Wenn Träume fliegen lernen

 USA 2004

Finding Neverland

Drama 10.02.2005 
7.80
film.at poster

Die Geschichte des erfolgreichen schottischen Autors J. M. Barrie, der das weltberühmte Werk "Peter Pan" schrieb.

Der erfolgreiche schottische Autor J. M. Barrie (Johnny Depp) muss miterleben, wie sein neuestes Theaterstück im London der Jahrhundertwende sowohl bei den Kritikern als auch beim Publikum durchfällt.

Barrie braucht dringend Inspiration, und die findet er unerwartet eines Tages im Park, als er die Bekanntschaft der Llewelyn-Davies-Familie macht: vier vaterlose Jungen und ihre bezaubernde, seit kurzem verwitwete Mutter Sylvia (Kate Winslet).
Gegen den Willen von Sylvias strenger Mutter (Julie Christie) und die Vorbehalte seiner eigenen Frau (Radha Mitchell) freundet sich Barrie mit der Familie an.

Die Spiele mit den Jungen, für die er die fantastische Welt Nimmerland erschafft, und ihre unermüdliche Abenteuerlust inspirieren ihn zu seinem gewagtesten Stück, das ihn weltberühmt machen wird: zu dem Meisterwerk "Peter Pan".

Zunächst ist das Theater, das seine Stücke spielt, skeptisch. Während sein loyaler Produzent Charles Frohman (Dustin Hoffman) fürchtet, dass er bei dieser "Kinder-Fantasterei" sein letztes Hemd verspielt, beginnt Barrie mit den Proben - und schockiert die Schauspieler mit nie Dagewesenem, etwa den Forderungen, über die Bühne zu fliegen, mit Feen zu sprechen, die aus Licht bestehen, und im Hunde- oder Krokodilskostüm aufzutreten. Aber der fantastische Erfolg der Premiere gibt ihm Recht. Das Publikum ist bereit für "Peter Pan", bereit, an seine Imagination zu glauben.

Doch dann verlangt ein tragischer Schicksalsschlag von Barrie und denen, die er liebt, zu verstehen, was es wirklich heißt zu glauben ...

Details

Johnny Depp, Kate Winslet, Julie Christie, Nick Roud, Radha Mitchell, Dustin Hoffman u.a.
Marc Forster
Jan A.P. Kaczmarek
David Magee
Buena Vista

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Nimmerland ist abgebrandt
    Trotz der prominenten Besetzung, darunter einige meiner Lieblingsschauspieler bleibt der Film auf wundersame Weise trocken. Die weltberühmten Mimen können ihr schauspielerisches Talent überhaupt nicht ausspielen. Auch die stellenweise Massage der Tränendrüse bleibt letztlich ohne Wirkung. Als Märchen für Kids wie für Erwachsene kann der Film wohl kaum eine der Zielgruppen überzeugen. Das Beste ist noch der Titel. Gegen Ende wird dann die Schmerzgrenze allerdings noch überschritten, wenn Johnny Depp und die todkranke Kate Winslet händchenhaltend auf dem Sofa sitzen und sie dann gemächlich mit langer Schleppe ins Neverland schreitet. ( American Kitsch!) Julie Christies muss eine undankbare Rolle als böse Mutter spielen, die dann gezwungenermaßen am Ende einknickt. Alles vorhersehbar, langweilig, kein eindrucksvolles Denkmal für den Erfinder von Peter Pan - aber deswegen haben wir uns den Film doch eigentlich angeschaut…

  • Wo ist Nirgendwoland
    Trotz der prominenten Besetzung, darunter einige meiner Lieblingsschauspieler bleibt der Film auf wundersame Weise trocken. Die weltberühmten Mimen können ihr schauspielerisches Talent überhaupt nicht ausspielen. Auch die stellenweise Massage der Tränendrüse bleibt letztlich ohne Wirkung. Als Märchen für Kids wie für Erwachsene kann der Film wohl kaum eine der Zielgruppen überzeugen. Das Beste ist noch der Titel. Gegen Ende wird dann die Schmerzgrenze allerdings noch überschritten, wenn Johnny Depp und die todkranke Kate Winslet händchenhaltend auf dem Sofa sitzen und sie dann gemächlich mit langer Schleppe ins Neverland schreitet. ( American Kitsch!) Julie Christies muss eine undankbare Rolle als böse Mutter spielen, die dann gezwungenermaßen am Ende einknickt. Alles vorhersehbar, langweilig, kein eindrucksvolles Denkmal für den Erfinder von Peter Pan - aber deswegen haben wir uns den Film doch eigentlich angeschaut…

  • märchenhaft
    @chip - hast recht, ein wirklich schöner film... johnny depp brillierte in seiner rolle genauso wie kate winslet.
    wer auf einen kleinen phantastischen ausflug steht ist hier richtig!
    antworten

  • wunderschön!
    Nach langer Zeit wieder mal ein Film der in die Kategorie "wunderschön" fällt! Großartige Schauspieler, schöne Bilder und mit viel Liebe gemacht.

