Tuvalu

 Deutschland 1999
Romanze, Tragikomödie 101 min.
7.40
film.at poster

In einer verlassenen Stadt steht ein verfallenes, opulentes Schwimmbad, in dessen Keller eine alte Maschine stampft. Hier lebt Anton mit seinem blinden Vater Karl. Anton hat das Schwimmbad noch nie verlassen und träumt davon, als Kapitän über die Meere zu fahren.

Anton (Denis Lavant) ist Bademeister eines ,m wunderschönen, alten Schwimmbades, das auf Drängen eines kaltherzigen Spekulanten abgerissen werden soll. Doch das ist nicht das einzige Problem mit dem Anton zu kämpfen hat: Er ist in die wunderschöne Eva (Chulpan Khamatova) verliebt, die ihn aber für den Tod ihres Vaters verantwortlich macht.

Ein Film voller Poesie: "Tuvalu" ist der erste Spielfilm von Veit Helmer, der für seine Kurzfilme mit zahlreichen internationalen
Preisen ausgezeichnet wurde.

Details

Denis Lavant, Chulpan Hamatova, E.J. Callahan, Philippe Clay, Todor Georgiev, Terrence Gillespie, Catalina Murgea, Djoko Rosic
Veit Helmer
Jürgen Knieper
Emil Hristow
Michaela Beck, Veit Helmer

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Totaler Scheissdreck - Teil 1
    ANTON (Denis Lavant) träumt davon, als Kapitän mit einem Schiff über die Meere zu fahren. Auf dem Dach des alten Hallenbades, in dem er wohnt und als Bademeisterlehrling arbeitet, hat sich ANTON eine Kommandobrücke gebaut und trotzt in seiner Freizeit auf seinem imaginären Dampfer Wind und Regen.
    Im Inneren des einstmals prunkvollen, inzwischen aber baufälligen Gebäudes scheint die Zeit stehengeblieben zu sein: ANTON´s blinder Vater KARL (Philippe Clay) führt das Schwimmbad mit strenger Hand.
    Jeden Tag bedient er zur gleichen Zeit die riesige "Imperial"-Maschine, die Temperatur und Wasserdruck reguliert ¿ immer in dem Glauben, ein florierendes Bad zu betreiben. Dass der Lärm der Gäste von einem Tonband kommt, das Anton täglich in Gang setzt, und dass ANTON mit der Angestellten MARTHA (Catalina Murgea) tatkräftig für die täuschend echte akustische Kulisse sorgt, merkt KARL nicht. Auch von den Obdachlosen, die Anton gegen kleine Geschenke im Schwimmbad nächtigen läßt, ahnt KARL nichts.
    Zu den wenigen Besuchern der Badeanstalt zählt neben einer Greisin auch der altehrwürdige Kapitän GUSTAV (Djoko Rossich). Als dieser seine Tochter EVA (Chulpan Hamatova) eines Tages mit in das Schwimmbad nimmt, bringt das den scheuen Anton völlig durcheinander. Anton, der die Schwimmhalle noch nie verlassen hat, beobachtet Eva heimlich und verliebt sich in sie. Aber auch Eva ist von dem weltfremden Anton fasziniert.
    Eines Tages holt ANTONS Bruder GREGOR (Terrence Gillespie) den Vater mit einer Limousine zur Sprengung des letzten Mietshauses ab. Dass auch das alte Hallenbad Gregors Neubaukomplexen im Wege steht, verschweigt er dem Vater wohlweislich.
    Abends bitten die Obdachlosen erneut bei Anton um Asyl. Diesmal haben sie GUSTAV und EVA dabei, die nun ebenfalls durch die Sprengung obdachlos geworden sind. Anton und Eva kommen sich näher. Beim Anblick der beiden kommt dem eifersüchtigen Gregor eine teuflische Idee: Er wirft einen Stein durch die brüchige Decke und trifft EVA´s Vater am Kopf. ANTON kann seine Unschuld an dem Unfall nicht beweisen und muß mit ansehen, wie EVA bei GREGOR Trost sucht. Doch der Vorfall hat noch weitere Folgen: Ein Polizist und ein Inspektor stellen bei der Untersuchung des Tatorts erhebliche Mängel fest. Dem Hallenbad droht die Schließung, wenn nicht binnen weniger Tage eine Renovierung unternommen wird.
    EVA erbt von ihrem Vater einen alten Schleppkahn: An Bord findet sie eine Karte der Insel Tuvalu. Jetzt hat auch EVA einen Traum: sie will die Insel finden, doch dazu muss sie das Boot erst seetauglich machen. Um den Kahn wieder flott zu bekommen, fehlt EVA ein Kolben, den es nur in der "Imperial"-Maschine gibt, die in der Badeanstalt steht.
    So steigt EVA in der Nacht in das Hallenbad ein, um den begehrten Kolben zu holen. Sie wird von Anton ertappt und es beginnt ein erbitterter Kampf um das wertvolle Maschinenteil, dem Herzstück der "Imperial". Den Kolben entwendet EVA trickreich während sie ANTON küsst. ANTON, dem es bisher verboten war, einen Fuß vor die Schwimmhalle zu setzen, überwindet seine Furcht und nimmt die Verfolgung auf. Auf dem Boot findet er EVA schlafend vor und kann den Kolben wieder an sich nehmen.
    GREGOR, der vorgibt, das Schwimmbad retten zu wollen, stellt einen ultramodernen Kassenautomaten im Bad auf, der die Kassiererin Martha überflüssig macht. Mit den Worten "Technologie! System! Profit!" preist er den Apparat an, den aber alle als äußerst dubios empfinden und gegen den sich Karl besonders wehrt. Alles Neue ist ihm zuwider und so zerstört er den Automaten vor Gregors Augen.
    Inzwischen ist der Tag der zweiten Inspektion nähergerückt, und die Obdachlosen helfen Anton nach Kräften bei der Renovierung des Hauses. Ein Haus geht in die Luft, eine Frau sammelt Knöpfe und arbeitet im Schwimmbad, ein Blinder dämlicher alter Russe, der ganze Film spielt dort, glaubt immer Jung zu sein, das Schwimmbad ist heruntergekommen wie eine Rostlaube in einer Biotonne die gerade darüber nachdenkt, wie es I

