Tunguska - Die Kisten sind da

 D 1984
71 min.
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Christoph Schlingensiefs Langfilmdebüt steht unter dem Zeichen der Emanzipation.

Die kritische Auseinandersetzung mit dem Neuen Deutschen Film und dessen altersbedingten Schwächen sollte zu einer Leitlinie seines OEuvres werden. Nichts in TUNGUSKA, der nach der gleichnamigen Explosion eines Asteroiden über Sibirien im Jahre 1908 benannt ist, geschieht zufällig. Mit vergleichbarer Gewalt bricht Schlingensief über die Avantgarde herein, wenn er drei Filmforscher mit entsprechenden Gerätschaften und Filmen im Gepäck Richtung Nordpol aufbrechen lässt, um die Eskimos für das Genre des Experimentalfilms zu begeistern. Die Unternehmung der drei einsamen Wanderer steht - nicht nur astronomisch gesehen - unter keinem guten Stern. - Mit DIE SCHLACHT DER IDIOTEN, seinem einzigen Stummfilm, schuf Schlingensief eine karnevalesk-groteske Faschingsparty, in der er seine Stammcrew ebenso integrierte wie typische Figuren und Monster der Stummfilmära, die sich bei der ausgelassenen Feier ein Stelldichein geben. (tb/Filmarchiv Austria)

Vorprogramm: DIE SCHLACHT DER IDIOTEN

BRD 1986

REGIE, BUCH, KAMERA, SCHNITT: Christoph Schlingensief

MUSIK: Helge Schneider

DARSTELLER: Anna Fechter, Volker Bertzky, Andreas Kunze, Werner Röder

LÄNGE: 21 Minuten

FORMAT: 16 mm, s/w, stumm

Details

Irene Fischer, Mathias Colli, Iren Fitzler, Anna Fechter, Roy Glas, Alfred Edel, Vladimir Konetzny, u.a.
Christoph Schlingensief
Christoph Schlingensief

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