Twinni

 A 2003
Romanze, Komödie 05.09.2003 89 min.
7.30
Twinni

Sommer 1980. Mitten im irritierenden Prozeß des Erwachsenwerdens muss die 14-jährige Jana zu ihrer Großmutter aufs Land ziehen.

Verletzt durch die Scheidung ihrer Eltern ist Jana auf der Suche nach Geborgenheit und Orientierung. Durch den ausgeprägten Gerechtigkeitssin und Ideenreichtum einer Pubertierenden eckt sie nicht nur bei ihrer Mutter und Großmutter an, sondern stößt auch die konservative Dorfgemeinschaft mit ihrem Wunsch, erste Ministrantin Österreichs zu werden, vor den Kopf...

Details

Diana Latzko, Franz Weindl, Maria Hofstätter, Ingrid Burkhard
Ulrike Schweiger
Stefan Jungmair, Hannes Konecny
Michael Riebl
Ulrike Schweiger, Michael Tanczos
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Kritiken

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User Kritiken

  • es geht - Teil 2 der Filmkritik
    EVI und GÖRLI den Hof zu machen, schließlich ist das Dorf so fade, das man außer Liebe und Kinder kriegen eben nicht viel kennt.

    Und so wankelt der Film um ein Scheidungskind daher, wie ein Österreichischer Versuch von
    La Bumme ¿ Die Fette, mit der Sopherl von Marsso, und hat nette Darsteller, Laien, die gut spielen, alles in allem leider viel zu wenig lustig, und eine Omi Binder ( Irmgard Burkhard ), und eine langweilige Handlung, die aber für Österreichischen Film Fans durchaus zu unterhalten mag.

    Mir war eher fad, aber die Geschichte war gut und so gibt es doch

    70 von 100

    Re: es geht - Teil 2 der Filmkritik
    spar die in zukunft die mühe mit der filmkritik, so wichtig bist du net als dass das irgendwen interessieren könnte ... "also gibt es dich 70 von 100" ... lächerlich ... kommst da wohl extrem wichtig vor, gell?

    Re: Re: es geht - Teil 2 der Filmkritik
    an Kovut:
    Spar dir in Zukunft deine destruktiven Äußerungen. Du bist damit noch unwichtiger als Tuvok.
    Was stört dich an seinen Berichten? Deine eigene Unfähigkeit?
    (Siehst du, auch andere können beleidigen ...)
    ... und BTW: Lern mal schreiben!

    an Tuvok:
    Mach weiter. Die "Kritiken" sind sicher eine "Mords-"Arbeit" und recht verlässlich.
    Ich lese deine Berichte (gerne) bevor ich mir den Film ansehe. Den Besuch jener Filme, die eine "schlechte Kritik" von dir hatten, habe ich meist bereut.

  • richtig nette Kinderunterhaltung - Teil 1 der Filmkritik
    Twinni


    Der Film zum Eis, könnte man sagen. 90 Min. lange, eine Story zwischen Kindern, und verschlafenen Dörfern in Österreich, im Weinviertel.

    1980, die Zeit ist ruhig und angenehm. Dalli Dalli ist im TV, im Radio laufen Oldies, Kiss ist in, man trägt Glockenhosenähnliche Dinger, hat mit 13 noch keine Ahnung von Sex, die Jugend ist rein und nicht verdorben wie heute, Das Sommerferienprogramm fängt mit Am Dam Des an, und es ist die Zeit in die viele Leute sich heute reinsehnen, und sich mit Wickie Slime und Piper beschäftigen.

    JANA ist 13 oder so, jedenfalls weiblich. Ihr Vater hat ne andere Frau, und eine andere Tochter. Er ist von Wien nach Amerika geflüchtet. Die Mutter bleibt alleine mit JANA und JUDITH zurück. Die Mutter ist verzweifelt, sie weiß nicht was sie tun soll, sie verschweigt die Tatsache das JANA eine Stiefschwester hat, und sie verlassen hat, wegen einer anderen Frau. So ziehen sie nach Aigenfeld, mitten im Grünen im Feld, so ein richtiges Scheißkaff, wo Hund und Katze sich die Hand geben, und die Mama schon um 20:00 im Bett liegt, damit Papa auf die Wunde kann. Zeit im Bild ist so was wie ein Volkssport, und JANA ist verzweifelt, hat sie doch nur Ihr Skateboard mitgenommen das Ihr Vater Ihr gnädigerweise aus Amerika geschickt hat.

    Mutter mit Familie ziehen zur Oma, die seit der Nachkriegszeit so was einen Greissler gegründet hat, und der hat so ziemlich alles von Backwaren bis zu Kleinartikeln des täglichen Bedarfes, und Ihr Mann heißt Alois Binder, und hat den Shop gegründet.

    JANA ist total unglücklich, gibt es in dem Dorf doch nichts was besonders ist. Kein Handy, kein Funkgerät, nur ein Wählscheibentelefon irgendwo, dann kein Kino, dafür aber die Kirche, keinen Erlebnispark, dafür aber einen Friedhof mit 30 Gräbern, spielende Kinder, einen Priester der Marienbildchen mit eingepackten Fußballspielerklebeetiketten an wild sich freuende Kinder verteilt, ewig nörgelnde alte Frauen, statt CNN, die noch dazu jeden Schas gleich weitererzählen und dem Nachbarn auf die Nase binden.
    Heute würden wir sagen, JANA war in einer Art Vorhölle. In Österreich eben, dem Land der langweiligen Bürokratie, und den Landbauernbuben und Mädchen, die so gebildet sind wie ein Stück Sonnenblumenbrot.

    Latz Hosen sind genauso In wie Fiorucci Shirts oder die Lovestorys im Bravo, die man liest, anstatt sich Herr der Ringe reinzuziehen. JANA weiß nicht was sie tun soll, trifft dann doch eine nette Freundin EVI, und eine komische namens BETTINA, die Ihr gleich von der Stiefschwester erzählt, was JANA erst dann glauben kann als sie das von der weinenden Mutter erfährt. JUDITH nervt, ist in der Pubertät und denkt dauernd an Ihre Depressionen.

    Der einzige was das Dorf aufrecht erhält ist der Pfarrer, der Seniorenfahrten in alte Kirchenruinen macht, der sich um Omi und Opi kümmert, sich fotografieren lässt, der Spaß hat, Bier trinkt, viel lacht und die Sonntagsmesse in der Kapelle abhält und an den wendet sich JANA, den mag sie, er ist Ihr Vaterersatz und sie kommt einfach mit all Ihren Sorgen hin. Bis zu dem Zeitpunkt wo sie Ministrantin werden will, was weder der Pfarrgemeinderat, bestehend aus ein paar frustrierten alten Schachteln besteht, und aus ein paar Dorftratschen. Er will nicht, erst als sie entdeckt, durch Zufall, das gerade er eine Frau und ein Kind hat, die er aber nicht anerkennen darf, in der Öffentlichkeit, es könnte ja der Bischof erfahren und er wäre seinen Job los, so geht er einen Deal ein. JANA wird Ministrantin, wenn auch nur für kurze Zeit, doch das macht sie auch nicht so glücklich, und nachdem sie endlich Ihre Emanzipation bewiesen hat, und noch dazu die Liebe von FLORIAN ergattern will, dessen Cousin EDI mit einer Donaulandverkäuferin schustert, und endlich von der Jungfrau zum Mann sich durchknallen lässt, sind die Freunde von JANA drauf und dran, Ihren Freundinnen
    EVI und GÖRLI den Hof zu