Zigeunerweisen

 J 1980

Tsigoineruwaizen

Drama, Mystery 145 min.
7.30
film.at poster

Ein dekadenter Fiebertraum aus dem Japan der 20er Jahre

Im Urlaub trifft ein Deutsch-Professor der Militärakademie einen Studienkollegen, der - seines Amtes enthoben - ziellos durchs Land streift. Gemeinsam lernen sie eine Geisha kennen, was schließlich in einem bizarren Beziehungsfünfeck kulminiert, an dem auch die Ehefrauen des Professors und seines Freundes (letztere das Ebenbild der Geisha) beteiligt sind. Suzuki inszeniert die Gefühlsverirrungen am Vorabend der faschistischen Ära als hypnotisch-getragenes, surreales Bildgedicht mit ekstatischen Schüben (einmal scheint eine Zunge minutenlang über einen Augapfel zu tanzen), in dem sich nach und nach - Einzug haltend mit dem ersten Abspielen der titelgebenden, in Japan enorm populären Melodie - eine Geistergeschichte niederlässt. Tsigoineruwaizen, das triumphale Comeback des extravaganten Stilisten und Beginn seiner Trilogie von Filmen über die 20er Jahre, wurde von japanischen Kritikern zum besten einheimischen Film der 80er Jahre gewählt.

Details

Harada Yoshio (Nakasago Tadashi), Ôtani Naoko (Nakasago Sono, Koine), Fujita Toshiya (Aochi Toyojirô), Ôkusu Michiyo (Aochi Shûko), Makishi Kisako (Taeko), Kiki Kirin (Kimi), Maro Akaji (blinder Künstler), Sasaki Sumie (Dienstmädchen), Yamaya Hatsuo (Polizist), Tamagawa Isao (Arzt), Kimura Yûki (junge blinde Frau), Tamaki Nagamasa (junger blinder Mann), Yumemura Shirô (Student), Yonekura Yuki (Toyoko), Enoshima Rubi (Kellnerin), Benisawa Hikaru (Krankenschwester), Watanabe Tadaomi (blindes Kind), Ishii Masami (Frau), Kawahira Kyôko (Frau)
Suzuki Seijun
Kawachi Kaname
Nagatsuka Kazue
Yôzô Tanaka

Kritiken

Kinoprogramm

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