... und dann kam Polly

 USA 2004

Along came Polly

Romanze, Komödie 05.03.2004 90 min.
5.90
... und dann kam Polly

Der Risikoanalytiker Ruben trifft auf das personifizierte Chaos mit Namen Polly.

Eine Geschichte, wie im normalen Leben ... Der als äußerst vorsichtig geltende Risikoanalytiker Ruben verlässt seine Frau, die ihn in der Hochzeitsnacht mit dem Tauchlehrer betrügt. Was da noch hilft? Nur ein Leben ohne Verantwortung, jede Menge Extremsport und äußerst scharfes Essen. Fehlt da nicht noch etwas? Als ihm das personifizierte Chaos mit Namen Polly (Jennifer Aniston) ins Haus weht, wird sein Leben zwar nicht weniger kompliziert, aber das Schicksal nimmt seinen Lauf ... Wirbelsturm trifft Sicherheitsfanatiker.

Altersempfehlung: uneingeschränkt

Details

Ben Stiller, Jennifer Aniston, Philip Seymour Hoffman, Debra Messing
John Hamburg
Theodore Shapiro
Seamus McGarvey
John Hamburg
UIP

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Leider enttäuschend
    Natürlich waren meine Erwartungen an den Film nicht hochgeschraubt. Aber etwas Romantik a la Cameron Diaz oder kultiger Klamauk frei nach "Verrückt nach Mary" hätte schon drin sein können. Leider nicht!

    Ben macht seine Sache wieder einmal gut, auch Jennifer wirkt etwas lockerer und nicht so aufgesetzt wie in Friends. Aber was man für die Stars ausgegeben hat, hat man offensichtlich beim Drehbuch gespart.

    Ein paar Gags ziehen - die tätschelnde Hand vom Boss am Pissoir, Basketball mit freiem Oberkörper. Aber dann scheinen den Gagschreibern die Einfälle ausgegangen zu sein. Warum sonst läuft das Frettchen gleich dreimal im Verlauf des Films gegen eine Wand? Einmal ist es lustig, beim zweiten Mal amüsant, beim dritten Mal nervt es.

    Die Story ist leider weder glaubwürdig noch originell. Schade, denn mit etwas mehr Grips beim Script hätte es ein recht netter, wenn auch harmloser Kinoabend werden können.

  • about stiller
    Alles beginnt zur Abwechslung einmal dort wo andere Hollywood-Romanzen in der Regel enden, mit der Hochzeitsfeier. Die Handlung wirkt recht lebendig, eine Gratwanderung zwischen Comedy und slapstickRomanze, artet nicht allzu rührselig aus (Taschentücher sind nicht von Nöten ;-). Die Rolle als Risiko-Manager (inklusive Gags) wurde Ben Stiller passend adaptiert, er macht den Film gut erträglich, j.Aniston als eigensinnige Weltenbummlerin wirkt wider Erwarten souverän.
    Fazit: Dieser Streifer bietet kurzweilige Unterhaltung für das leichte Gemüt. Der herzhaften Kuriosität von "...about mary" kann er allerdings nicht das Wasser reichen.

  • Ach ja...
    Was gibt's da viel zu erzählen: Mann wird von Frau enttäuscht und findet eine neue Freundin, die aber ganz anders ist als er. Aber: Gegensätze ziehen sich an und so wird auch was daraus. Einfache, amüsant erzählte Story. Manche würden Beziehungskiste dazu sagen, andere romantische Komödie - vielleicht von beiden etwas. Der Film pendelt (leider) zwischen (ernster) Beziehungsdramatik und Gag-Einlagen, was sich irgendwie nicht wirklich ergänzt.
    Dennoch: wer witzige Liebesgeschichten sehen will, etwa im Niveau der Hugh Grant/Julia Roberts/Renee Zellweger/Cameron Diaz Filme (allerdings weniger Tiefe, dafür mehr Gags), kann sich mit "...und dann kam Polly" seine halbjährliche Romantikfilm-Dosis abholen.

    Die Schauspieler machen ihre Sache sehr gut und für mich zeigte sich, dass Jennifer Aniston die bessere Julia Roberts ist (persönliche Ansicht natürlich). Stiller und Aniston harmonieren ganz gut miteinander. Die anderen Schauspieler sind mehr oder weniger unwichtiges Beiwerk und machen ihre Sache ganz passabel. Regie ist eigentlich auch sehr gut.

    Fazit: ein netter Film, der sich vielleicht selbst nicht ganz ernst nimmt, aber der Romantikfilm-Fans (wahrscheinlich) ganz gut unterhalten wird - Gags im Stil von "Verrückt nach Mary" inklusive.

    (Meine Wertung: 6,5 von 10 Punkte)