We Feed the World

 A 2005
Dokumentation 30.09.2005 95 min.
We Feed the World

Erwin Wagenhofer hat sich auf die Spur unserer Lebensmittel gemacht: in eindrucksvollen Bildern gibt der Film Einblick in die (Über)Produktion unserer Nahrungsmittel.

WE FEED THE WORLD ist ein Film über Ernährung und Globalisierung, über Fischer und Bauern, Fernfahrer und Konzernchefs, Warenströme und Geldflüsse. In eindrucksvollen Bildern gibt der Film Einblick in die (Über)Produktion unserer Nahrungsmittel, und er versucht Antworten auf die Frage, was der Hunger in der Welt mit uns zu tun hat, zu finden.

Die Route führt nach Frankreich, Spanien, Rumänien, in die Schweiz, nach Brasilien und zurück nach Österreich. Roter Faden ist ein Interview mit Jean Ziegler, UN-Sonderberichterstatter für das Menschenrecht auf Nahrung.

Mit den Lebensmitteln, die wir derzeit produzieren, könnten 12 Milliarden Menschen ernährt werden. Die Menge an Brot, die täglich in Wien weggeworfen wird, entspricht dem Tagesbedarf an Brot einer Stadt wie Graz.
Was essen wir, woher kommt unser Essen, woher kommt das Saatgut? Gibt es den traditionell arbeitenden Bauern überhaupt noch? Oder wurde aus ihm ein Agrar-Industrieller oder ein Landschaftspfleger?
Wer streift den größten Profit unter den Lebensmittelproduzenten ein? Und wer bezahlt den Preis dafür?

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Erwin Wagenhofer
Erwin Wagenhofer
Filmladen/Allegrofilm

Kritiken

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Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

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User Kritiken


  • wirklich so wichtig und gut - die Welt - so zu sehen; muss Film fuer alle InteressiertInnen. War mit meinem Sohn, 24, auch er hoch motiviert, im eigenen Rahmen mehr zu schauen, wie es ist.


  • Der Film stimmt sehr nachdenklich - es kann doch nicht sein, dass die ganze Welt nur in der Hand der Konzerne steckt und die bestimmen alles. Und wenn dann der österreichische Geschäftsführer von Nestle (weiß leider den Namen nicht mehr) am Ende des Films solche Aussagen von sich gibt, wie z.B. "der Mensch bringt die Natur ins Gleichgewicht" oder "in Amerika essen die Leute das seit 20 Jahren und es gibt keinen einzigen Krankheitsfall", stößt es einen sauer auf. Toll, wie der Mensch die Natur "ins Gleichgewicht " bringt, wenn Regenwald gerodet wird, um Soja anzubauen, obwohl es im Amazonas nicht einmal die ntowendigen Nährstoffe für diese Pflanze im Boden gibt, denn diese müssen ja zugeführt werden. Und bei krebskranken Menschen lässt sich leider nicht nachweisen, wodurch der Krebs ausgebrochen ist. Weil mittlerweile ist ja schon in jeder Schokolade Gentechnik vorhanden - es wird einem einfach stillschwiegend untergejubelt.
    Man sollte die "großartigen" EU-Politiker zwingen, sich diesen Film anzusehen und jeden gleich einmal ein bisschen Hunder leiden lassen und sich vor die Zustände bei armen Bauern ansehen.
    Der Film bestärkt mich in meiner Einstellung soweit als möglich Bioprodukte zu kaufen, die teilweise gar nicht mehr so teuer sind.
    Denn der Konsument ist die stärkste Macht - man muss sie nur nützen .... z.B. hat sich Firma Schirnhofer (Zielpunkt) gegen die Gentechnik gestellt - also werde ich dort mein Fleisch und meine Wurst kaufen. Und Produkte von Nestle meide ich schon seit dem Zeitpunkt, wo sich Nestle zur Gentechnik bekannt hat. Wenn alle Konsumenten ein bisschen mithelfen und überlegt einkaufen und vielleicht nicht nur nach dem billigstem greifen (soweit es halt vom eigenen Budget geht), lässt sich vielleicht auf längere Sicht doch noch was erreichen (mit Hilfe der großen Umweltschutzgruppen, wie Greenpeace und Global usw., die es Gott sei Dank gibt). Also helft alle mit ....

  • cool
    ich habe diesen film auch gesehen und ich fand ihn wirklich toll!!!!!!!!!
    nur ein bisschen grauenhaft war die stelle mit den hühnern wie ihnen der koüf abgeschnitten wurde.er war sehr interressant

  • Über den FILM
    Ich bin persönlich der meinung, dass es sehr wichtig ist der österreichischen bevölkerung einen einblick in die ungerrechtigkeiten, die auf der welt herrschen zu geben. wie soll den menschen sonst gezeigt werden, was sie essen, woher es kommt und was mit den überresten geschieht, wenn nicht durch einen film.
    Ein mensch kann nur wenig andere überzeugen sich über das, was man isst mehr nachzudenken und vl. gezielt biologische, etc... produkte zu kaufen, ein FILM kann gleich massen dazu bewegen !!!!
    Bin dafür, dass jeder diesen film gesehn haben sollte und jeder einzelne sich darüber eine meinung bildet, wenn er noch keine hat !!

  • neugierig...
    werd heute in die 19h vorstellung im cine center gehen..
    hab schon total viel über diesen film gehört und alle kritiken waren bisher äusserst gut..
    angeblich sollte man vorher nur nichts essen..

    bin ja mal gespannt..

    lg

  • gut
    Der Film sollte für viele, viele Menschen ein Pflichtfilm sein.
    Innehalten, sich bewußt machen, wo man was in Zukunft einkauft und ißt ....Wenn dieser Prozeß bei den Zuschauern ausgelöst wurde, wäre schon viel gewonnen. Denn wir sind es, die die Nachfrage bestimmen. Wo kein Bedarf da ist, wird es auch Absatzschwierigkeiten geben.
    Ein gut gemachter Film, aufklärend, teils schockierend und informativ!


  • also ich kann diesen Film wirklich nur weiterempfehlen

    Der Film zeigt eindrucksvoll die Folgen der Globalisierung und wie weitreichend ihre Folgen sind!

    Wer dachte das österreichische Hühner mit dem lateinamerikanischen Regenwald auch nur irgendwie in Verbindung gebracht werden könnten.

    Also nach diesem Film und weiteren Artikeln die ich in letzter Zeit gelesen habe bin ich immer mehr der Meinung das die EU Mitgliedschaft für viele Länder den Untergang bedeuten wird...

    Schaut ihn euch an, dieser Film ist beeindruckend und öffnet sicher einigen die Augen!

  • 1 Mrd. Tote
    "Hannes" hat beim Film anscheinend nicht genau zugehört. Es verhungert nicht 1 Mrd., es wird von ca. 840 Mio. Menschen gesprochen, die an Hunger oder an den direkten Folgen (Krankheiten durch Vitaminmangel u.ä.) daran sterben. Zudem kann diese Zahl in der Fachliteratur nachgelesen werden.
    PS: Und wenn die Zahl 1000 lauten würde, wäre sie zu hoch!!

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