    Tötet den Film, Teil 2
    in einer Biotonne die gerade darüber nachdenkt, wie es Ihrer Schwester Brennstab geht.
    Man weiß oft nicht um was es geht, man weiß nicht warum der Film gedreht wurde, und ich wollte von der Kinokasse mein Geld zurück, und ich wollte sogar meine Freundin als Pfand dalassen, ich wollte die Filmleindwand vollkotzen voller Langeweile, und wäre meine Freundin nicht so biologisch, hätte ich sie zerlegt, und die Einzelteile voll Wut über so einen Scheissdreckfaden Film gegen die Leinwand geworfen.
    Der Film hat sicher eine Handlung, die nach langer Zeit erscheint,. Der Film ist einfach Dreck, und es gibt keinen Film den ich im Kino bisher sah, der genauso fade, schlimm, entsetzlich uninteressant ist wie der Streifen.
    Man weiß oft nicht worum es geht, der Film ist in eingefärbten, Zuckerlpapier SW, und man schläft die ganze Zeit herum, und irgendwie hört man dann eigentlich worum es geht.
    Sicher ist ne nette Geschichte, aber als ich die Bilder sah, wollte ich schon ein Holzhacker werden, um das Kino zu zerlegen, nach 20 Min. dachte ich mir, ich geh zur IRA lerne Terrorist und jage die Bude in die Luft, dann dachte ich ich suche mir einen Meister, wie CHARLES MANSON und kille den Regisseur.
    Ich weiss wirklich nicht, warum solche Filme gedreht werden, aber ich glaube das ist weil Fasching, ist und wenn man denkt, das Fasching ist, versucht man den Regisseur zu verzeihen.


    Beschissene

    15 von 100

  • faaaaaad....
    Die Grundidee von Tuvalu - fast keine Dialoge, Stummfilmtypische Elemente, schwarz-weiß - ist nicht schlecht, doch was daraus gemacht wurde, ist einigermaßen
    erschütternd. Teilweise ist der Film extrem peinlich und nur manchmal kann man soetwas ähnliches wie schauspielerisches Können bei den einzelnen Protagonisten
    vernehmen....4/10....eine ausführliche Kritik zu dem Film gibts übrigens auf http://beam.to/filmkritik