Uri Avnery: Warrior For Peace

Israel, 2002

Dokumentation

Regisseur Yair Lev zeigt das Porträt eines unbeugsamen, starken, aber auch schwierigen Menschen.

Min.75

Der Journalist, Schriftsteller, Friedensaktivist Uri Avnery wird am 10. September 1923 als Helmut Ostermann in Beckum, Westfalen, geboren. Als Zehnjähriger emigriert er nach Palästina, wo er von 1938 bis 1942 für den Irgun kämpft. Seit der Gründung des Staates Israel setzt sich Uri Avnery intensiv für die Existenz eines eigenen palästinensischen Staates ein. Er wird Gründungsmitglied des Israeli Council for Israeli-Palestinian Peace und gibt seine eigene politische Zeitung Ha'olam Ha'zeh heraus. Im Jahre 1974 wird er der erste Israeli, der in direkten Kontakt mit der PLO tritt, acht Jahre später trifft er im belagerten Beirut Yassir Arafat. Als Gründungsmitglied der Friedensgruppe Gusch Schalom kämpft er, gemeinsam mit seiner Ehefrau Rachel, für ein friedliches Zusammenleben. Eines ihrer Hauptziele ist die Beendigung der Besatzung. Für sein Engagement erhielt Avnery eine Reihe von Auszeichnungen, wie zum Beispiel den Palästinensischen Preis für Menschenrechte (verliehen von LAW, der Palästinensischen Gesellschaft für Menschenrechte, 1998) und den Alternativen Nobelpreis (The Right Livelihood Award 2001). Regisseur Yair Lev zeigt das Porträt eines unbeugsamen, starken, aber auch schwierigen Menschen. In Interviews lässt er Freunde und ehemalige Bekannte zu Wort kommen.

  • Regie:Yar Lev

  • Kamera:Philippe Bellaiche

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