostet und meint es ist Maisstärke mit rotem Saft und Farbe, aber die Blödheit der Typen na ich weiß nicht.

    Dann dazu der pigmentierte Kirk Lazarus, Robert Downey Jr., der früher nur in der Zeitung wegen Drogeneskapaden war, und hier eine nette Rolle spielt mehr nicht, die eigentlich kein schauspielerisches Talent erfordert, man sieht ihn wenig und als Weißer der aussieht wie ein Neger, einfach bescheuert. Nick Nolte war da noch am besten, der noch dazu 2 Überraschungen parat hat, die mich wirklich überraschten.

    Dann kommt noch dazu Jack Black, mit seinem Vorspann vor dem Film, einer von 3 Filmvorspännen als Jeff Potnoy, eben die Furzkanone, dass alles andere als lustig ist. Nicht mal annähernd lustig, einfach nur peinlich langweilig und ich frage mich wieso das lustig sein soll. Ja es erinnert mich an ¿Der Prinz von Zamunda¿, Eddie Murphy hat wie er 6 Rollen gespielt, aber dass sind auch schon alle Ähnlichkeiten.

    wenig gelacht - Teil 2
    Dann der Filmvorspann mit Ben Stiller, der mich an Arnold Schwarzenegger reagiert, und aussieht, dann mit einem Kind im Arm dann mit 2 Kindern im Arm, oh Meine Güte, hat Amerika so saublöde Filme nötig?

    Da sehe ich mir ¿Blair Witch Project¿ an, und weiß, dass die Amis einen Vogel haben, wenn sie den Film mögen aber hier im Film sind so viele blöden Elemente drinnen. Ja es waren wieder einige lustig, aber im ganzen hat mich der Film nicht vom Hocker gerissen, ich weiß nicht, er war nicht spannend genügend, die Dialoge waren nett, die Ähnlichkeit mit anderen Filmen waren da und gewollt, und sollten meiner Meinung nach ungewollt und absichtlich aussehen dann wäre es lustig, aber dass hier ist oft einfach langweilig und es fehlen die Witze.

    Sicher waren primitive Witze dabei, die aber nicht lustig waren, fast so blöd wie der dümmste lustige Film den ich je sah ¿Meine Frau, die Spartaner und Ich¿ so von der Lustigkeit also nicht vorhanden und übertrieben kam mir der Film oft vor. Dann auch oft dilettantisch aber dann wiederum ist da die Super Gegend, der herrliche Anfang der so schön übertrieben ist, dann der Film gegen Ende, ja das gefiel mir echt, dass war gut, aber da hat wiederum viel gefehlt. Gefallen hat mir Tom Cruise als Produzent alleine wie der schon geschimpft hat, dass fand ich super, aber am Ende beim Abspann wie er getanzt hat, dass war so was von unnötig und unpassend einfach dämlich.

    Als OLIVER Stone in Vietnam war, war er bei einer Einheit namens Tropic Lightning und darum heißt der Film eben Tropic Thunder, eine Anspielung. Eigentlich sollte auch Kirk Lazarus ein Ire sein aber er meinte, er kann den Dialekt vom Australier besser und so wurde aus dem Iren einfach ein Australier. Ben Stiller übrigens im Playboy sprach darüber dass Jack Black mit gebrochenen oder geprellten Rippen gespielt hat. Was wieder gut war, Regie, Produktion und Drehbuch stammen von Ben Stiller, der ist ein kleines Talent und er sieht wirklich nett aus. Wegen ihm sah ich mir hauptsächlich den Film an. Der Trailer erhielt im Jahr 2008 den Golden Trailer Award in der Kategorie Beste Komödie. Gedreht wurde in Hawaii und L.A. um 92 Millionen US $ und er hat 127 Mille eingespielt in den USA.

    Was ich eine blöde Aussage finde und nicht unterstützen kann: Von Behindertenverbänden hieß es, ¿der Film verbreite Hassbotschaften¿. Der Direktor der Down-Syndrome-Group, David C. Tolleson, klagte: ¿Nach dem Kinobesuch fühlte ich mich fast körperlich verletzt¿. Ben Stiller entgegnete: ¿Wir machen uns weder über Schwarze noch über Behinderte lustig. Der Film ist eine Satire auf Schauspieler, die sich zu wichtig nehmen und Rollen spielen, die sie nicht spielen sollten. Die Gags gehen quasi auf unsere Kosten.¿ Aber die Amis haben sowieso dauernd was auszusetzen. Ich freue mich schon wenn John McCain entlarvt wird wenn er sagt dass der Irak schon vor der Lösung steht und dort unten alles bald O.K. ist und bald kein Krieg mehr ist und die 1.000 Milliarden US $ für den Irak und Afghanistan Krieg bis jetzt gerechtfertigt sind. Ganz schön viel Geld.

    Auch ein schöner Einsatz - lustig hingegen ist Matthew McConaughey, der hier zwar lediglich eine kleine Nebenrolle besetzt, den Film durch ebendiese aber ungemein bereichert und mit seinem Spiel mit zum Lustigsten in diesem eher verkrampften Film gehört. Der Film ist natürlich absichtlich eine Persiflage auf alle Vietnamfilme aber mit dem Fun Faktor, mit dem Anspruch den er nicht hat, ja da kommt er nicht durch. Ich habe mich eigentlich ein bisschen fadisiert, ich war nicht so gut drauf, habe meine Zehennägel gekaut, in der Zwischenzeit eine Gulaschsuppendose aufgewärmt, und dann ein Schaf gehäutet, eine Ziege geschächtet und einen Lammbraten gemacht.

    70 von 100

  • super
    ich hab zufällig die begeisterte Kritik auf www.filmtipps.at gelesen und mir den Film gleich angesehen. Fazit: Selten so gelacht - allein die Szene mit dem Pandabären ist die Kinokarte wert.

    Re:super

    ja, der Film ist wirklich so dass er machen Leuten gefällt
    und andere langweilen sich zu Tode. Der Stil ist ähnlich wie
    "Der Nackten Kanone" nur ist der Film meiner Meinung nach wirklich schlecht gemacht.

    Fazit: auch wenn den Film mańche lieben, für andere ist er: LANGWEILIG.