Von Mann zu Mann (1998)

 GB 1998

Get Real

Romanze, Tragikomödie 108 min.
7.70
film.at poster

Steven Carter ist 16 Jahre alt - und schwul. In London wäre das vielleicht kein großes Problem, aber in dem kleinen, konservativen Örtchen Basingstoke ist der stille, nachdenkliche Steven gezwungen, seine Neigungen geheim zu halten.

Steven Carter (Ben Silverstone) ist 16 Jahre alt - und schwul. In London wäre das vielleicht kein großes Problem, aber in dem kleinen, konservativen Örtchen Basingstoke ist der stille, nachdenkliche Steven gezwungen, seine Neigungen geheim zu halten.

Das wird allerdings immer schwerer. Denn Steven hat keine Lust mehr auf's Versteckspielen. Außerdem flirtet seine Mitschülering Jessica (Stacy Hart) mit ihm und er weiß nicht, wie er sie abblitzen lassen soll, ohne sie zu kränken. Und dann steht plötzlich die ganze Welt Kopf:

John Dixon (Brad Gorton), der umschwärmte Star der Schule, gibt sich Steven heimlich als schwul zu erkennen. Der schmächtige Außenseiter Steven und der athletische, allseits beliebte John werden ein Paar!

Doch während Steven sein Glück am Liebsten in die Welt herausschreien möchte, drängt der verängstigte John auf absolute Diskretion. Eine Weile geht die heimliche Romanze mehr oder weniger gut - doch es kommt der Tag, an dem sich John und Steven entscheiden müssen. Wie groß ist ihre Liebe wirklich?

Details

Ben Silverstone, Brad Gorton, Charlotte Brittain, Stacy Hart, Kate McEnery, Patrick Nielsen
Simon Shore
Patrick Wilde

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

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User Kritiken

  • Leider zu verwechseln
    Den Film finde ich sehr schön, nur der deutsche Verleihtitel " Von Mann zu Mann" hätte nicht sein müssen, denn dadurch ist der Film leicht mit der deutschen schwulen Fernseh-Produktion "Von Mann zu Mann" ( siehe www.schwulfernsehen.de ) zu verwechseln!

  • GRANDIOS FÜR JEDEN.....
    ....der schwul und hetero ist ;o) !

    Der Film selbst ist zwar nicht so aufregend, aber dafür wirklich eine wahre Begebenheit! Wie es in diesem Film zugeht, geht es auch in Wirklichkeit zu, und da müsste man noch vieles ergänzen. Der Film selbst ist zwar nicht Vatersfantasie pur, denn in diesem Film wurde nur ein erbärmliches Leben der jungen schwulen dargestellt.... Man braucht dazu nicht viel, ausser ein paar Schauspieler, Direktoren, einer der zahlt und einen schwulen....! Und der Film steht schon.
    Aber manchmal ist es auch recht witzig, wenn man meint, man geht ins Kino um sich nen coolen Film anzusehen, und plötzlich sieht man sein Leben auf der Leinwand nur von anderen Leuten gespielt ablaufen!

    Eine gute Szene war, wo der Vater von Carter nachdem sich Carter im Park herumgetrieben hat, sagte: Was hätte alles in diesem Park passieren können, so ein Schwuchtel hätte dich..... . Und Carter darauf: Ja, na wo sollen sie denn sonst hin???! Das ist so ein Punkt, wo die Heteros nicht gerade Hirn beweisen..... Wenn Sie diesen Druck ausüben, man sich daher verstecken muss.. tja, wo soll das sonst sein? Zuhause bei den Eltern? Zuhause, wo die Nachbarn ein wenig neugierig sind? ... nein, im Park.. an Stellen, die eben als Schuchtel-Orte beschimpft werden!

    Ich wünsche mir, dass dieser Film zum Nachdenken anregt und vorallem zum Umdenken, denn es gibt vieles das wir nicht wissen, es gibt vieles was wir falsch machen, aber es gibt vieles, das wir verhindern können! Nämlich unsere Unmenschlichkeit anderen gegenüber!

    MreSS

    if you can´t avoid sexuality..
    your only choice is to GET REAL!!
    Zuerst möchte ich mal sagen, dass ich mich obigem Eintrag von MreSS nur anschliessen kann und sich jeder diesen Film anschauen sollte und ebenso jeder darüber nachdenken sollte warum manche Menschen so ignorant sind und was man dagegen tun kann. Sich diesen Film anschauen zum Beispiel, der noch lange nicht die Aufmerksamkeit bekommen hat, die er verdient. Warum gibt es ihn noch nicht einmal in England auf Video, warum kommt er erst jetzt nach Österreich obwohl er 1998 gedreht wurde???
    Ich habe jede Minute in dem Film genossen, sei es als ich mit Steven litt oder mit ihm gelacht habe
    oder den Tränen nahe war, vor Lachen oder aus Traurigkeit... dieser Film geht echt ans Herz!! Natürliche Schauplätze, ebenso natürliche und wunderbare Schauspieler wie Ben Silverstone, Charlotte Brittain(sie spielt die beste Freundin von Steven, ihr Part war grösstenteils zum totlachen, wobei ich besonders an die Ohnmachtszene denke..) oder Brad Gorton tragen besonders zu der Faszination bei, die der Film auf mich ausgeübt hat.. ebenso wie die Tatsache, dass das Ende(welches ja meistens ja ausschlaggebend ist ob ein Film gut ist oder schlecht) kein typisches Hollywood Happy End war und den Film vielleicht im Kino, aber sicher nicht im Kopf beendet hat und mich noch immer zum nachdenken und zum lachen bringt und mich hoffen macht, dass auch Menschen die als "anders" gelten, in unserer Gesellschaft leben können ohne
    dass es erwähnenswert ist, einfach aus dem Grund, dass es NORMAL ist!! Schlussendlich kann ich nur noch sagen, dass ích mich irrsinnig über emails freuen würde von Leuten, die den Film auch gesehen haben!