  • NICHT VERSÄUMEN
    ich bin nach diesem film aus dem kinosaal geschwebt...absolut empfehlenswert...auch in er deutschen fassung
    johnny depp ist ein genialer schauspieler, was sich wieder in diesem film zeigt ...mit wie wenig er so viel ausdrücken kann..faszinierend
    ebenso kate winslet, die mir durch ihre letzten filme (eternal sunshine of the spotless mind, und jetzt dieser film) immer sympathischer wird...und die schauspieler der kinder (v.a. ¿peter¿) überzeugen...und dustin hoffman brauche ich nicht zu erwähnen...gut wie (fast) immer
    gerade der sparsame umgang mit spezialeffekten macht einen teil des reizes dieses films aus...im gegensatz zur kritik weiter unten fand ich die piratenszene sehr originell (so ein wenig augenzwinkernd: ¿o.k. wir hätten ¿ILM-industrial lights and magic¿ (anm: george lucas¿ spezialeffektfirma) kontaktieren können. die hätten uns eine perfekte, virtuelle piratenszenerie liefern können (wie in ¿pirates of the carribean¿; WOLLTEN wir aber nicht...¿
    gute kameraführung und origineller schnitt...obwohl er (vor allem am schluß) auf die tränendrüse drückt, wird er nie kitschig
    bisher bester film des noch jungen kinojahres (neben ¿the incredibles¿ und ¿lemony snicket¿...aber das sind andere filmkategorien)

  • Leicht enttäuschend
    Was habe ich mich nicht auf diesen Film gefreut. Bereits in den letzten Monaten fieberte ich buchstaeblich dem Starttermin entgegen, freute mich ueber die nicht gerade zahlarmen Oscarnominierungne die "Wenn Träume fliegen lernen" einheimste und ging schließlich voller Erwartung in den Kinosaal.

    Dieser Film haette die Voraussetzungen fuer einen kleinen Klassiker. Einer der viel versprechendsten Regienewcomer der letzten Jahre (Marc Forster, "Monster's Ball"), zwei der besten Schauspieler ihrer Generation (Johnny Depp, Kate Winslet) und eine äußerst vielversprechende Story. Wenn man diese Aspekte beruecksichtigt, ist das Endprodukt "Wenn Träume fliegen lernen", obwohl durchaus sehenswert, nicht gut genug um von einem echten Highlight des vergangenen Kinojahres zu sprechen. Der wesentliche Grund dafuer liegt meiner Meinung nach beim Regisseur.

    Marc Forster hat mit "Monster's Ball" einen beachtlichen Hollywood-Einstand gegeben, doch bei seinem neuesten Werk zeigen sich hin und wieder seine Grenzen. Fuer meinen Geschmack hat er zu verkrampft versucht 1) dem Theaterstueck, das als Vorlage diente, gerecht zu werden und 2) die Fantasiesequenzen im Film so kreativ wie moeglich zu halten (besonders die Piratenszene). Gemäss dem Film, war J.M.Barrie ein jung gebliebener Mann, der das Leben recht locker angehen liess, aber sich nicht scheute in seinen Stuecken Grenzen auszuloten. Wäre Forster mit der selben Einstellung an die Arbeit gegangen, hätte das auch dem Film gut getan. Fairerweise muss man aber anmerken, dass die Verfilmung eines Theaterstücks an sich kein leichtes Unterfangen ist und es hierzu wirklich eines erfahrenen Regisseurs ("Hautnah - Closer" sei hier als positives Beispiel erwaehnt) bedarf.

    Die anderen Aspekte des Films sind allesamt zufriedenstellen. Johnny Depp gibt eine interessante weil sehr zurueckhaltende Performance ab, die man nach seinen recht exzentrischen Rollen in den letzten Jahren ("Fluch der Karibik", "Irgendwo in Mexiko") nicht unbedingt erwarten konnte. Trotzdem wurde ich das Gefuehl nicht los, dass man aus der Rolle noch etwas mehr herausholen haette koennen und obwohl ich sie ihm aufgrund seiner vergangen Filme von Herzen vergönne, laesst sich ueber seine Oscarnominierung streiten. Die Nebendarsteller (speziell die vier Kinder und natuerlich Dustin Hoffman) sind ausgezeichnet, doch der Star des Ensembles heißt Kate Winslet. Es muss schwer sein, auf der Leinwand neben einem Johnny Depp und einem Dustin Hoffman zu bestehen, doch sie meistert es mit einer Oscarverdächtigen Leistung mit Bravour.

    Die Kamerafuehrung ist einwandfrei, Ausstattung, Kostüme waeren eines Oscars wuerdig. Das Drehbuch haette an einigen Stellen noch verbessert werden koennen.

    Alles in allem ist "Wenn Träume fliegen lernen" ein überdurchschnittlicher und durchaus sehenswerter Film, der allerdings Schwächen in der Regie vorzuweisen hat, und dem trotz einiger starker Szenen das gewisse "etwas" fehlt um wirklich ein Highlight zu sein. Ich wuerde hier 7-8 von 10 Punkten vergeben


    üüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüü
    ääääääääääääääääääääääääääääääääää
    ööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööö

  • wunderschöner film
    ich finde, der film hat allen meinen erwartungen standgehalten, und eigentlich sogar übertroffen.am ende des filmes hat man auch an den reaktionen des vollen saales gemerkt, dass der film allen sehr gut gefallen hat.

  • schade
    Ich habe mich monatelang auf diesen Film gefreut, bin nun aber leider sehr enttäuscht. Der Trailer war so schön, dass ich nach jedem Anschauen Tränen in den Augen hatte, der Film konnte diese Erwartungen nicht erfüllen. Wegen Johnny Depp sicher sehenswert (!), aber sonst ziemlich langweilig. Schade.


  • Also ich glaub, dass der Film ein Traum ist. Allein die Besetztung ist schon mal vielversprechend. Ich hab die Vorschau schön 2/3 mal gesehen und ich glaub dass der Film eine tolle verknüpfung zwischen realität und fiktion ist. Ich werd ihn mir auf jeden Fall anschauen!

    Re:
    Ist der Film wirklich so traurig ??
    Ich möchte ihn mir mit meiner Schwester ansehen, am in unserem Kino spielen sie den Film leider noch nicht !!!

    Ich freu mich schon sehr darauf ihn endlich zu sehen !!!

    Re:
    Wir haben uns den Film gestern angesehen. Ich war sehr begeistert. Am Ende haben fast alle Frauen im Saal geweint.